Wissenschaftliche Leistung

Publikationen und Transfer

Sofern nicht anders ausgewiesen, beziehen sich die Zahlenangaben auf den Berichtsstand des Jahres 2024.

WoS-, Scopus- oder Open Research Europe indexierte Publikationen

Ein zentrales Maß für die wissenschaftliche Produktivität sind wissenschaftliche Publikationen in Fachzeitschriften. Die Anzahl der Publikationen bei Helmholtz bewegt sich auf einem insgesamt hohen und stabilen Niveau. Im Jahr 2024 erschienen 22.030 WoS-, SCOPUS- oder Open Research Europe indexierte Publikationen.

Im Vergleich zu den im Vorjahr veröffentlichten Zahlen haben sich Veränderungen ergeben, die auch frühere Jahre betreffen. Diese sind auf eine veränderte Zählweise an einem Zentrum zurückzuführen, wodurch es zu nachträglichen Anpassungen der Publikationszahlen ab dem Jahr 2020 kam. Zudem führte auch in der Vergangenheit eine Änderung in der Zählweise im Jahr 2021 durch einen einmaligen Effekt zu deutlich höheren Werten. Daher fiel die Anzahl der Publikationen in den Folgejahren im Vergleich geringer aus.

Die internationale Vernetzung spiegelt sich u. a. im Aufkommen der internationalen Ko-Publikationen wider. Wie der im Rahmen des Pakt-Monitoring der GWK erstellte aktuelle Bibliometriebericht (Frietsch et al. 2024) bekräftigt, gewinnen gemeinsame Publikationen mit internationalen Partnern bei allen außeruniversitären Forschungsorganisationen weiterhin an Bedeutung. So ist der Anteil internationaler Ko-Publikationen im Fall von Helmholtz in den Vergleichszeiträumen Pakt I 2006–2010 und laufender Pakt IV 2021–2022 von knapp 60 Prozent auf 65 Prozent angestiegen. Im Vergleich derselben Pakt-Phasen hat die Gemeinschaft ihren wissenschaftlichen Output von knapp 13.000 auf 23.500 Publikationen nahezu verdoppelt.

Nature Index 2024

Die Qualität von Forschungsergebnissen wird durch die Anzahl an Publikationen in renommierten Fachzeitschriften sichtbar. Die Nature Publishing Group veröffentlicht ein weltweites Institutionen-Ranking der 200 international erfolgreichsten Forschungsorganisationen. Der Nature Index basiert auf Veröffentlichungen in 82 renommierten Fachzeitschriften. Helmholtz findet sich darin seit Jahren konstant unter den weltweit führenden Institutionen. Die Tabelle zeigt den Nature Index für den Zeitraum vom 01.01.2024 bis 31.12.2024.

Transfer

Erkenntnisse aus der Forschung sind das Fundament unserer modernen Welt. Der Wissens- und Technologietransfer ist daher ein essenzieller Teil der Helmholtz-Mission. Im Bereich Transfer und Innovation fördern wir gemeinsam mit den Transferstellen der Zentren den Austausch Wissenschaft-Wirtschaft-Gesellschaft durch Netzwerke, gezielte Transferförderprogramme und die Entwicklung gemeinsamer Partnerschaften. In den letzten Jahren wurden dafür neue Instrumente geschaffen, beispielsweise die Helmholtz Transfer Academies und die Helmholtz-Innovationsplattformen.

Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl die Erträge aus Wirtschaftskooperationen mit 200,9 Millionen Euro im Jahr 2024 als auch die Zahl der Patentanmeldungen mit 451 auf dem Niveau des Vorjahres liegen. Die Zahl der Ausgründungen liegt im Jahr 2024 bei 24. Nach dem durch die Covid-19-Pandemie, die Energiekrise und den weltweiten Abschwung der Wirtschaft verursachten Rückgang von Ausgründungen in den Vorjahren ist für das Berichtsjahr 2024 eine klare Trendumkehr zu beobachten. Gründe für diese positive Entwicklung bei Helmholtz liegen in dem kontinuierlichen Ausbau der Innovationsförderung und der Transferkultur sowie der zukunftsorientierten Forschungsinfrastruktur an den Zentren, die den Gründer:innen zur Verfügung steht.

Technologietransfer: Erträge

Ausgründungen*

*Spin-offs und kompetenzbasierte Ausgründungen (Start-ups)

Zahlen und Fakten 2025

Der Jahresbericht der Helmholtz-Gemeinschaft

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