Leibniz-Preise

Der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft verliehene Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis gilt als der wichtigste deutsche Forschungspreis. Der Preis ist mit bis zu 2,5 Millionen Euro dotiert. Eine Reihe von Helmholtz-Forscherinnen und Forschern sind in den letzten Jahren mit dem Leibniz-Preis ausgezeichnet worden. Hier finden Sie eine Übersicht der Preisträger seit 2014.


Preisträger 2019: Wolfgang Wernsdorfer (KIT) und Hans-Reimer Rodewald (DKFZ)

Der Immunologe Hans-Reimer Rodewald vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg und der Experimentalphysiker Wolfgang Wernsdorfer vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) werden in diesem Jahr mit dem wichtigsten deutschen Wissenschaftspreis ausgezeichnet. Sie erhalten den mit 2,5 Millionen Euro dotierten Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Leibniz-Preise für Helmholtz-Forscher (Artikel Helmholtz)
Leibniz-Preis für Hans Reimer Rodewald
Lebniz-Preis für Wolfgang Wernsdorfer (KIT)
Leibniz-Preise 2019: DFG zeichnet vier Wissenschaftlerinnen und sechs Wissenschaftler aus
Von Qubits und spukhafter Fernwirkung (Interview mit Wolfgang Wernsdorfer)


Preisträger 2018: Eicke Latz

Eicke Latz, Direktor des Instituts für Angeborene Immunität an der Universität Bonn und Wissenschaftler am DZNE erhält den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2018. Eicke Latz erhält gemeinsam mit dem Münchner Wissenschaftler Veit Hornung den Leibniz-Preis. Die beiden Forscher zählen zu den weltweit prägendsten Wissenschaftler auf dem Gebiet der angeborenen Immunantworten.

Pressemitteilung DZNE

Vier Fragen an Prof. Eicke Latz (DZNE)


Preisträgerin 2017: Britta Nestler

Die Materialwissenschaftlerin Britta Nestler forscht und lehrt seit 2010 am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) am Institut für Angewandte Materialien. Sie zählt zu den weltweit führenden Köpfen in der Materialforschung, die vor allem durch die Anwendung von Supercomputern neue Impulse für den Forschungsbereich liefert.

Kristalle aus dem Computer


Preisträger 2017: Jörg Vogel

Jörg Vogel ist einer der weltweit führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der RNA-Forschung. Den Leibniz-Preis erhielt er für seine wegweisenden Beiträge zum Verständnis regulatorischer RNA-Moleküle in der Infektionsbiologie. Vogel ist Gründungsdirektor des neuen Helmholtz-Instituts für RNA-basierte infektionsforschung (HIRI) in Würzburg.

RNA-Forschung auf dem Vormarsch


Preisträger 2016: Frank Bradke

Der Molekularbiologe Frank Bradke vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) erhält den Leibniz-Preis 2016 für seine Verdienste um die Erforschung des Wachstums und der Regeneration von Nervenzellen. Im Mittelpunkt seiner Forschung steht das Wachstum der Axone, jener Fortsätze, deren fehlende Regenerationsfähigkeit eine wichtige Rolle bei Querschnittslähmungen spielt.

Was Nerven wachsen lässt

Pressemitteilung DZNE


Preisträger 2015: Henry Chapman

Henry Chapman erhielt den Leibniz-Preis 2015 für seine bahnbrechenden Beiträge in der Entwicklung der sogenannten seriellen Femtosekunden-Kristallografie. Sie ermöglicht, mit Hilfe von Röntgenlasern die Struktur komplexer Biomoleküle in ihrer natürlichen Umgebung atomgenau zu entschlüsseln. Damit konnte er der Strukturbiologie völlig neue Wege eröffnen.

DESY-Forscher erhält den Leibniz-Preis 2015

Pressemeldung DESY


Preisträger 2014: Rainer Waser

Der Jülicher Forscher Rainer Waser hat den Leibniz-Preis 2014 gewonnen. Nanoelektronische Bauelemente, elektrochemische Energieumwandlung und neuartige Sensoren - das sind nur einige der Themen, mit denen Waser und seine Mitarbeiter sich beschäftigen. Der 58 Jahre alte Naturwissenschaftler und Ingenieur ist Direktor am Peter Grünberg Institut des zu Helmholtz gehörenden Forschungszentrums Jülich und gleichzeitig Professor an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der RWTH Aachen

Jetzt kann ich Dinge anstoßen

Sein Vorbild ist das menschliche Gehirn (Portrait von Rainer Waser)

Pressemitteilung (FZJ)


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