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Forschungskampagne

Gezielte Förderung, geballte Kraft: Die Forschungskampagnen des Impuls- und Vernetzungsfonds.

Die Helmholtz-Forschungskampagne zur Corona-Pandemie

Komplexen Fragen begegnen wir bei Helmholtz mit unserem Blick auf das Ganze. Wir bündeln unsere Forschung in langfristig finanzierten Programmen, um auf die großen Fragen unserer Zeit ganzheitliche Antworten zu finden. Die Kampagnen ergänzen die langfristig orientierte Forschung um ein Projektformat, das Brücken schlägt: Forschende aus unterschiedlichen Forschungsbereichen der Helmholtz-Gemeinschaft arbeiten mit Partnern aus den Hochschulen und der Wirtschaft zusammen, um eine ganz konkrete Herausforderung anzugehen. Die Anwendungsperspektiven einzubeziehen ist dabei erklärtes Ziel.

Die Kampagnen ergänzen damit unsere Forschungsprogramme aus der PoF optimal, sodass wir hochrelevante Themen zeitnah, programmübergreifend und lösungsorientiert erforschen können.

Jede Kampagne fördern wir über einen Zeitraum von ca. fünf Jahren mit rund 17 Millionen Euro aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds des Präsidenten.

Die ersten Forschungskampagnen widmen sich folgenden Themenfeldern:

  • Corona-Pandemie: Erkenntnis, Bewältigung, Prävention (Start 2021)
  • Helmholtz Sustainability Challenge: konkrete Impulse für eine nachhaltige Zukunft (Start 2022)

Eine dritte Kampagne zum Thema Transfer wird derzeit vorbereitet. Sie wird sich schwerpunktmäßig der Frage  widmen,  wie wir unser Wissen und die von uns entwickelten Technologien noch schneller in die Praxis bringen – zum Wohle von Wirtschaft und Gesellschaft.

Die bereits laufende Helmholtz-weite Kampagne „Die Corona-Pandemie: Erkenntnis, Bewältigung, Prävention“ fokussiert sich auf zwei Schwerpunkte:

CoViPa

In dem Projekt „Virologische und immunologische Determinanten der COVID-19-Pathogenese – Lehren für die Vorbereitung auf zukünftige Pandemien“ (CoViPa) erforschen sieben Helmholtz-Zentren gemeinsam mit Partnern aus den Hochschulen und der Wirtschaft die virologischen und immunologischen Mechanismen, mit denen der Virus SARS-CoV-2 Erkrankungsprozesse auslöst. Mit diesem Wissen wollen die Forscher:innen wirksame Strategien zur Eindämmung der aktuellen Pandemie entwickeln. Gleichzeitig verfeinern sie die medizinischen Anwendungen der Robotik und Hochdurchsatz-Datenanalysen, etwa um zu erkennen, welche weiteren Viren das Risiko bergen, vom Tier auf den Menschen überzuspringen. Ihre Erkenntnisse helfen so dabei, auf künftige pandemische Ausbrüche besser vorbereitet zu sein. 

CORAERO

Das Projekt „Luftgetragene Übertragung des SARS-Coronavirus – von der Grundlagenforschung zu effizienten Luftreinigungssystemen“ (CORAERO) erforscht die Virenübertragung durch Aerosole und Tröpfchen. Sieben Helmholtz-Zentren bündeln ihre Expertise dafür mit Universitäten, der Hochschulmedizin und Partnern aus der Industrie. Das Projekt untersucht, unter welchen Bedingungen das SARS-CoV-2-Virus besonders lange an Oberflächen oder in Aerosolen überlebensfähig bleibt. Aus den so gewonnenen Erkenntnissen wollen die Forscher:innen Technologien und Geräte entwickeln, die die Virenausbreitung effektiv stoppen, zum Beispiel in Schulen, Unternehmen und öffentlichen Verkehrsmitteln.

Jede dieser Kampagnen fördern wir über einen Zeitraum von ca. fünf Jahren mit rund 17 Millionen Euro. Die Themen erforschen wir stets im interdisziplinären Verbund und binden auch wissenschaftliche Partner mit ein.

Kontakt

Sören Wiesenfeldt

Leiter Bereich Forschung
Helmholtz-Gemeinschaft

Korinna Strobel

Bereichsleiterin Strategie/ Impuls- und Vernetzungsfonds
Helmholtz-Gemeinschaft

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