Ausschreibung Helmholtz-Ausbildungspreis 2026

Bild: Marta Mayer / DESY

Was ist der Helmholtz-Ausbildungspreis?

Die Helmholtz-Gemeinschaft ist die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. In unseren 18 Forschungszentren leisten wir Beiträge zur Lösung großer gesellschaftlicher, wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Herausforderungen in den Bereichen Energie, Umwelt, Gesundheit, Luftfahrt, Raumfahrt, Verkehr, Materie und Information.

Hinter hervorragender Forschung stehen exzellente technische, administrative und praxisnahe Unterstützungsleistungen. Um weiterhin erfolgreich zu sein, brauchen wir in allen Bereichen exzellenten Nachwuchs. Deshalb wird ab 2026 wieder der Helmholtz-Ausbildungspreis verliehen.

Mit dem Preis sollen herausragende, kreative Leistungen von Auszubildenden in den Helmholtz-Zentren honoriert werden, die zur Verbesserung im Arbeitsablauf, zu Impulsen für kreativen Lösungen im Arbeitsalltag oder zum Wissenstransfer beigetragen haben. Besonders willkommen sind Leistungen, die den Transfer von Technologien oder Know-how in das Handwerk – auch im kaufmännischen und IT-Bereich - unterstützen oder praktische Innovationen für Handwerksbetriebe ermöglicht haben. Das Engagement unserer Auszubildenden und das Einbringen von kreativen Ideen soll gewürdigt werden.

Wofür wird der Preis vergeben?


Der Preis ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert und wird auf mehrere Preisträger*innen aufgeteilt. Gefördert werden entweder Einzelleistungen (bis zu 1.000 Euro) oder die Leistung einer Gruppe (max. 3.000 Euro), die im Rahmen der beruflichen Ausbildung in einem Helmholtz-Zentrum entsprechende Leistungen erbracht haben. Maximal werden drei Preise verliehen. 

Hauptbeurteilungskriterium ist, in welchem Maß das Forschungszentrum oder die Partnerbetriebe vom Beitrag der Auszubildenden profitiert haben – z. B. durch Zeit- oder Kostenersparnis, innovative Lösungen, die positive Darstellung der Zusammenarbeit zwischen Forschung und Handwerk oder die besondere Sichtbarkeit von Helmholtz in der Öffentlichkeit.

Wer kann sich bewerben?

Teilnahmeberechtigt sind alle Auszubildenden sowie Jungfacharbeiter:innen (jene, die im Kalenderjahr ihre Prüfungen abgeschlossen haben) unabhängig von der Ausbildungsrichtung (Labor, Technik, Verwaltung, Kaufmännische Berufe, Informatik, Tierpflege etc.). Der Preis kann sowohl an eine einzelne Person vergeben werden als auch an ein Team oder eine Projektgruppe.

Voraussetzung ist, dass das Projekt im Rahmen der Ausbildung an einem Helmholtz-Zentrum unter Beteiligung der Bewerbenden durchgeführt wurde. Auszubildende, deren Ausbildung innerhalb des letzten Jahres abgeschlossen wurde, können ebenfalls teilnehmen.

Wie erfolgt die Bewerbung?

Bewerbungen senden Sie bitte bis zum 30.09.2026 online an: ausbildungspreis@helmholtz.de 
oder postalisch an:
Geschäftsstelle der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e. V., Bereich Transfer, z. H. Dr. Andreas Bergner, Anna-Louisa-Karsch-Straße 2, 10178 Berlin

Folgende Unterlagen sind beizufügen:

  • Lebenslauf der Auszubildenden (bzw. aller Teammitglieder)
  • Übersicht mit Namen der Ausbilder*innen, Forschungseinrichtung /Abteilung/Institut, Kontaktdaten
  • Skizzierung der erbrachten Leistung und des erzielten Nutzens (max. 2 Seiten, gerne mit Foto)
  • Bei Eigenbewerbungen durch Auszubildende: Stellungnahme der Ausbilder*innen

Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung: ausbildungspreis@helmholtz.de 

Einsendeschluss ist der 30.09.2026.

Wann wird der Preis verliehen?

Die Preisverleihung findet im November 2026 im Rahmen der Berlin Science Week statt. Zur Preisverleihung wird rechtzeitig – vorr. Mitte Oktober – eingeladen. Die Auszeichnung wird durch die Geschäftsführerin der Helmholtz-Gemeinschaft, Sabine Helling-Mögen, verliehenReisekosten zur Veranstaltung sind durch die Zentren zu tragen. 

Kontakt

Dr. Andreas Bergner

Bereichsleiter Transfer und Innovation

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