Technologietransfer

Transfer von Technologien als Teil der Helmholtz-Mission

Die Helmholtz-Gemeinschaft hat sich zum Ziel gesetzt, die großen und drängenden Fragen von Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft zu beantworten. Im Kern steht dabei die Gestaltung unserer Zukunft durch Verbindung von Forschung und Technologieentwicklung mit innovativen Anwendungs- und Vorsorgeperspektiven.

Dieser Mission folgend hat die Überführung von Erkenntnissen aus der Grundlagen-forschung und aus der angewandten Forschung  in nutzbare Produkte und Dienstleistungen eine wesentliche strategische Bedeutung. Dabei decken die Aktivitäten der Helmholtz-Gemeinschaft sämtliche Phasen dieses Innovationsprozesses ab.


Von der Forschung zur Anwendung

Von der Grundlagenforschung bis zur Verwertung und Anwendung im Markt sind viele Zwischenschritte nötig. Diese können in einem vereinfachten linearen Modell als Anwendungsreifegrade (Application Readiness Level1) aufgefasst werden.
 
Der Technologietransfer ermöglicht es, über verschiedene Transferkanäle und Transferinstrumente, die Lücken zwischen Forschung und Anwendung bzw. Verwertung zu überwinden.

Transferkanäle und Transferinstrumente der Helmholtz-Gemeinschaft

Um den Technologietransfer erfolgreich zu gestalten, werden von den Zentren eine Vielzahl von Transferkanälen genutzt:

  • Veranstaltungsformate und Vernetzung
  • Kooperationen (z.B. Strategische Partnerschaften, öffentlich geförderte Kooperationsprojekte und Auftragsforschung)
  • Validierungsprojekte
  • Lizensierung
  • Nutzung von Forschungsinfrastrukturen
  • Ausgründungen
  • Normung und Standardisierung


Die Helmholtz-Gemeinschaft unterstützt die Transferaktivitäten auf Zentrenebene mitspeziell zugeschnittenen Transferinstrumenten.

 

1 Der ARL-Reifegrad ist eine Modifikation des Technology Readiness Level, der von der NASA und der EU genutzt wird, um Entwicklungsstadien von Technologien zu klassifizieren.

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