Helmholtz International Fellow Award an fünf exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben
Sie forschen auf den Gebieten der Photovoltaik, der Erdsystemforschung, zu Motoneuronkrankheiten oder dem Ursprung des Universums sowie zu den gesundheitlichen Risiken von Klimaveränderungen. Fünf herausragende internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind jetzt in der zweiten diesjährigen Ausschreibungsrunde mit dem „Helmholtz International Fellow Award“ ausgezeichnet worden.
„Die Zusammenarbeit mit den besten Forscherinnen und Forschern weltweit ist ein vorrangiges Ziel der internationalen Aktivitäten von Helmholtz. Aus diesem Grund haben wir den Helmholtz International Fellow Award etabliert“, sagt Otmar D. Wiestler, der Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft. „Mit dieser Auszeichnung wollen wir internationale Kooperationen weiter stärken. Ich gratuliere den fünf jetzt ausgewählten Preisträgerinnen und Preisträgern von ganzem Herzen. Sie alle sind in außergewöhnlicher Weise auf wissenschaftlichen Gebieten aktiv, die für die Arbeit unserer Forschungsgemeinschaft zentral sind.“ Neben einem Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro erhalten die Preisträgerinnen und Preisträger eine Einladung zu einem Forschungsaufenthalt an einem oder mehreren Helmholtz-Zentren.
Die fünf in der aktuellen Nominierungsrunde des Helmholtz International Fellow Award ausgewählten Senior Scientists kommen aus den USA, Frankreich, Israel und Zypern:
- Constantia Alexandrou, Professor of Theoretical Physics, University of Cyprus; Institute Professor, Cyprus Institut, Zypern, nominiert vom Deutschen Elektronen-Synchrotron DESY
- Luc Dupuis, Research Director, Inserm, Frankreich, nominiert vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)
- Kate Maher, Associate Professor, Department of Earth System Sciences, Stanford University, USA, nominiert vom Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ und Forschungszentrum Jülich
- DavidCahen, Professor of Chemistry and Materials Research, Department of Materials and Interfaces, Weizmann Institute, Israel, nominiert vom Helmholtz Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) und Forschungszentrum Jülich
- Kristie Ebi, Professor of Global Health, Department of Global Health, University of Washington, USA, nominiert vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht Zentrum für Material- und Küstenforschung (HZG)
„Die Vielfalt ihrer Projekte zeigt sehr anschaulich, wie fruchtbar die internationale Zusammenarbeit ist, um Beiträge zur Lösung der großen Herausforderungen unserer Zeit zu leisten“, sagt Helmholtz-Präsident Wiestler. „Wir wünschen uns, dass auch die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger weiterhin als aktive Botschafter für die enge internationale Zusammenarbeit wirken.“
Seit dem Jahr 2012 wird die Auszeichnung zwei Mal jährlich verliehen. Finanziert wird sie aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds des Helmholtz-Präsidenten. Die Auswahl der von Helmholtz-Einrichtungen nominierten Preisträger trifft das Helmholtz-Präsidium. Die nächste und vorerst letzte Ausschreibungsrunde wird voraussichtlich im Januar 2020 starten.
Weitere Infos finden Sie hier.
Helmholtz leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Materie sowie Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr. Helmholtz ist mit mehr als 40.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 19 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 4,7 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).
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