Hightech-Agenda: Erste Details zu Fusionshubs bekanntgegeben

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) hat bekanntgegeben, wo die drei Fusionshubs im Rahmen der Hightech-Agenda aufgebaut werden sollen. Der Laserfusions-Hub entsteht an den beiden Standorten Biblis sowie rund um European XFEL mit seiner Hoch-Energie-Dichte-Experimentierstation HED-HIBEF, an der das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) und das Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY maßgeblich beteiligt sind. Der Magnetfusions-Hub wird rund um das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik - IPP in Garching beziehungsweise in Mecklenburg-Vorpommern aufgebaut.

Während sich zwei Hubs auf Magnet- und Laserfusion konzentrieren, widmet sich der dritte dem Brennstoffkreislauf, der Entwicklung neuer Materialien und der technischen Umsetzung im Kraftwerk. In diesem dritten Hub wird das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) eine zentrale Rolle übernehmen. Damit bringt das KIT seine Expertise in die Umsetzung der Fusionstechnologie ein und gestaltet den Weg von der Grundlagenforschung zur Anwendung maßgeblich mit.

An den Hubs sind darüber hinaus die Helmholtz-Zentren Forschungszentrum Jülich, GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt und das HZDR beteiligt. In den Fusionshubs sollen Wissenschaft, Start-ups und Industrie eng zusammenarbeiten und damit den Weg zu einem Fusionskraftwerk in Deutschland ebnen.

Nächster Schritt zum Fusionskraftwerk: Drei neue Fusionshubs bündeln Forschung und Wirtschaft (BMFTR)

30.07.2026