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Drei Fragen an Matthias Papra

Bild: Ralf-Uwe Limbach, Forschungszentrum Jülich
Matthias Papra leitet die Energiezentrale am Forschungszentrum Jülich.
Was ist das Spannendste an Ihrem Job?
in meinem Job ist es die tägliche Herausforderung, den Campus Jülich mit dem zu versorgen, was er benötigt. Sei es Wärme, Strom oder auch Kaltwasser. Hierfür müssen wir mit dem Team der Energiezentrale unsere Anlagen am Laufen halten und unsere Ressourcen möglichst effizient einsetzen. Das beginnt mit dem Blick auf die Wetterprognose, die notwendigen Betrachtungen für die nächsten Tage und die Einsatz-, sowie Außerbetriebnahmeplanungen, bis hin zur Datenauswertung des Betriebs, damit wir unsere Prognosen verbessern können. Hierbei lernen wir immer wieder andere Besonderheiten, aber auch „Macken“ unserer Anlagen kennen. Und wer kann schon von sich behaupten, dreimal fast 5.900 PS Motorleistung betreiben zu dürfen?
Wenn Geld und Zeit keine Rolle spielen würden: Was wäre Ihr nächstes Projekt
Da wir im weitesten Sinne ein neues hocheffizientes Kraftwerk im Kraft-Wärme-Kälte-Kopplungsprozess betreiben und mit „Exaheat“ - der Nutzung der Abwärme unseres Supercomputers JUPITER - bereits die nächste Anlage in der finalen Planung ist, habe ich eigentlich keine diesbezüglichen Wünsche. Wir haben ein wenig thermische Energie übrig, die wir noch nicht nutzen können. Das energetische Niveau wäre vielleicht geeignet, um ein Schwimmbad zu heizen. Man könnte das Schwimmbad als Wärmesenke bauen und versorgen, dann würde diese Energie sinnbringend eingesetzt werden.
Mit wem würden Sie gerne mal zu Abend essen und worüber würden Sie dann sprechen?
Als jemand mit einer gewissen Affinität zum Motorsport, ohne ihn selbst zu betreiben, würde ich gerne mit der Rallyelegende Walter Röhrl ein Abendessen genießen. Es wäre etwas PS-Geflüster, ich würde gerne mehr aus seiner Motorsport-Karriere erfahren und wie die diversen Zitate entstanden sind, die ihm zugeschrieben werden.
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