Interview: „Das Schwierigste? Russisch lernen!"

Ein halbes Jahr lebt und forscht Alexander Gerst auf der Internationalen Raumstation ISS. Im Interview berichtet er über Parallelen zwischen der Antarktis und dem Weltall, die Intuition von Forschern –  und die Mühen des Sprachenlernens.

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Ukraine-Krise: Ein gutes Argument, die Energiewende zu beschleunigen

Deutschland ist abhängig von russischen Gaslieferungen. Das muss nicht so bleiben, sagt Holger Hanselka, Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und Vizepräsident der Helmholtz-Gemeinschaft.

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Krebsstammzellen: Die Wurzel allen Übels

Lange Zeit war die Existenz von Krebsstammzellen umstritten. Doch heute weiß man, dass sie die Ursache vieler Krebserkrankungen sind. Weltweit arbeiten Wissenschaftler mit Hochdruck daran, herauszufinden, wie man sie im Körper aufspüren und auslöschen kann. Denn so könnten Krebserkrankungen im Keim erstickt werden.

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Wendelstein 7-X: „Wir sind überzeugt, dass er das Zeug zum Kraftwerk hat“

Nach neun Jahren Montage beginnt am Kernfusionsexperiment "Wendelstein 7-X" die Vorbereitung für den Betrieb. Die Anlage soll ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum Fusionskraftwerk sein. Wir sprachen mit Thomas Klinger, dem wissenschaftlichen Leiter des Experiments.

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Online-Tipp: Neue Wissensplattform „Erde und Umwelt“

Wie wirkt sich der Klimawandel hier und heute aus? Was bedeuten Wetter-Extreme? Welche Naturgefahren drohen? Eine neue Internet-Plattform gibt Antworten auf diese und viele weitere Fragen. Neben aktuellen Meldungen und Hintergrundberichten finden sich unter www.eskp.de Echtzeitdaten, Grafiken und Bilder sowie Videos.

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"Synthesegas aus Biomasse" - Ob Stromerzeugung, Kraftstoffersatz oder Grundlage für Chemikalien: Stroh und andere biogene Reststoffe können fossile Energieträger ersetzenBelegexemplar erbeten an: Forschungszentrum Karlsruhe, Oeffentlichkeitsarbeit, Postfach 3640, 76021 Karlsruhe, GermanyRueckfragen an: 07247 82-2861 *** Local Caption *** Biomasse ist die einzige erneuerbare Kohlenstoffquelle zur Herstellung chemischer Grundstoffe und hochwertiger synthetischer Kraftstoffe. Ihre konsequente Nutzung verringert die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen und klimaschädliche Emissionen wie CO2 und Rußbildung. Schon vorhandene ungenutzte Nebenprodukte wie Stroh und Holz können über 10 % des heutigen Kraftstoffbedarfs für den Verkehr in Deutschland decken. Allerdings können zu weite Transportwege derartiger Stoffe, die nur eine geringe Energiedichte aufweisen, die Wirtschaftlichkeit beeinträchtigen. Das im Forschungszentrum Karlsruhe entwickelte „bioliq“-Verfahren (Biomass to Liquid) sieht deshalb vor, in einer ersten Stufe aus der anfallenden Biomasse durch dezentrale Schnellpyrolyse-Anlagen ein transportfähiges flüssiges Zwischenprodukt hoher Energiedichte (vergleichbar mit Rohöl) zu erzeugen. Dieses kann dann mit geringen Transportkosten umweltfreundlich per Bahn zur zweiten Stufe der Verarbeitung, einer zentralen Großanlage zur Gaserzeugung und Synthese von Kraftstoffen, angeliefert werden.

HELMHOLTZ extrem: Der appetitlichste Geruch der Forschung

Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen: Am Karlsruher Institut für Technologie riecht es nach Geräuchertem - und das ohne Schinken. Schuld daran sind trockene Pflanzenreste. Aus der Biomasse versuchen Wissenschaftler, Kraftstoff herzustellen.

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