Wissen für Entscheider/innen

Klimawandel

Klimabüros / Climate Service Center

Die vier Klimabüros der Helmholtz-Gemeinschaft und das Climate Service Center unterstützen Entscheidungsträger bei der Beurteilung von Risiken und Chancen sowie bei der Strategieentwicklung im Zusammenhang mit dem Klimawandel. Die Liste der Kunden der Klimabüros ist lang und reicht von anderen Forschungseinrichtungen über Bildungsinstitutionen, Politik, Behörden und Verwaltung bis zu Medien und Privatwirtschaft, NGOs oder Privatpersonen. Viele Nutzer sind auf der Suche nach Daten, Klimamodellen oder Projektionen, haben aber auch Fragen im Kontext aktueller Geschehnisse rund um den internationalen Klimarat IPCC oder die Klimapolitik. Ein weiterer Teil der Anfragen dreht sich um die Suche nach Experten für Gutachten oder die Beratung von Politik und Wirtschaft.

Die fünf Büros auf einen Blick:


Satellitengestürzte Kriseninformation

Zentrum für Satellitengestützte Kriseninformation am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Im Fall einer Naturkatastrophe ist es besonders wichtig, dass sich die Einsatzhelfer, wie die vom Technischen Hilfswerk, schnell vor Ort organisieren können und nicht selbst in Gefahr geraten. Dank der Hilfe des Zentrums für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt können sich die Helfer mittels aktueller Satellitenaufnahmen der betroffenen Gebiete vorab ein Bild des Einsatzortes machen und so einen geeigneten Punkt für die Opferversorgung ausfindig machen oder Gebiete rechtzeitig evakuieren. Des Weiteren helfen die Bilder dabei, den besten Weg in das betroffene Gebiet zu bestimmen. Damit die Retter künftig schneller an diese Informationen gelangen, wollen die Forscher des Instituts für Optische Sensorsysteme die Satelliten mit einem neuen Kommunikationssystem nachrüsten, das die Daten von überall auf der Welt abrufbar machen soll. Diese Kooperation des DLRs und des Technischen Hilfswerks zeigt beispielhaft, wie wichtig die Weitergabe von Technologien, Wissen und Erkenntnissen ist. Sie eröffnet neue Perspektiven im Bereich des Katastrophenschutzes und hofft auch ein Vorbild für andere Staaten zu sein.

Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI)

Arbeitsgruppe „Unfallfolgen“ am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Seit 2010 entwickelt und erforscht die Arbeitsgruppe „Unfallfolgen“ Methoden und Werkzeuge zur Unterstützung von Entscheidungsträgern für die Bewältigung und Beherrschung von Großschadensereignissen. Die Tätigkeitschwerpunkte liegen auf dem Notfallschutz nach kerntechnischen Unfällen und der Notfallvorsorge. Dabei stehen der Schutz kritischer Infrastrukturen, wie beispielsweise der Elektrizitäts-, Wasser- und Nahrungsmittelversorgung, der Informations- und Telekommunikationstechnik oder des Verkehrswesens und das Management von Großschadenslagen im Mittelpunkt. Die Arbeitsgruppe erarbeitet eine IT-basierte Entscheidungshilfe mit Vorschlägen für Maßnahmen, um negative Auswirkungen zu beherrschen und Ausfälle zu bewältigen und akteursübergreifendes Vorgehen zu unterstützen. Die Wissenschaftler sind in einem kontinuierlichen Erfahrungsaustausch mit den Benutzern, um beispielsweise benutzerfreundliche Oberflächen der IT-Systeme oder eine anwendungsorientierte Ergebnisdarstellung bereitzustellen.

Arbeitsgruppe Unfallfolgen (KIT)


Erdbebeninformation

Integriertes Wasserressourcenmanagement für aride Schwellenländer

Etwa 2,5 Milliarden Menschen weltweit leben ohne nennenswerte Abwasserinfrastrukturen. Etwa in Jordanien: Das ohnehin wasserarme Land deckt seinen Trinkwasserbedarf zum überwiegenden Teil aus dem Grundwasser. Verbraucht wird mehr als hinzukommt, und so sinkt der Grundwasserspiegel im Durchschnitt um einen Meter pro Jahr. Das unbehandelte Abwasser verunreinigt die knappen Wasserressourcen. Forscher vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung UFZ in Leipzig haben ein besonders für den Einsatz in Schwellenländern geeignetes naturnahes Abwasserbehandlungsverfahren entwickelt. Sie konnten nicht nur ein funktionierendes System mit Pilotanlagen etablieren. Auch der Transfer von der Forschung hin zu einem flächendeckenden Praxiseinsatz der entwickelten Verfahren ist gelungen: Das Team hat ein Implementierungsbüro im jordanischen Wasserministerium gegründet und Entscheidungsträger vor Ort beraten. Das jordanische Kabinett hat schließlich ein politisches Rahmenwerk für das dezentrale Abwassermanagement verabschiedet, an dem das deutsche Team aktiv mitgewirkt hat. Das „Jordanien-Modell“ stößt auf Interesse weiterer Staaten im Mittleren und Nahen Osten: Im Oman werden Mittel der omanischen Forschungsbehörde zum Bau einer Forschungs-, Demonstrations- und Prüfanlage bereitgestellt. Das Projektteam wurde mit dem Deutschen Umweltpreis 2018 ausgezeichnet.

Deutscher Umweltpreis für Leipziger Expertenteam

Erdbebengefährdung: Die zentrale Rolle des GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ)

Zur Abschätzung der Auswirkung von Erdbeben auf die Gesellschaft arbeitet das GFZ eng mit Erdbeben-Ingenieuren zusammen und erstellt Erdbebenzonierungskarten für erdbebengerechtes Bauen. Die Zonierungskarten zeigen an, wo normale Hochbauten, Chemieanlagen und speziell Wasserbauten, wie Talsperren, Dämme gebaut werden sollten und wo nicht. Die Karten und Sicherheitsnachweise werden im Rahmen entsprechender DIN-Normen bzw. entsprechender europäischer Baunormen erstellt. Die GFZ-Aktivitäten zur DIN für normale Hochbauten sind direkt eingebunden in das European Committee for Standardisation (CEN). Diese Arbeiten besitzen neben der hohen gesellschaftlichen auch wirtschaftliche Relevanz, z.B. Einschränkung des Einsatzes von Baustoffen und Bauarten.

Ein Ergebnis dieser Arbeiten ist die am GFZ entwickelte „Europäische Makroseismische Skala“, das  weltweit verwendete Standardwerk zur Intensitäts- und Risikoabschätzung. Ein weiteres Beispiel sind die seismischen Gefährdungskarten für die D-A-CH Staaten (Deutschland, Österreich, Schweiz), die als Grundlage für die Karte der Erdbebenzonen des nationalen Anwendungsdokuments des EUROCODE 8 („Auslegung von Bauwerken gegen Erdbeben“) verwendet wurde. Diese dient nunmehr für die neueste Version der deutschen Erdbebenbaunorm DIN 4149 (Fassung 2005) und für Ingenieuranwendungen in der Schweiz und in Österreich.

Erdbebeninformation (GFZ)

Trainingskurs "Seismologie und Seismische Gefährdung" für Entwicklungs- und Schwellenländer am Potsdamer GeoForschungsZentrum (GFZ)

Das Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ) schult Fachkräfte aus edbebengefährdeten Entwicklungs- und Schwellenländern im Bereich Erbebensicherheit und Erdbeben-Monitoring. Die Seismologie-Trainingskurse finden jährlich statt, abwechselnd am Zentrum in Potsdam selbst und an einem Veranstaltungsort im Ausland. Finanziell unterstützt die UNESCO und das Auswärtige Amt das Projekt, weitere Mittel stellt das GFZ bereit. Der vier- bis sechswöchige Kurs soll theoretisches Grundlagenwissen und praktisches Training in angewandter Seismologie insbesondere an Geowissenschaftlerinnen und Geowissenschaftler und Ingenieurinnen und Ingenieure aus erdbebengefährdeten Entwicklungs- und Schwellenländern vermitteln. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden von Universitäten oder Regierungsorganisationen ihres Landes geschickt, die sich mit dem Thema Erdbebensicherheit oder Erdbeben-Monitoring beschäftigen. Die Dozenten des Kurses sind Expertinnen und Experten aus verschiedenen Feldern der Geowissenschaften vom GFZ, dem Internationalen Seismologiezentrum Thatcham (Großbritannien), der ETH Zürich (Schweiz) und der Universität Bergen (Norwegen).

Trainingskurs Seismologie und Seismische Gefährdung

Ocean Science Centre in Mindelo, Cap Verde

Das Ocean Science Centre Mindelo (OSCM) ist im November 2017 nach knapp drei Jahren Bauzeit der Wissenschaft übergeben worden. Die internationale Forschungs- und Logistikstation, die gemeinsam vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und dem nationalen kapverdischen Fischereiforschungsinstitut INDP betrieben wird, soll die vielfältigen Forschungsaktivitäten der Kieler Meeresforscher in dem Gebiet des tropischen Nordostatlantiks zukünftig weiter stärken.

Die Kapverdischen Inseln vor der westafrikanischen Küste haben sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Standort der internationalen Meeresforschung entwickelt. Das marine Ökosystem im tropischen Nordostatlantik ist eines der produktivsten weltweit und stellt mit seinen Fischbeständen die Nahrungsgrundlage für eine Vielzahl an Anrainerstaaten dar. Welchen Einfluss haben Sauerstoffminimumzonen oder der Staubeintrag aus der Sahara auf die marine Biodiversität und welche Auswirkungen hat der globale Klimawandel auf dieses Ökosystem – nur einige von einer Vielzahl an wissenschaftlichen Fragestellungen, die in dieser Region beantwortet werden können. Daher führen deutsche Einrichtungen auf und vor der Inselgruppe seit einigen Jahren Langzeit-Beobachtungen im Ozean und in der Atmosphäre durch. Der Hafen von Mindelo ist zudem häufig Ausgangs- und Endpunkt zahlreicher Schiffsexpeditionen internationaler Forschungsteams.

Um die zahlreichen Forschungsprojekte zu realisieren, erfordert es einen erheblichen logistischen Aufwand, damit die jeweils notwendige Ausrüstung und Gerätschaft einsatzbereit ist. Deshalb hat das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel zusammen mit dem nationalen kapverdischen Fischereiforschungsinstitut INDP (Instituto Nacional de Desenvolvimento das Pescas) vor fünf Jahren begonnen, in Mindelo eine feste Forschungsstation als Anlaufpunkt und Arbeitsplatz für kapverdische und internationale Arbeitsgruppen zu planen.

Ocean Science Center Mindelo


Technikfolgen-Abschätzung

Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB)

Das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) ist eine selbstständige wissenschaftliche Einrichtung, die den Deutschen Bundestag und seine Ausschüsse in Fragen des wissenschaftlich-technischen Wandels berät. Zu diesem Zweck erarbeitet das TAB vor allem forschungs- und technologiebezogene Studien und führt Projekte zur Technikfolgenabschätzung durch. Darüber hinaus beobachtet und analysiert das TAB wichtige wissenschaftlich-technische Trends und damit zusammenhängende gesellschaftliche Entwicklungen. Das TAB orientiert sich am Informationsbedarf des Deutschen Bundestages und seiner Ausschüsse. Bisher wurden mehr als 140 Untersuchungen durchgeführt, deren Ergebnisse öffentlich zugänglich sind. Auch in der neuen Vertragsperiode von 2018 bis 2023 wird das Büro vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT betrieben. Seit September 2013 besteht eine Kooperation mit dem UFZ, dem Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) sowie der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH.

Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag


Geförderte Projekte

Die Helmholtz-Gemeinschaft will mit einer Fördermaßnahme den Wissenstransfer mit definierten Zielgruppen der Gesellschaft fördern. Gesucht werden innovative Wissenstransfer-Projekte mit hohem gesellschaftlichem Mehrwert.

Es ist unser Selbstverständnis, durch hochkarätige Forschung zur Lösung der drängenden Fragen und Probleme der heutigen Zeit beizutragen. Wissenschaftlichen Erkenntnisse, die an den Helmholtz-Zentren entstehen, müssen dazu die richtigen Zielgruppen in der Gesellschaft erreichen und ihnen wissenschaftliche fundierte Entscheidungen ermöglichen. So entsteht ein enger Dialog mit den verschiedensten gesellschaftlichen Akteuren aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Bildung und Medien, sodass die Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung letztendlich zur Basis für Fortschritt und Zukunftsentscheidungen werden.

Mit dieser Fördermaßnahme soll der Wissenstransfer zwischen der Helmholtz-Gemeinschaft und definierten Zielgruppen der Gesellschaft gefördert werden. Gesucht wurden innovative Wissenstransfer-Projekte mit hohem gesellschaftlichem Mehrwert.

Bisher geförderte Projekte

INTERNAS: Wissenschaftliche Übertragung der Ergebnisse von INTERNationalen ASsessments im Bereich Erde und Umwelt in den deutschen Politikkontext

INTERNAS bereitet mit einem partizipativen und dialogorientierten Beratungsansatz aktuelle internationale Assessments sowie deren Analysen und Handlungsoptionen für die nationale Politikberatung auf. Dadurch soll die Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele auf nationaler und internationaler Ebene gestärkt werden.

INTERNAS (UFZ)

INTERNAS (AWI)

 

Ansprechpartner:

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ

Dr. Heidi Wittmer,

Tel: +49 341 235 1629,

Email: heidi.wittmer(at)ufz.de

 

Alfred-Wegener-Institut Helmholtz Zentrum für Polar- und Meeresforschung – AWI

Dr. Gesche Krause

Tel: +49 471 4831 1631

E-Mail: gesche.krause(at)awi.de

Satellitendaten für Planung, Industrie, Energiewirtschaft und Naturschutz (SAPIENS)

Der Schatz an frei verfügbaren Fernerkundungsdaten wächst zwar exponentiell an, aber die Nutzung ist bisher noch wenig in den Arbeitsalltag und in Entscheidungsprozesse von Industrie, Energiewirtschaft und Naturschutz integriert. Das Projekt SAPIENS hat deshalb zum Ziel, das Expertenwissen um den Umgang und die Interpretation von Satellitendaten in Form von Online-Schulungen niedrigschwellig verfügbar zu machen.

SAPIENS (GFZ)

 

Ansprechpartner:

Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ)

Dr. Daniel Spengler

Tel.: +49 331 288-1764

daniel.spengler(at)gfz-potsdam.de

ADAPTER: Innovative simulationsgestützte Produkte für eine wetter- und klimaresiliente Landwirtschaft

Das Projekt zielt auf die Optimierung der aktuellen landwirtschaftlichen Produktion wie Bewässerungs- und Düngebedarfe sowie Aussaat- und Erntezeitpunkte ab. Erreicht wird dies durch stündliche, nahezu parzellenscharfe, flächendeckende Vorhersagen relevanter Parameter. Ein anderer Schwerpunkt bildet die Unterstützung bei der Entwicklung geeigneter Anpassungsstrategien zum regionalen Klimawandel. Dazu sollen interaktive Werkzeuge entwickelt werden, die Ergebnisse aus der Wissenschaft wie beispielsweise regionale Klimaprojektionen mit dem Praxiswissen vor Ort verbinden und die Entwicklung geeigneter Handlungsoptionen und Anpassungsstrategien fördern.

 

Ansprechpartner:

Forschungszentrum Jülich

Dr. Klaus Görgen

Tel: +49 2461 61 6456

E-Mail: k.goergen(at)fz-juelich.de

 

Helmholtz-Zentrum Geesthacht – Zentrum für Material- und Küstenforschung GmbH (HZG)

Dr. Diana Rechid

Tel.: +49 40 226338 452

E-Mail: diana.rechid(at)hzg.de

Beratungsbüro für bauwerkintegrierte Photovoltaik (BAIP)

Mit ihrem kostenfreien, produktneutralen Beratungsangebot will die Beratungsstelle die Hürden für den bauwerkintegrierten Einsatz von Photovoltaik senken und so zu einer breiten Nutzung dieser Technologie beitragen. Sie informiert über verfügbare Technologien, Produkte, technische Umsetzbarkeiten und rechtliche Rahmenbedingen und richtet sich an Architekten, Planer, Bauherren, Investoren und Stadtentwickler. Parallel dazu sollen Weiterbildungen angeboten werden.

BAIP (HZB)

 

Ansprechpartner:

Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB)

Dr. Björn Rau

Tel.: +49 30 8062 18153

bjoern.rau(at)helmholtz-berlin.de

Das Projekt vereinigt zwei Softwaresimulationen miteinander: Während die Simulationssoftware SUMO (DLR) den Straßenverkehr nachbildet, entwirft JuPedSim (FZJ) Prognosen zum Fußgängerverkehr. Die Kombination ermöglicht Genehmigungsbehörden und Planungsbüros ein wissenschaftlich validiertes Open-Source Tool zur besseren Evaluation der Verkehrsdynamik.

 

Ansprechpartner:

Forschungszentrum Jülich

Prof. Dr. Armin Seyfried

Tel.: +49 2461 61-3437

a.seyfried(at)fz-juelich.de

 

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)

Prof. Dr. Peter Wagner

Tel.: +49 30 67055237

Peter.Wagner(at)dlr.de

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  • Photo of Arne Meyer-Haake