Talentförderung

Nationale Zusammenarbeit

Exzellente Wissenschaft erfordert die besten Köpfe – große Verbundforschung die Zusammenarbeit mit den leistungsfähigsten Forschungseinrichtungen im Wissenschaftssystem. Beide Ziele erreicht Helmholtz unter anderem mit gemeinsamen Berufungen. Mit 686 gemeinsamen Berufungen ist die Anzahl in den letzten Jahren stark gestiegen. Darüber hinaus zeigen die Beteiligungen an Programmen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Exzellenzinitiative das Ausmaß der nationalen Vernetzung im Wissenschaftssystem. Die Helmholtz-Zentren sind seit 2006 in allen Förderlinien der Exzellenzinitiative etablierte Partner der Universitäten. Im Jahr 2019 war Helmholtz an (deutlich über einem Drittel aller Graduiertenschulen (38 Prozent) und) fast der Hälfte aller Exzellenzcluster (44 Prozent) sowie an drei Viertel (73 Prozent) aller Zukunftskonzepte beteiligt.

Gemeinsame Berufungen mit Hochschulen
DFG-Förderungen

Chancengleichheit

Chancengleichheit ist ein zentraler Wert für die Helmholtz-Gemeinschaft. Sie ist fest in der Mission der Forschungsgemeinschaft verankert und ist wesentlicher Bestandteil des Helmholtz-Talent-Managements. Als Querschnittsthema wird sie konsequent in alle Programme und Maßnahmen integriert. Helmholtz fördert zum Beispiel die Erstberufung exzellenter Wissenschaftlerinnen (W3-Professuren). Der Frauenanteil bei den Neubesetzungen lag im Jahr 2019 bei 22 Prozent.

Weiterhin ist der Frauenanteil bei den gemeinsam berufenen W2/W3-Professuren in den letzten Jahren kontinuierlich auf 21,6 Prozent im Jahr 2019 gestiegen.

Frauenanteil bei gemeinsamen Berufungen W2/W3

Talent-Management

Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist ein zentraler Teil der Zukunftssicherung von Helmholtz und des Wissenschaftsstandorts Deutschland insgesamt und daher Teil der Helmholtz-Mission. Die Gemeinschaft hat in den beiden zurückliegenden Paktperioden in Ergänzung zur Nachwuchsförderung in den Helmholtz-Zentren zahlreiche übergreifende Fördermaßnahmen im Rahmen des Impuls- und Vernetzungsfonds konzipiert und mit Mitteln aus dem Pakt für Forschung und Innovation unterstützt. Diese Förderinstrumente haben sich mittlerweile zu einem umfassenden strategischen Talentmanagement entwickelt, das an allen Stationen der Talentkette den besten Nachwuchskräften attraktive Bedingungen bietet:

  1. Doktorandenausbildung in Graduiertenschulen und –kollegs
  2. Postdoc-Programm für die Förderung direkt nach der Promotion
  3. Helmholtz-Nachwuchsgruppen für die internationalen Spitzentalente
  4. W2/W3-Programm zur Gewinnung und Unterstützung exzellenter Nachwuchswissenschaftlerinnen
  5. Rekrutierungsinitiative, um international renommierte Forscherinnen und Forscher für die Helmholtz-Zentren zu gewinnen.

 

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