Fokus@Helmholtz: Wissenschaft in der Vertrauenskrise?

Unter dem Titel "Wissenschaft in der Vertrauenskrise?" diskutierten Vertreter aus Wissenschaft, Gesellschaft und Medien über Fehlverhalten in der Wissenschaft. Immer wieder werden wir mit Schlagzeilen konfrontiert, die aufschrecken lassen: Fälschungen und Schlampigkeit führen zur Aberkennung von Doktortiteln bei prominenten Persönlichkeiten. Kostspielige klinische Studien mit zweifelhaftem Erkenntnisgewinn machen ebenso von sich reden, wie vermeintlich spektakuläre Entdeckungen, die am Ende doch keine sind.

Ist der Eindruck richtig, dass die Fälle von Fehlverhalten und so genannten „dummen“ Fehlern zunehmen? Wenn ja, woran liegt das – und was bedeutet das für die Reputation der Wissenschaft insgesamt? Welche Effekte haben Anreizsysteme, und welche Evaluationsmethoden funktionieren wirklich?

Es diskutierten Dr. Leonie Mueck, Nature, Dr. Norbert Lossau, Die Welt, Prof. Dr. Jens Reich, Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch, und Prof. Dr. Peter Weingart, Universität Bielefeld.

Nachbericht zur Veranstaltung mit Video-Statements der Diskutanten

Impressionen von der Veranstaltung

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