Helmholtz-Institut für One Health (HIOH) in Greifswald

Das Helmholtz-Institut für One Health (HIOH) in Greifswald forscht an der Schnittstelle von Mensch, Tier und Umwelt. Immer deutlicher zeigt sich, wie eng verflochten die Gesundheit von Nutz- und Haustieren mit der ihrer Halter ist. Zahlreiche Erreger können zudem auch von Wildtieren auf den Menschen übergehen, wie zuletzt die Corona-Pandemie gezeigt hat. Für die Entwicklung wirksamer Therapien sind deshalb auch detaillierte Kenntnisse über das Ökosystem nötig, in dem diese Tiere leben.

Am HIOH kooperieren dazu Wissenschaftler:innen aus den Forschungsbereichen Humanmedizin, Veterinärmedizin und Umweltwissenschaften. Dieser innovative Forschungsansatz wird in der Fachwelt „One Health“ genannt und entwickelt sich extrem dynamisch.

Initiatoren des HIOH sind das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) und die Universität Greifswald. Weitere Forschungspartner sind das Friedrich-Loeffler-Institut für Tiergesundheit und die Universitätsmedizin in Greifswald.

Das HZI unterstreicht durch das HIOH seine Forschungskompetenz im Bereich der Zoonosen, also der Krankheiten, die beim Menschen durch tierische Erreger ausgelöst werden.

Auf dem Campus Beitzplatz in Greifswald wird ein neues Institutsgebäude entstehen. Dazu stehen Fördermittel des Bundes und des Landes Mecklenburg-Vorpommern bereit. Forschungsdirektor des Instituts ist Fabian Leendertz, einer der weltweit führenden Experten für die medizinischen Risiken von Mensch-Tier-Kontakten und Zoonosen.

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