Future Forward – Aufbruch 2026
Mit knapp 300 Gästen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft haben wir in Berlin gemeinsam darauf geschaut, wie Helmholtz Wirkung schafft und wie wir auch künftig mit Forschung unseren Beitrag leisten, das Leben der Menschen zu verbessern.
Im Zentrum stand dabei die Frage: Wie blickt die Helmholtz-Doppelspitze nach den ersten Monaten im Amt auf die Gemeinschaft – und in welche Richtung geht die gemeinsame Reise weiter? Die Welt ist im Umbruch, technologisch, geopolitisch, wirtschaftlich. Was das für die Forschung in Deutschland und für Helmholtz bedeutet, darüber sprachen Helmholtz-Präsident Martin Keller und Geschäftsführerin Sabine Helling-Moegen zum Auftakt der Veranstaltung. Zusammen mit den Helmholtz-Zentren treiben sie den „Aufbruch Helmholtz 2026“ voran – einen gemeinsamen Prozess, der die Gemeinschaft strategisch weiterentwickeln und zukunftsfest aufstellen soll.
Die Forschung bei Helmholtz ist exzellent und bildet die Grundlage für künftige Innovationen. Auf seiner Tour durch die Helmholtz-Zentren in den vergangenen Monaten konnte Helmholtz-Präsident Martin Keller dieses Bild weiter schärfen: „Auch über die reine Forschung hinaus leistet Helmholtz viel für die Gesellschaft. Im Bereich Research Operations beispielsweise, also beim Bau und Betrieb komplexer Forschungsanlagen und Infrastrukturen, ist Helmholtz Weltklasse“, betonte er. Zugleich werde jedoch oft unterschätzt, wie eng die einzelnen Zentren mit den Communities an ihren Standorten verbunden seien – etwa durch die Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen: „Hier gibt es Hunderte, wenn nicht Tausende Beispiele. Forschen, Ermöglichen, Wirken – dieser Dreiklang bringt den besonderen Helmholtz-Spirit auf den Punkt.“
Der Helmholtz-Präsident betonte zudem, dass es in Zukunft umso wichtiger sein werde, den Impact von Forschung noch klarer und verständlicher zu vermitteln: „Wissenschaft in Deutschland ist fantastisch. Damit wir das bewahren, müssen wir den Menschen erklären, was ihnen die Forschung bringt. Beispiele gibt es mehr als genug.“ Seit seinem Amtsantritt stelle er sich daher immer wieder die grundlegenden Fragen: „Was haben wir bei Helmholtz in den vergangenen Jahren erreicht – und warum sollte das jemanden interessieren? Wie hat unsere Arbeit das Leben der Menschen in Deutschland konkret verändert?“
Weitere Herausforderungen für die Zukunft nannte Geschäftsführerin Sabine Helling-Moegen: Allen voran die Entbürokratisierung. Eine Aufgabe, die gemeinsam mit der Politik angegangen werden müsse. „Es geht aber auch darum, vorhandene Spielräume konsequenter zu nutzen.“ Im Fokus steht dabei auch das Betriebssystem von Helmholtz, die Programmorientierte Förderung (POF). „Hier ist ein großes Update erforderlich“, sagte Helling-Moegen.
Impressionen
Einblicke in die Helmholtz-Forschungskampagnen
Im Anschluss stellten drei Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Initiativen vor, die Helmholtz Anfang des Jahres gestartet hat, um technologische Durchbrüche schneller in die Anwendung zu überführen: die „Biomedical Engineering Initiative“, die „Helmholtz Water Safety and Security Initiative“ und die „Quantum Use Challenge“.