Direkt zum Seiteninhalt springen

Challenge #153

Quantensprung für die medizinische Bildgebung schaffen.

Mit neuen Bildgebungstechnologien wollen wir das Unsichtbare sichtbar machen – das hilft nicht nur der medizinischen Grundlagenforschung, sondern auch der Diagnose und Behandlung von Krankheiten.

Beteiligte Zentren

Ultraschall, Röntgen, Magnetresonanztomographie – Bildgebungstechnologien haben die Medizin schon mehrfach revolutioniert. Doch sie alle haben ihre Grenzen: Sie zeigen nur einen Bruchteil dessen, was sich im Inneren unseres Körpers verbirgt. Für die frühzeitige Diagnose und Behandlung von Krankheiten ist das eine Herausforderung. Forschende wie Vasilis Ntziachristos und Julia Schnabel wollen deshalb den nächsten Quantensprung für die medizinische Bildgebung schaffen.

Basierend auf der Optoakustik haben Wissenschaftler:innen bei Helmholtz Munich ein neues Verfahren eingeführt, das kontrastreiche, hochauflösende Bilder erzeugt. Es ist kostengünstig und sicher, kommt ohne Kontrastmittel aus und kann die Diagnostik in die Arztpraxis und sogar nach Hause bringen, um Krankheiten frühzeitig zu erkennen.

Unter Zuhilfenahme von maschinellem Lernen entwickeln sie außerdem kostengünstige Lösungen, die präzisere, schnellere und zuverlässigere Entscheidungshilfen für Ärzt:innen ermöglichen. So können Krebs, Gefäßverkalkungen und Stoffwechselerkrankungen viel früher erkannt werden, was für die Behandlung der Patient:innen ein großer Gewinn ist.

Bild: Hailong He/ Helmholtz Munich

Neueste Ergebnisse aus der Forschung

Mit dem Helmholtz Newsletter Update erhalten Sie wichtige Nachrichten, Reportagen und Hintergrundinformationen aus Wissenschaft und Politik.

Zur Registrierung

Beteiligte Zentren

So neugierig wie wir? Entdecken Sie mehr.