Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien

Das Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg (HI ERN) für Erneuerbare Energien wurde am 20. August 2013 gegründet, um eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Forschungszentrum Jülich, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und dem Helmholtz-Zentrum Berlin auf spezifischen Forschungsfeldern zu ermöglichen.

Aufgabe des Institutes wird es sein, das Forschungsgebiet der regenerativen Energien auszubauen, um so die Energiewende zu unterstützen. Der Schwerpunkt liegt hier bei der Solarenergie. Schwerpunktthemen dazu sind die Erforschung von druckbarer Photovoltaik und die von innovativen Methoden für die chemische Energiespeicherung von zum Beispiel Wasserstoff. Zur Energiewende müssen also Speichertechnologien, sinnvolle Transportmöglichkeiten und Materialien gefunden werden, die den Preis von Solarenergie senken. Nur so kann die klimaneutrale und kostengünstigere Nutzung von erneuerbaren Energien angeboten werden.

Die Kooperationspartner bringen sich in den Schwerpunktgebieten folgender Maßen ein: Die Helmholtz-Zentren Jülich und Berlin steuern ihre Expertise auf den Gebieten der Materialforschung für solare Technologien und der Erzeugung von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien bei. Die Friedrich-Alexander-Universität wird ihre Material- und Prozessforschung für die Erforschung und Entwicklung erneuerbarer Energiesysteme einbringen.

Die Zusammenarbeit zwischen dem Forschungszentrum Jülich, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und dem Helmholtz-Zentrum Berlin wird unter anderem auf gemeinsamen Forschungsprojekten, Berufungen sowie auf dem Austausch von Mitarbeitern und Studierenden basieren. Vier Professuren und zwei Nachwuchsgruppen bauen das Institut auf und werden jährlich mit 5,5 Mio. € von der Helmholtz-Gemeinschaft gefördert. Auf 2.500 Quadratmetern beherbergt der neue Forschungsbau auf dem Südgelände der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg Labors und Büros für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die erste Helmholtz-Einrichtung in Nordbayern reiht sich ein in die Institute der Helmholtz-Gemeinschaft.

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