Helmholtz-Validierungsfonds

Mit dem Helmholtz-Validierungsfonds (HVF), der aus Mitteln des Impuls- und Vernetzungsfonds des Präsidenten gespeist wird, sollen Lücken geschlossen werden: Zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und deren marktfähigen Anwendungen einerseits, zwischen öffentlicher Forschung und privaten Investitionen andererseits. Mit dem Förderinstrument soll nicht nur eine Finanzierungslücke verringert werden, sondern eine Brücke zwischen Idee und Anwendung geschlagen werden. Dabei ist der HVF bewusst themenoffen angelegt. Die Bandbreite der geförderten Vorhaben reicht von Demonstratoren bis zu (prä)klinische Studien.

Validierungsförderung

Die Fördersummen aus dem HVF liegen zwischen 250.000 Euro und 1 Mio. Euro pro Jahr. Da sich die Helmholtz-Zentren oder Kooperationspartnern aus der Wirtschaft zu 25, 50 oder 75 % an der Förderung beteiligen, ist das Projektvolumen höher. Insgesamt verfügt der HVF über eine Ausstattung von ca. 30 Mio. Euro für die Jahre 2016 bis 2020. Die Fördermittel werden an das entsprechende Helmholtz-Zentrum in meilensteinabhängigen Tranchen ausgezahlt. Neben direkten projektbezogenen Personal- und Sachkosten können insbesondere Kosten für Aufträge an Dritte finanziert werden. Die Förderung wird als Festbetragsfinanzierung gewährt und ist bedingt rückzahlbar. Die Rückzahlung ist begrenzt auf die Höhe der Förderung aus dem Helmholtz-Validierungsfonds. Es entsteht durch die Rückzahlungsoption kein Nachteil für die Erfinderinnen und Erfinder, für Gründungen oder Investoren.

Management der Vorhaben

Die ausgewählten Validierungsvorhaben werden nicht nur finanziell, sondern auch durch Managementkompetenzen unterstützt. Wirtschaftsexperten und Projektmanager bringen als Projektpaten ihre Erfahrung und Kompetenz ein. Dies gilt beispielsweise bei der Erreichung der Meilensteine des Validierungsprojekts Die Erfüllung der Meilensteine ist Voraussetzung für den Mittelabruf, der in entsprechenden Tranchen von 3 bis 6 Monaten erfolgt. Sollte ein Meilenstein nicht erreicht werden, kann eine sofortige Beendigung der Zuwendung nach dem „kill early“-Prinzip die Folge sein.

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Kontakte

    • N. N.
    • Leiter Bereich Transfer und Innovation
      Helmholtz-Gemeinschaft
    • Geschäftsstelle Berlin
      Anna-Louisa-Karsch-Straße 2
      10178 Berlin
  • Photo of Martin Kamprath
    • Dr. Martin Kamprath
    • Referent Bereich Transfer und Innovation
      Helmholtz-Gemeinschaft