Internationale Zusammenarbeit

Als Forschungsorganisation in nationalem Auftrag entwickelt die Helmholtz-Gemeinschaft Lösungen für die drängenden Fragen von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Große Herausforderungen, wie der Klimawandel, die Energieversorgung der Zukunft oder die Bekämpfung von Volkskrankheiten lassen sich jedoch nur global, langfristig und durch einen koordinierten und systematischen Einsatz von Ressourcen adressieren. Zu diesem Zweck kooperieren Helmholtz-Zentren mit den weltweit besten Forschungseinrichtungen und binden internationale Expertinnen und Experten in ihre Arbeit ein. Die weltweit einzigartigen Forschungsinfrastrukturen, ein Alleinstellungsmerkmal der Helmholtz-Gemeinschaft, dienen zudem als Plattformen für internationale Zusammenarbeit und für Forschung auf höchstem Niveau. 

Im September 2017 hat die Helmholtz-Gemeinschaft ihre Internationalisierungsstrategie für die nächsten Jahre verabschiedet. Darin sind vier Ziele definiert: 

  • Internationale strategische Partnerschaften ausbauen
  • Gemeinsame Spitzenforschung auf europäischer Ebene
  • Talente aus aller Welt gewinnen
  • Science Diplomacy - Mit Forschung Brücken bauen

Die Helmholtz-Internationalisierungsstrategie zum herunterladen 

Weltweite Teamarbeit für exzellente Ergebnisse

Die Helmholtz-Gemeinschaft und ihre Zentren unterhalten zahlreiche strategische Kooperationen weltweit, darunter mit Ländern wie Russland, China, die USA und Kanada. Die Organisation ist zudem seit vielen Jahren im Rahmen von Bildungs- und Forschungsprojekten in Schwellen- und Entwicklungsländern tätig, in Regionen wie Afrika, Lateinamerika und Sudostasien. Die Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft arbeiten aber auch mit europäischen Forschungseinrichtungen erfolgreich zusammen. Helmholtz-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler profitieren zudem stark von den Instrumenten der EU-Forschungsrahmenprogramme. Sie sind im Rahmen der Ausschreibungen des Europäischen Forschungsrates besonders erfolgreich und beteiligen sich aktiv auch an europäischen Verbundprojekten. Dabei bringen sie als strategische Partner und in vielen Fällen auch als Projektkoordinatoren ihre Expertise ein und stellen ihre Forschungsinfrastrukturen der europäischen wissenschaftlichen Community zur Verfügung.

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Internationale Förderung

Zur Förderung der Kooperation und Vernetzung mit internationalen Partnern hat die Helmholtz-Gemeinschaft ein vielfältiges Instrumentenportfolio entwickelt. Mit Mitteln des Impuls- und Vernetzungsfonds werden exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler - von Doktoranden bis hin zu etablierten Forschenden - und gemeinsame Forschergruppen unterstützt.

Zu den internationalen Programmen

Europäische Projekte im 7. Forschungsrahmenprogramm (RP7)

Die Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft beteiligen sich vielfältig an europäischen Forschungsvorhaben. Die folgende Auflistung aller von Helmholtz-Zentren im RP7 koordinierten Projekte ist nach den Spezifischen Programmen strukturiert: Zusammenarbeit, Ideen, Menschen, Kapazitäten und Euratom.

Zu den EU-Projekten

Internationale Büros

Mit Unterstützung des Büro Brüssel stärkt die Helmholtz-Gemeinschaft ihre Position im europäischen Forschungsraum. Das Helmholtz-Büro Peking repräsentiert die Helmholtz-Gemeinschaft in China, um strategische Kooperationen mit chinesischen Partnern zu fördern. Um in ihrem strategischen Partnerland Russland neue, strategische Netzwerke mit wissenschaftlicher Exzellenz zu initiieren und zu etablieren, betreibt die Helmholtz-Gemeinschaft ein Büro in Moskau.

Zu den Internationalen Büros

Partnerschaft in Kanada: Die Helmholtz-Alberta-Initiative

Die Helmholtz-Alberta Initiative (HAI) bündelt als unabhängige, internationale Forschungskooperation die naturwissenschaftlich-technischen Expertisen der Helmholtz-Gemeinschaft und der University of Alberta (Kanada) und nutzt diesbezügliche Synergieeffekte, um gemeinsam Beiträge zur Bewältigung drängender globaler Herausforderungen zu leisten.

Mehr zu Part­ner­schaft in Ka­na­da: Die Helm­holtz-Al­ber­ta-In­itia­ti­ve

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