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Citizen Science

Alte Falter digitalisiert Am Berliner Museum für Naturkunde erhalten Insekten einen QR-Code, der zum Artnamen und Fundort führt. Bild: Ernst Fesseler

Eigentlich ist es ein Kompliment an die Wissenschaft: Immer mehr Menschen wünschen sich, bei Forschungsprojekten stärker einbezogen zu werden, mehr mitreden und auch mitmachen zu können. Doch in der Vergangenheit taten sich viele Forscher schwer, wenn es darum ging, so genannten Laien einen Platz in der Wissenschaft einzuräumen. Citizen Science, zu Deutsch Bürgerwissenschaften, will das ändern. Wissenschaftler aller Fachrichtungen engagieren sich für diesen neuen Ansatz, der das Wissen, die Motivation und die Neugier ganz normaler Bürger für neuartige Forschungsprojekte mobilisieren will. Auch die Helmholtz-Gemeinschaft ist dabei und Partner der Initiative BürGEr schaffen WISSen – Wissen schafft Bürger (GEWISS), die im Mai 2014 gestartet ist. GEWISS will die Bürgerwissenschaften in Deutschland bündeln, Forscher und Bürger vernetzen, den Austausch zwischen den Projekten fördern und neue Aktivitäten auf den Weg bringen. In den Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft laufen bereits unterschiedliche Citizen-Science-Projekte.

Eine aktuelle Aufstellung aller derzeitigen Aktivitäten in Deutschland finden Sie unter: http://www.buergerschaffenwissen.de/


BMBF Bekanntmachung zur Förderung von bürgerwissenschaftlichen Vorhaben (Citizen Science)

Erstmals fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMB) gezielt Forschungsprojekte, an denen maßgeblich Bürgerinnen und Bürger beteiligt sind. Zur Bekanntmachung

16.01.2017

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Helmholtz Perspektiven │ März - April 2014