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Der Forschungsbereich Gesundheit

120 international hochkarätige Experten aus Wissenschaft und Industrie begutachteten in sechs Panels die wissenschaftlichen Leistungen der Helmholtz Gesundheitszentren (DKFZ, DZNE, HMGU, HZI, MDC, HZDR) und deren Beiträge zu den Forschungsprogrammen.

Unter kompetenter Führung durch die Gutachtervorsitzenden erstellte das Panel umfangreiche und substantielle Berichte zu jedem Zentrum und Forschungsprogramm, die auch konstruktive Empfehlungen für die zukünftige Ausrichtung beinhalten.

Allen Zentren bescheinigten die Gutachterinnen und Gutachter eine herausragende wissenschaftliche Qualität in Grundlagenforschung und Translation. Durch ihre kritische Masse und die hohe Interdisziplinarität an einem Standort seien sie optimal fokussiert auf die wichtigsten Krankheitsfelder. Damit seien die Helmholtz Gesundheitszentren international führend in der Biomedizin. Besonders hob die Gutachtergruppe das weltweit einmalige Format in der Wissenschaftslandschaft bezüglich thematischer Diversität und Ressourcen unter einem "Helmholtz Forschungsbereich" hervor. Die langfristig geförderte, interdisziplinäre und missionsgetriebene Forschung und die dazugehörige beeindruckende Infrastruktur gepaart mit Translation für die relevanten Volkskrankheiten an den einzelnen Zentren stuften sie als weltweit vorbildlich und hochkompetitiv ein. Ihre Empfehlung: Diesen Ansatz kontinuierlich stärken.

Allen Zentren bescheinigte das Panel eine erstaunliche Entwicklung seit der letzten Begutachtung. Die verstärkte Ausrichtung auf jeweils eine Volkskrankheit je Zentrum habe sich als überaus erfolgreich erwiesen. Die Rolle der Helmholtz-Gesundheitszentren als essentielle Treiber und Katalysatoren für lokale, regionale und internationale Partnerschaften und somit als bedeutender Partner für die deutsche Universitätsmedizin werteten die Gutachterinnen und Gutachter als große Stärke.

Die Zentren seien ein Magnet für junge talentierte Spitzenforscherinnen und -forscher aus dem In- und Ausland. Die Panels empfehlen die existierenden Stärken, insbesondere Translation durch Schaffung und Ausbau der Infrastrukturen (u. a. NCT, Clinical Trial Units, Digital Diabetes Prevention Center) und Erforschung gemeinsamer Krankheitsmechanismen (u. a. Immunologie, Stoffwechsel) auszubauen. Zusätzlich empfehlen sie eine gemeinsame Big-Data-Strategie innerhalb des Forschungsbereichs sowie übergreifend zu entwickeln, damit die Helmholtz-Gemeinschaft die Chance wahrnimmt, als Pionier einer Digital Health Strategy für Europa zu agieren.

Zu den anderen Forschungsbereichen:

Forschungsbereich "Energie"

Forschungsbereich "Erde und Umwelt"

Forschungsbereich "Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr"

Forschungsbereich "Materie"

Forschungsbereich "Information"

Juliane Kampe

Forschungsbereichsbeauftragte Gesundheit
Helmholtz-Gemeinschaft

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