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Helmholtz-Nachwuchsgruppen

Wir fördern junge Spitzenforscher:innen: International herausragende Postdocs erhalten bei Helmholtz die Chance, eine eigene Forschungsgruppe aufzubauen.

Nach einem wettbewerblichen Auswahlverfahren starten jedes Jahr bis zu neun dieser Nachwuchsgruppen. Fünf Jahre lang fördern wir sie mit insgesamt mindestens 1,5 Millionen Euro.

Viele junge Talente starten so ihre wissenschaftliche Karriere. Denn wer bei Helmholtz eine Nachwuchsgruppe leitet, forscht bereits früh unabhängig und erzielt so hohe Sichtbarkeit in der Wissenschaftscommunity. Außerdem nehmen die Nachwuchsgruppenleiter:innen teil am Führungskräftetraining der Helmholtz-Akademie.

Die Forschungsgruppen arbeiten eng mit einem universitären Partner zusammen. So sammeln die Leiter:innen auch wertvolle Erfahrungen in der Lehre, bauen wichtige Netzwerke auf und erwerben alle Qualifikationen für eine erfolgreiche wissenschaftliche Karriere.

Das Programm bietet zudem eine verlässliche Perspektive: Nach einer positiven Evaluierung erhalten Leiter:innen von Nachwuchsgruppen eine unbefristete Stelle an ihrem Helmholtz-Zentrum.

Mehr als 200 Postdocs wurden so bereits gefördert. Die meisten von ihnen wurden noch während ihrer Gruppenleitung oder direkt danach an eine deutsche Universität berufen.

Zielgruppe

Das Programm richtet sich an Nachwuchskräfte, deren Promotion zwei bis sechs Jahre zurückliegt. Zeiten der Kindererziehung, die in die Postdoc-Phase fallen, können mit bis zu zwei Jahren pro Kind angerechnet werden.

Darüber hinaus müssen Kandidat:innen über einschlägige Auslandserfahrung verfügen: Mindestens sechs Monate sollten sie durchgehend international tätig gewesen sein, sei es während der Promotion oder in der Postdoc-Phase. Auch Zeiten für den Erwerb eines akademischen Abschlusses im Ausland oder die Koordinierung eines großen internationalen Projekts werden berücksichtigt.

Auswahlverfahren

1. Bewerben Sie sich mit Ihrem Forschungsvorhaben direkt bei einem Helmholtz-Zentrum. Dieses übernimmt die Vorauswahl und legt Antragsfristen fest. Weitere Informationen dazu erteilen Ihnen die jeweiligen Ansprechpersonen der Zentren.

2. Sind Sie nominiert, holt die Geschäftsstelle der Helmholtz-Gemeinschaft in der Regel mindestens zwei wissenschaftliche Gutachten zu Ihrem Antrag ein.

3. Maximal 25 Antragsteller:innen werden in die finale Auswahlrunde eingeladen. Sie stellen sich einem interdisziplinären Panel von Gutachter:innen vor, dem der Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft vorsitzt. Diese Jury wählt pro Jahr bis zu neun Nachwuchsgruppen für die Förderung aus.

 

Mona Florian

Referentin Talentmanagement
Helmholtz-Gemeinschaft

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