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Citizen Science

Wir ermöglichen interessierten Bürger:innen Einblicke in unsere Forschung und laden sie ein, bei Forschungsprojekten aktiv mitzuarbeiten.

Immer mehr Menschen wünschen sich, bei Forschungsprojekten aktiv mitwirken zu können. Diese Möglichkeit bieten wir mit unseren  Citizen Science-Projekten. Bürger:innen helfen uns zum Beispiel dabei, den Nachthimmel zu erforschen oder die Lebensgemeinschaften in Bächen zu analysieren. Bei Helmholtz engagieren sich Wissenschaftler:innen aller Fachrichtungen für diesen Ansatz.

Citizen-Science-Projekte bei Helmholtz

Auf dieser Seite finden Sie eine Auswahl aktueller Citizen-Science-Projekte der Helmholtz-Gemeinschaft. Sie möchten weitere Projekte an dieser Stelle auflisten lassen? Schreiben Sie uns gerne.

Videos

Was ist Bürgerwissenschaft?

Gemeinsam Wissen schaffen. Citizen Science.

Aus dem Impuls- und Vernetzungsfond geförderte Projekte:

Nachtlicht­BüHNE

Bürger:innen-Helmholtz-Netzwerk für die Erforschung von nächtlichen Lichtphänomenen – Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR), Deutsches GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ) und Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ)

In zwei Pilotstudien zu den Themen Lichtverschmutzung und Meteorforschung wird die Nachtlicht-BüHNE gemeinsam mit Bürger:innen ein Co-Design-Ansatz für App-basierte Citizen Science-Projekte entwickeln.

Zum Projekt: Nachtlicht­BüHNE

SMARAGD

Sensoren zur Messung von Aerosolen und reaktiven Gasen und Analyse ihrer Auswirkung auf die Gesundheit (SMARAGD) – Forschungszentrum Jülich, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) und Helmholtz Munich.

Bürgerwissenschaftler:innen bestimmen die Schadstoffbelastung am Wohnort mit Sensoren und geben per App und geben Rückmeldung über ihren Gesundheitszustand, um die Auswirkung von Luftschadstoffen auf respiratorischen Infektionen zu untersuchen.

Zum Projekt: SMARAGD

TeQfor1 - Auswirkungen technischer Systeme auf die eigene Lebensqualität von Menschen mit Typ-1-Diabetes

Das Projekt TeQfor1 eröffnet Bürger:innen mit Typ-1-Diabetes die Möglichkeit, in einer systematischen Evaluation zu untersuchen, inwieweit DIY-Closed-Loop-Systeme (APS) ihre eigene Lebensqualität tatsächlich beeinflussen und ob bzw. wie sich ihre Glukosewerte verändern. Solche Systeme würden für Menschen mit T1D eine große Erleichterung im Umgang mit ihrer Krankheit bedeuten. Aktuelle Versionen von APS sind allerdings noch weit davon entfernt, die Funktion der Bauchspeicheldrüse tatsächlich zu ersetzen. Darüber hinaus ist unklar, ob diese Systeme an den tatsächlichen Bedarfen der Personen mit T1D orientiert sind und werden bislang weitgehend ohne deren Einbindung entwickelt.

Zum Projekt TeQfor1

Weitere Projekte:

Expedition Erdreich

Expedition Erdreich Um Böden und ihre Funktionen bestmöglich zu verstehen und sie vor allem nachhaltig nutzen zu können, müssen wir wissen, wie es heute um sie bestellt ist.  Expedition Erdreich ist eine Citizen Science-Aktion, bei der Bürger:innen der Wissenschaft helfen können, Böden zu erkunden und möglichst viele Boden-Daten zu sammeln.

Zum Projekt Expedition Erdreich

FerryBox

Im FerryBox-Projekt werden weltweit Handelsschiffe wie Fähren oder Frachtschiffe mit automatisierten Ferrybox-Mess-Systemen ausgestattet. Als kostengünstige Forschungsplattformen erfassen sie kontinuierlich physikalische und biogeochemische Umweltbedingungen und die Wasserqualität in den Meeren.

Ferrybox

Zum Projekt: FerryBox

FLOW: Fließgewässer erforschen – gemeinsam Wissen schaffen

FLOW ist ein Projekt zum ökologischen Monitoring von kleinen Fließgewässern und Bächen. Ziel des Monitorings ist es, gemeinsam mit interessierten Bürger:innen den ökologischen Zustand von Bächen zu erforschen und zu beurteilen.

Zum Projekt: FLOW

Gefahren im digitalen Alltag

Unser Ziel ist es, das Verständnis und Vertrauen von Bürger:innen in IT-Systeme anhand von sicherheitskritischen Vorfällen zu erforschen. Dafür sammeln wir Ereignisse, bei denen im Kontakt mit IT-Systemen Probleme aufgetreten sind. Ausgehend davon wollen wir verstehen, wie sehr Bürger:innen sicherheitsrelevanten IT-Systemen miss- oder vertrauen und woher diese Gefühle kommen. Oft ist es Anwender:innen nicht klar, ob sie die Anwendung tatsächlich sicher benutzen. Wir wollen gemeinsam mit Bürger:innen erforschen, wie Nutzer:innen sicherheitsrelevante Vorfälle erleben und einschätzen.

Zum Projekt: Gefahren im digitalen Alltag

Was macht „Corona“ mit unserem Kopf? Aufruf zum bundesweiten Gedächtnistest

Forscher:innen des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) rufen dazu auf, per Smartphone an der Erforschung der vom Coronavirus verursachten Erkrankung COVID-19 mitzuwirken. Das bundesweite Projekt beruht auf Gedächtnistests, die anhand einer speziellen App durchgeführt werden. Auf diese Weise soll untersucht werden, wie sich die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie und eine COVID-19-Erkrankung auf die Gedächtnisleistung auswirken. Es handelt sich um eine gemeinsame Initiative des DZNE und des Instituts für Kognitive Neurologie und Demenzforschung (IKND) an der Universitätsmedizin Magdeburg, an dem Wissenschaftler:innen des bundesweiten klinischen Netzwerks des DZNE beteiligt sind.

Zum Projekt "Gemeinsam Gedächtnis erforschen"

My Sky at Night

Wer wo und wann wie viele Sterne am Himmel gezählt hat, lässt sich auf der neuen Seite „My Sky at Night“ nachschauen. Dort werden Messungen von überall auf der Welt auf einer Landkarte visualisiert und sind einzeln abrufbar. Mit Hilfe der Sternenzähler:innen wollen die Wissenschaftler:innen vom GFZ auch herausfinden, in welche Richtung sich die Lichtverschmutzung verändert – etwa durch den weltweiten Wechsel der Leuchtmittel in Straßenlaternen von Natriumdampflampen hin zu LEDs. Ohne Sternenzähler:innen geht dasnicht, weil Satelliten zum einen nur die nach oben gerichteten Lichtemissionen auffangen. Und zum anderen können aktuelle Satelliten nicht den Blauanteil im sichtbaren Lichtspektrum erfassen.

Zum Projekt: My Sky at Night

PIA for all!

Ziel ist es, häufige Infektionskrankheiten zu erforschen. Citizen Scientists berichten beispielsweise per App, ob sie die Grippe erwischt hat oder Menschen in ihrem direkten Umfeld erkrankt sind und sie dagegen gesund geblieben sind.

Zum Projekt: PIA for all!

PlanktonID

Ein Großteil der Lebewesen im Ozean gehört zum Plankton, doch ist dessen Verbreitung und Zusammensetzung noch weitgehend unbekannt. Ordne Planktonbilder und forsche mit.

Das PlankonID Team setzt sich aus Wissenschaftler:innen des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, der Christian-Albrechts Universität Kiel und des Observatoire Océanologique de Villefranche sur Mer (Frankreich) zusammen. Sie erforschen biogeochemische Prozesse im Ozean und setzen dafür verschiedene Netze und Kameras von Forschungsschiffen aus ein, um vor allem das Phyto- und Zooplankton zu erforschen.

Zum Projekt: PlanktonID

Sample das Saarland

Bodenbakterien sind eine wichtige Quelle für Naturstoffe, die sich weiterentwickeln lassen zu neuartigen Medikamenten. Die Wissenschaftler:innen am Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland, kurz HIPS, möchten mehr herausfinden über die Bakterien, die das Saarland besiedeln und die – weitgehend unerforscht – wie ein „mikrobieller Schatz“ im Boden auf ihre Entdeckung warten. Dafür ist es wichtig, eine möglichst große Zahl von Bodenproben aus dem ganzen Saarland zu analysieren. 

Zum Projekt: Sample das Saarland

SMOVE – Science that makes me move

Wie sitzen Kinder in der Schule? Das ist ein wichtiges Thema der Gesundheitsforschung. Um zu erforschen, welche Faktoren dynamisches Sitzverhalten beeinflussen und fördern können, wird gemeinsam von Schüler:innen und Wissenschaftler:innen das Sitzverhalten  erfasst und dokumentiert.

Zum Projekt SMOVE

Tagfaltermonitoring Deutschland

Ziel des Projektes ist es, mehr über die Situation der Tagfalter in Deutschland zu erfahren. Welche Arten werden seltener, welche breiten sich aus und welche Aussagen lassen diese Trends für die Biodiversität insgesamt zu? Jahr für Jahr erfassen dazu Bürger:innen bei wöchentlichen Begehungen entlang festgelegter Strecken (Transekte) alle tagaktiven Schmetterlinge.

Zum Projekt Tagfaltermonitoring Deutschland

Technocitizenscience & Synergene

Welche Beteiligungsformate gibt es in den Technikwissenschaften? Im Projekt TechnoCitizenScience werden Potenziale und Herausforderungen von „CitizenBioScience – Biowissenschaft im Do-it-yourself-Modus“ und Aktivitäten zur synthetischen Biologie mit der DIYBio-Bewegung in SYNENERGENE erforscht.

Zum Projekt: Technocitizenscience & Synergene

Undercover Eisagenten

Mit dem Projekt „Undercover Eisagenten“ wollen Wissenschaftler:innen gemeinsam mit Bürger:innen, insbesondere Schüler:innen, die Datengrundlage zu auftauendem Permafrost mit Hilfe von hochauflösenden Drohnen- und Satellitenbildern verbessern. Das Projekt wird vom DLR-Institut für Datenwissenschaften realisiert.

Zum Projekt: Undercover Eisagenten

Verlust der Nacht App

Ziel des Projekts ist herauszufinden, wie sich die Himmelshelligkeit über die Jahre aufgrund von Lichtverschmutzung verändert. Eine App leitet zu bestimmten Sternen und fragt, ob man diese sehen kann. Die Helligkeit des am schwächsten noch sichtbaren Sterns gibt Aufschluss darüber, wie hell der Himmel ist.

Zum Projekt: Verlust der Nacht App

VielFalterGarten

Im Projekt VielFalterGarten sollen die Schmetterlinge der Stadt gemeinsam mit Leipzigs Bürger:innen erforscht und geschützt werden. Hierfür werden Schmetterlinge auf unterschiedlichen Grünflächen in der Stadt Leipzig 15 Minuten lang gezählt. Das Projekt wird gemeinsam mit dem UFZ/iDiv, dem BUND Leipzig und der Stadt Leipzig realisiert.

Zum Projekt VielFalterGarten

Christin Liedtke

Referentin Wissenschaftskommunikation / Veranstaltungen
Helmholtz-Gemeinschaft

Grünbuch

Citizen-Science-Strategie 2020 für Deutschland

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Citizen Science für alle

Eine Handreichung für Citizen-Science-Beteiligte

PDF10 MB
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Broschüre: Citizen Science in Helmholtz

Die Citizen Science Broschüre

PDF1 MB
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