Prof. Dr. Jürgen Mlynek

"Die exzellente und relevante Forschung ist die ideale Voraussetzung für die Erfüllung unserer Helmholtz-Mission – als nationale Forschungszentren mit strategisch ausgerichteten Zielen. Die Helmholtz-Zentren betreiben für eigene Forschungsprogramme und für unsere Partner im In- und Ausland Großforschungsgeräte und Forschungsinfrastrukturen. Dazu müssen wir die bereits gute Vernetzung mit den Hochschulen noch weiter ausbauen und uns gemeinsam für den wissenschaftlichen Nachwuchs engagieren. Wichtig ist mir aber auch der Brückenschlag zu Wirtschaft und Gesellschaft. Dazu werden wir den Wissens- und Technologietransfer verstärken. " So steckte Professor Mlynek den Rahmen seiner Aufgabe ab. Er  war seit September 2005 amtierender Präsident. 2009 wurde er für seine zweite Amtszeit bis 2015 wiedergewählt. 

Vom Physiker zum Forschungsmanager

Jürgen Mlynek studierte Physik an der Technischen Universität Hannover und an der École Polytechnique in Paris. An der Universität Hannover promovierte er 1979 zum Dr. rer. nat. und habilitierte 1984. Nach einem Aufenthalt am IBM Forschungslabor in den USA wechselte Mlynek als Assistenz-Professor zur Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich. 1990 ging er als ordentlicher C4-Professor für Experimentalphysik an die Universität nach Konstanz. Nach zehn Jahren Forschung und Lehre in Experimenteller Quantenoptik, Atomphysik und Oberflächenphysik zog es Mlynek in das Forschungsmanagement: Von 1996 bis 2001 war er Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Im September 2000 wurde er Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin, die er zu einer führenden deutschen Universität weiterentwickelt hat. Mlynek wurde mit zahlreichen wissenschaftlichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Gottfried-Wilhelm-Leibniz Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (1992). 2010 wurde Prof. Mlynek mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. 2014 erhielt er den Garbsener Ehrenring.

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Kontakt

Aktueller Präsident

Prof. Dr. Otmar D. Wiestler