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Helmholtz Perspektiven 0915

42 Helmholtz Perspektiven September – Oktober 2015 MENSCHEN BEI HELMHOLTZ Personalien Freigeist-Stipendium zur Erforschung von Nanopartikeln Tristan Petit vom Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) hat ein Frei- geist-Fellowship erhalten, mit dem die Volkswagen-Stiftung sei- ne Arbeiten zu Nanodiamantmaterialien und Nanokohlenstoffen fördert. In den nächsten fünf Jahren stehen Petit damit 790.000 Euro zur Verfügung, um ein eigenes Team aufzubauen. Er will untersuchen, welche Wechselwirkungen zwischen Nanoparti- keln und ihrer Umgebung bestehen, insbesondere in wässriger Lösung. Sie sind entscheidend, um neue Anwendungen von Nanomaterialien zu entdecken und deren Risiken abschätzen zu können. Der Elektronenspeicherring BESSY II am HZB stellt für die Untersuchung eine einzigartige Infrastruktur zur Verfügung. Der Franzose hatte sich deswegen für Berlin entschieden. Deutscher Gründerpreis für Rettungsboje Mit einer selbst aufblasbaren Rettungsboje haben zwei Maschi- nenbauer vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) beim Deutschen Gründerpreis 2015 in der Kategorie Start-Up den ersten Platz belegt. Die von Christopher Fuhrhop und Marius Kunkis entwickelte Boje kann eine lebensrettende Hilfe für Wassersport- ler sein. Sollten sie in Not geraten, müssen sie nur an einem Aus- löser ziehen, dann bläst sich die Rettungsboje auf. Das Unterneh- men mit dem Namen RESTUBE stellt aus Sicht der Jury eine der erfolgreichsten deutschen Existenzgründungen der vergangenen Jahre dar. Unter den Finalisten in der Kategorie Aufsteiger befand sich mit Nanoscribe eine weitere KIT-Ausgründung. Nanoscribe hat einen 3D-Drucker für die Mikrofabrikation entwickelt. Der erste Hans-Meuer-Preis geht nach Jülich Ein Forscherteam um Thorsten Hater, Paul F. Baumeister, Andrea Nobile und Dirk Pleiter vom Jülich Supercomputing Centre hat gemeinsam mit Experten der IT-Firma IBM den Hans-Meuer- Preis erhalten. Er wurde in diesem Jahr erstmals von der interna- tionalen Supercomputing-Konferenz ISC vergeben. Der mit 3000 Euro dotierte Preis würdigt ihre Arbeit über sogenannte Active Memory Cubes. Diese neuen Speicherkonzepte gelten als Schlüs- seltechnologie für die Entwicklung neuer Rechnerarchitekturen, mit denen bei künftigen Superrechnern der Energieverbrauch gesenkt werden kann. Die Auszeichnung ist nach dem 2014 verstorbenen Gründer der ISC, Hans Werner Meuer, benannt. Auszeichnung für einen Pionier der molekularen Bildgebung Einstimmig hat sich die Jury der World Molecular Imaging Society dafür entschieden, Vasilis Ntziachristos den diesjähri- gen Gold Medal Award zu verleihen. Der Direktor des Instituts für Biologische und Medizinische Bildgebung am Helmholtz Zentrum München wird damit für seine Leistungen auf dem Feld der molekularen Bildgebung ausgezeichnet. Im Gegensatz zur optischen Mikroskopie ermöglichen seine Bildgebungsmethoden, tiefer als bisher in lebendes Gewebe des menschlichen Körpers zu schauen. So lassen sich etwa Krebserkrankungen genauer diagnostizieren und individuellere Therapien entwickeln. Amerikanischer Geothermie-Preis geht an KIT-Forscher Der Geothermie-Experte Thomas Kohl vom KIT-Institut für An- gewandte Geowissenschaften erhält den Henry J. Ramey Award des Geothermal Resource Council (GRC). Der amerikanische wissenschaftlich-technische Geothermie-Verband zeichnet damit Kohls Leistungen im Bereich der Modellierung und des geother- mischen Reservoir Engineering aus. Er ist der erste Preisträger einer deutschen Universität, den der GRC auszeichnet. Bianca Berlin Ein Forscherteam um Thorsten Hater, Paul F. Baumeister, Andrea Preis erhalten. Er wurde in diesem Jahr erstmals von der interna-

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