Gründer-Portraits

Wie kam es zu dem Entschluss ein Unternehmen zu gründen? Welche Idee steckte dahinter? Und was erleben Wissenschaftler, wenn sie Unternehmer werden? Hinter einer Unternehmensgründung stecken oft spannende Geschichten. Einige finden Sie auf dieser Seite. 

Mit leuchtenden Bakterien zum eigenen Unternehmen

Mikroorganismen eignen sich hervorragend für die Produktion von Nährstoffen und medizinischen Werkstoffen. Doch wie findet man die produktivsten Organismen? Stephan Binder und Georg Schaumann haben dazu ein Verfahren entwickelt, das die Suche erheblich verkürzt. Mit ihrer Ausgründung SenseUp möchten sie die Technologie bald für Kunden anbieten.

Röntgenkameras aus dem Teilchenbeschleuniger

Manche Gründungsideen kommen einfach über Nacht, andere brauchen einen langen Atem. So haben die Wissenschaftler vom Forschungszentrum DESY zehn Jahre an einer neuen Generation von Röntgendetektoren geforscht, bis sie 2014 den Schritt in die Selbstständigkeit wagten.

Leben wie gedruckt

Zehn Jahre von der Idee bis zum fertigen Produkt: Damit hatten die Gründer nicht gerechnet, als sie das Start-up-Unternehmen PEPperPRINT im Jahr 2001 gründeten. Heute stehen die Zeichen auf Expansion. Mit ihrer Entwicklung möchten sie schnell und kostengünstig Krankheitserreger nachweisen.

Organe in Miniaturformat

Organ-Chips könnten die Entwicklungskosten für Medikamente senken und viele Tierversuche einsparen. In mehreren Schichten aufgebrachte Zellen verhalten sich dabei wie Organe in Kleinformat. Nach den Plänen des Spin-off-Projektes vasQlab sollen die Chips in nicht allzu ferner Zukunft praxisreif sein.

"Ich würde jedem Kollegen raten, es zu tun"

Andreas Kolitsch war 63 als er das Angebot bekam, Geschäftsführer einer Ausgründung des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf zu werden. Die Firma gab es noch nicht. Das Geschäftsmodell war neu. Vier Jahre später wundert er sich immer noch, wie sehr sich sein Alltag verändert hat.

"Der Bedarf ist riesengroß"

Vor drei Jahren gründeten Wissenschaftler des Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) eine eigene Firma. Ihrem Ziel, ein wirksames Medikament gegen Vorhofflimmern zu entwickeln, sind sie seitdem ein gutes Stück näher gekommen.

"Wir lassen die Natur für uns arbeiten"

Ehemals industriell genutzte Flächen sind häufig mit Schadstoffen belastet. Natürlich vorkommende Mikroben sind in der Lage diese Stoffe abzubauen. Die Firma Isodetect kann den Fortgang des natürlichen Abbaus messen und will so die kostspielige Bodensanierung vermeiden.

3D-Druck für Klitzekleines

3D-Drucker erobern die Welt. Sie sind echte Alleskönner. Es gibt fast nichts, was sich nicht auf Knopfdruck herstellen ließe. Aber dass die Wundergeräte womöglich Paare mit Kinderwunsch glücklich machen könnten, hätte Martin Hermatschweiler nicht gedacht. Er ist Gründungsmitglied und Geschäftsführer von Nanoscribe.

"Das Geschäft kam von Anfang an auf uns zu"

Vor zehn Jahren gründeten Eckard Lüpfert und seine Kollegen vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt eine Firma. Ihr Produkt: eine ausgeklügelte Technik, mit deren Hilfe die Stromausbeute bei Solaranlagen deutlich steigt. Heute kommen die Kunden aus aller Welt - auch ohne großes Marketing.

Von Superhelden lernen

Bei dem ELiSE-Verfahren nehmen sich die Wissenschaftler und Ingenieure um Christian Hamm die Natur als Vorbild und schaffen Bauteile auf völlig neue Weise.

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