Forschende Eltern bei Helmholtz

Muss man auf Privatleben und Familie verzichten, wenn man erfolgreich in der Wissenschaft sein will? Lange Arbeitszeiten auch am Wochenende, vielen Auslandsreisen und häufigen Wohnortwechseln - wo soll da Zeit bleiben für Kinder und Ehe? Das sind Sorgen, die viele junge Wissenschaftler zu Beginn ihrer Karriere haben. Wir haben bei Helmholtz-Forschern nachgefragt, wie sie Forschung und Familie unter einen Hut bringen - und wo sie an ihre Grenzen stoßen. Zwei Mütter und zwei Väter erzählen.

"In Deutschland hätte ich mich nicht getraut, Mutter zu werden" 

Ursula Klingmüller ist Systembiologin und Abteilungsleiterin am Deutschen Krebsforschungszentrum und Professorin der Universität Heidelberg. Sie hat zwei Söhne im Alter von 15 und 18 Jahren.

"Ich halte meinen Kindern keine langen Vorträge" 

Lukas Y. Wick ist Umweltmikrobiologe am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ in Leipzig. Er hat drei Kinder im Alter von neun, elf und dreizehn Jahren.

"Wenn meine Töchter größer sind, widme ich mich wieder mehr meiner eigenen Forschung"

Der Physiker Klaus Kiefer ist Leiter der Abteilung Probenumgebung am Helmholtz-Zentrum Berlin. Er hat zwei Töchter im Alter von acht und zwei Jahren.

„Kind und Karriere – es muss einfach beides gehen!“

Anja Frank ist Raumfahrtingenieurin und leitet die Abteilung Versuchsanlagen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Standort Lampoldshausen. Sie ist Mutter einer dreijährigen Tochter.

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