Gesundheitsinformationsdienste

Krebsinformationsdienst am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ)

Der Krebsinformationsdienst am Deutschen Krebsforschungszentrum bietet verständliche und wissenschaftlich fundierte Information zum gesamten Spektrum der Onkologie. Das Angebot richtet sich an jeden, der Fragen zu Krebs hat: Patienten, ihre Familien und  Freunde, sowie an Menschen, die sich zur Krebsvorbeugung und Krebsfrüherkennung informieren wollen. Für alle Fachleute, die an der Versorgung von Krebspatienten beteiligt sind, bietet der Krebsinformationsdienst individuell recherchierte Fakten und Quellen. Über das Telefon, per E-Mail, die sozialen Medien sowie in Sprechstunden in Heidelberg und Dresden erreichen den Krebsinformationsdienst jährlich etwa 34.000 Anfragen, die individuell beantwortet werden. Auf seiner Internetseite bietet der Krebsinformationsdienst aktuelles Wissen, Adressen, Linktipps und Hinweise auf Fachquellen. Pro Jahr zählt diese Seite zwischen 260.000 bis 500.000 individuelle Besucher. Der Krebsinformationsdienst wurde 1986 durch Projektmittel des Bundesministeriums für Gesundheit eingerichtet. Seit 2010 finanziert er sich mit institutionellen Mitteln als Nationales Referenzzentrum für Krebsinformation durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Krebsinformationsdienst (KID)

 

Diabetesinformationsdienst am HelmholtzZentrum München (HMGU)

Der Diabetesinformationsdienst München bietet seit 2012 aktuelle, wissenschaftlich geprüfte Information aus allen Bereichen der Diabetesforschung und Medizin in verständlich aufbereiteter Form an. Darüber hinaus lädt der Diabetesinformationsdienst regelmäßig einmal pro Jahr  zu Patiententagen mit im Schnitt 150 bis 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein. Mediziner und Diabetesforscher halten Vorträge zum aktuellen Stand des Wissens. Betroffene und Angehörige haben zudem die Möglichkeit, direkt in Kontakt mit den Wissenschaftlern zu kommen und ihre individuellen Fragen an sie zu richten. Das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung fördert den Diabetesinformationsdienst des Helmholtz Zentrums München.

Diabetesinformationsdienst

 

Lungeninformationsdienst am HelmholtzZentrum München (HMGU)

Auf der Website des Lungeninformationsdienstes finden Betroffene und Interessierte seit 2011 umfangreiches aktuelles und wissenschaftlich fundiertes Wissen zu chronischen Lungenerkrankungen wie Asthma, COPD oder Lungenfibrose. Zu neuen Forschungsansätzen erscheinen zweimal wöchentlich Nachrichten, die zudem über einen monatlichen Newsletter mehrere Tausend Abonnenten erreichen. Den Facebook-Kanal des Lungeninformationsdienstes haben weitere 2200 Interessenten (Stand August 2018) abonniert. Runde Tische mit Vertreterinnen und Vertretern von Patientenorganisationen dienen dem Austausch und der Verbesserung des Wissenstransfers zu den Zielgruppen des Lungeninformationsdienstes. Auf der Studienplattform des Lungeninformationsdienstes werden aktuelle  klinische Studien vorgestellt. Patienten können sich hier aus über 100 Studien (Stand Juli 2018) die für sie in Frage kommende heraussuchen und sich direkt an das Studienzentrum in Wohnortnähe wenden. Das Deutsche Zentrum für Lungenforschung (DZL) unterstützt insbesondere dieses Angebot.

Lungeninformationsdienst

 

Allergieinformationsdienst am Helmholtz-Zentrum München (HMGU)

Der Allergieinformationsdienst ging 2017 an den Start. Auf seinem Online-Portal  bietet er aktuelle und evidenzbasierte Information zu den wesentlichen allergischen Krankheitsbildern, Diagnosemöglichkeiten, Therapie- und Präventionsansätzen. Betroffene können zudem Materialien für den täglichen Nutzen herunterladen, darunter einen Pollenflugkalender, eine Checkliste für den Arztbesuch oder ein Heuschnupfen- und ein Neurodermitis-Tagebuch für Patienten. Erklärvideos vermitteln Patienten komplexe Inhalte auf einfache und verständliche Weise, so zum Beispiel über Entstehungsmechanismus einer Typ-1-Allergie oder Diagnostik von Kontaktallergien. Über eigens eingerichtete Social Media-Kanäle (Twitter und Facebook) erreicht der Allergieinformationsdienst mit seinem Angebot insbesondere auch jüngere Betroffene. Die Zahl der Likes und Abonnenten steigt bei dem sehr jungen Informationsdienst kontinuierlich an. Das Bundesministerium für Gesundheit fördert den Aufbau des Allergieinformationsdienstes über zunächst drei Jahre. Das Vorhaben wird von Anbeginn an systematisch evaluiert und soll prozessbegleitend sowie am Ende des Förderzeitraums auf seine Relevanz und den Nutzen für die Versorgung hin bewertet werden.

Allergieinformationsdienst

 

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Kontakt

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    • Dr. Uli Rockenbauch
    • Referent der Geschäftsführung
      Helmholtz-Gemeinschaft