Direkt zum Seiteninhalt springen

Challenge #20

Die Entwicklung einer neuen Primärenergiequelle.

Energie aus Kernfusion. Im Helmholtz-Programm Fusion wollen wir mit der großen multinationalen Fusionsanlage ITER erstmals energielieferndes Fusionsplasma erzeugen.

Beteiligte Zentren

Mit dem Experimentalreaktor ITER (lat.: ‚der Weg‘) steht die Fusionsforschung vor der Demonstration eines energieliefernden Plasmas. In weltumspannender Kooperation –China, Europa, Indien, Japan, Russland, Südkorea und die USA – entsteht die Anlage zurzeit im südfranzösischen Cadarache. Das Ziel: durch Kernverschmelzung Energie gewinnen. Dass dies möglich ist, bewies der europäische JET, der Joint European Torus in Großbritannien. Mehr als die Hälfte der zur Plasmaheizung verbrauchten Energie konnte JET per Fusion zurückgewinnen. Für einen Nettogewinn ist das JET-Plasma jedoch zu klein. Den soll ITER vorführen, wie JET eine Anlage vom Typ „Tokamak“. Das ITER-Plasma soll eine Fusionsleistung von 500 Megawatt erzeugen – zehnmal mehr, als zur Aufheizung des Plasmas verbraucht wird. Bereits in die Planung flossen zahlreiche im Helmholtz-Programm Fusion erarbeitete Grundlagen ein. Auch die künftigen ITER-Experimente werden die Helmholtz-Forscher begleiten.

(Headerbild: ITER Organisation/EJF Riche)

Energie der Zukunft. Fusion 2100

ITER Update: Welche Leistung ist zu erwarten? • Fusionsforschung HL-2M (China) und KSTAR | H. Zohm

Neueste Ergebnisse aus der Forschung

Mit dem Helmholtz Newsletter Update erhalten Sie wichtige Nachrichten, Reportagen und Hintergrundinformationen aus Wissenschaft und Politik.

Zur Registrierung

Beteiligte Zentren

So neugierig wie wir? Entdecken Sie mehr.