Impulse geben und vernetzen

Der Impuls- und Vernetzungsfonds ist ein zentrales Förder-Instrument der Helmholtz-Gemeinschaft. Er ermöglicht es, Impulse schnell und flexibel dort zu setzen, wo strategische Ziele rasch erreicht werden sollen. Die jährlich zu vergebende Fördersumme wird von 89 Millionen Euro im Jahr 2016 auf rund 94 Millionen Euro im Jahr 2020 steigen. Das stärkt die Durchschlagskraft des Impulsfonds als strategisches Instrument deutlich.

Die Vergabe der Fördermittel erfolgt im Wettbewerb und ist zeitlich begrenzt. So trägt der Fonds entscheidend dazu bei, strategische Ziele schnellstmöglich zu erreichen und die Prinzipien, denen sich die Helmholtz-Gemeinschaft im Zuge des Pakts für Forschung und Innovation verpflichtet hat, umzusetzen. Die Förderung aus dem Fonds umfasst vier Säulen: 

1. Strategische Zukunftsfelder

Die Mission der Helmholtz-Gemeinschaft ist es, Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft zu leisten. In diesem Sinne greift die Gemeinschaft Zukunftsthemen auf und unterstützt deren Umsetzung in Forschungs-Programmen. Diese künftigen Programme wirken über die Grenzen einzelner Forschungsbereiche hinaus und tragen so zur Verwirklichung von Systemlösungen bei, also der umfassenden Bearbeitung einer wissenschaftlichen Fragestellung. Zukunftsthemen aufzugreifen und zu international sichtbaren „Leuchttürmen“ auszubauen sind auch die Ziele der Helmholtz-Allianzen. Deren Themen sind inzwischen zu großen Teilen in die Programmatik eingegangen.

2. Strategische Partnerschaften 

Der Fonds fördert die Zusammenarbeit mit strategisch wichtigen Partnern - auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Hier sind die Universitäten die wichtigsten Adressaten, aber auch andere qualifizierte Partner im nationalen und internationalen Wissenschaftssystem und aus der Wirtschaft. Auch mit Helmholtz Virtuellen Instituten wird die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Helmholtz-Zentren entweder neu initiiert oder ausgebaut.

3. Innovation und Zusammenarbeit mit der Wirtschaft 

Aus der Helmholtz-Forschung entstehen Innovationen, die Anwendung in Wirtschaft und Gesellschaft finden. So werden wissenschaftliche Erkenntnisse zu Produkten, Dienstleistungen oder neuen Prozessen. Wie keine andere Forschungsorganisation kann die Helmholtz-Gemeinschaft mit ihren Aktivitäten die gesamte Innovationskette von der Grundlagenforschung bis zur Markteinführung abdecken.

Wissens- und Technologietransfer

4. Talent-Management

Die Förderung des wissenschaftlichen und administrativ-technischen Nachwuchses ist für die Helmholtz-Gemeinschaft wie für den Wissenschaftsstandort Deutschland ein zentraler Teil der Zukunftssicherung. Talent-Management ist daher ein wesentlicher Teil der Strategie der Helmholtz-Gemeinschaft. Auf Gemeinschaftsebene haben wir in Ergänzung zur Nachwuchsförderung in den Helmholtz-Zentren übergreifende Fördermaßnahmen im Rahmen des Impuls- und Vernetzungsfonds konzipiert. Diese Förderinstrumente wurden mittlerweile zu einem umfassenden strategischen Talent-Management entwickelt. An allen Stationen einer Karriere bietet die Helmholtz-Gemeinschaft damit den besten Nachwuchskräften attraktive Bedingungen. 

Helmholtz-Talent-Management

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Kontakt

    • Dr. Rainer Nicolay
    • Leiter Impuls- und Vernetzungsfonds,
      Exzellenzsicherung, Finanz- und Vertragsangelegenheiten
      Helmholtz-Gemeinschaft
    • Andreas Schulze
    • Referent Impuls- und Vernetzungsfonds:
      Forschungsverbünde und strategische Partnerschaften
      Helmholtz-Gemeinschaft
    • Martina Carnott
    • Referentin Impuls- und Vernetzungsfonds:
      Administration, Virtuelle Institute, Wissenschaftspreise
      Helmholtz-Gemeinschaft
    • Dr. Caroline Krüger
    • Referentin Strategie und Chancengleichheit
      Helmholtz-Gemeinschaft
    • Dr. Johannes Freudenreich
    • Referent wissenschaftliche Nachwuchsförderung
      Helmholtz-Gemeinschaft