Wissenstransfer als Teil der Helmholtz-Mission

Spitzenforschung bringt täglich neue Erkenntnisse hervor. Manche davon dienen als Grundlage für weitere Forschung, aus anderen entwickeln sich neue Technologien. Einige Erkenntnisse sind jedoch auch unmittelbar nutzbar, sofern sie die richtige Zielgruppe erreichen: In vielen Situationen brauchen Menschen die Wissenschaft, um fundierte Entscheidungen zu treffen – beruflich oder privat, als Amtsträger oder Bürger, global oder lokal. Ein wichtiger Teil der Helmholtz-Mission ist es, dass neu generiertes Wissen auch jenseits des Technologietransfers zur Anwendung kommt.

Unter „Wissenstransfer“ werden bei Helmholtz Aktivitäten zusammengefasst, die jeweils den konkreten Bedarf einer gesellschaftlichen Zielgruppe an wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen erfüllen. Mithilfe von Beratungs- und Informationsdiensten, Weiterbildungsangeboten, Internet-Portalen, Bürgerdialogen, Reallaboren und anderen Formaten sollen Menschen in die Lage versetzt werden, in konkreten Situationen die bestmöglichen Entscheidungen zu treffen. Die Helmholtz-Zentren nehmen dabei eine Vermittlerrolle ein, bereiten das benötigte Wissen verständlich auf und treten in einen intensiven Austausch mit den jeweiligen Zielgruppen: Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Bildung und Medien. Auch die Helmholtz-Schülerlabore und die sogenannten Bürgerwissenschaften (Citizen Science) betrachten wir als spezielle Formate des Wissenstransfers. Auf der linken Seite finden Sie einige typische Beispiele.

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Kontakt

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    • Dr. Uli Rockenbauch
    • Referent der Geschäftsführung
      Helmholtz-Gemeinschaft