Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren
Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen. Sie ist mit 30.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 16 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 3 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).
Aktuelles aus der Forschung
Zur Übersicht der Presseinformationen der Helmholtz-Gemeinschaft und der Helmholtz-Zentren
| 30.07.10 | Forschungszentrum Jülich |
Physik statt Ferien: Jugendliche schlüpften in die Rolle von Forschern
Wie funktionieren Festplatten, und was hat der Physiknobelpreis damit zu tun? Diese Fragen können drei Oberstufenschüler aus dem Kreis Düren und vier Azubis aus dem Forschungszentrum Jülich nach einer Projektwoche vom 26. bis 29. Juli am Schülerlabor des Forschungszentrums Jülich aus dem Effeff beantworten. Vier Tage experimentierten sie, besichtigten Labors und sprachen mit Wissenschaftlern in Jülich und Aachen.
Physik statt Ferien: Jugendliche schlüpften in die Rolle von Forschern
| 29.07.10 | Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ |
Abkühlung von Teilen der Arktis kehrt sich offenbar um
Teile der Arktis haben sich im letzten Jahrhundert deutlich abgekühlt. Seit 1990 steigen die Temperaturen jedoch auch dort stark an. Das geht aus einer Rekonstruktion der Sommertemperaturen der letzten 400 Jahre mit Hilfe von Baumringen aus Regionen nördlich des Polarkreises hervor. Dazu analysierten deutsche und russische Forscher das Baumwachstum mit Hilfe von Jahresringen von der russischen Kola-Halbinsel und verglichen es mit drei ähnlichen Untersuchungen von anderen Orten in der Arktis.
| 26.07.10 | Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung |
Höhepunkt der Polarstern-Expedition: Autonomes Unterwasserfahrzeug des Alfred-Wegener-Instituts taucht erstmals unter das Eis der Arktis
Das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft hat sein autonomes Unterwasserfahrzeug (Autonomous Underwater Vehicle, AUV) bei etwa 79° nördlicher Breite auf die erste Untereis-Mission geschickt. Das vier Meter lange, torpedoförmige Unterwasserfahrzeug wurde von Bord des Forschungseisbrechers „Polarstern“ im dichten Treibeis eingesetzt. Die Wiederaufnahme des Tauchbootes zwischen den Eisschollen erfolgte mit dem Helikopter.
| 23.07.10 | Deutsches Krebsforschungszentrum |
Multiple Sklerose: Blutdrucksenker stoppt Entzündung im Gehirn
Heidelberger Wissenschaftler haben einen neuen Signalweg von Gehirnzellen entdeckt, der erklärt, wie weitverbreitete Blutdruckmittel Entzündungsherde bei Multipler Sklerose (MS) eindämmen können. Auf einem bisher unbekannten Kommunikationsweg aktiviert das blutdrucksteigernde Angiotensin den immunologischen Botenstoff TGF-beta. Die Arbeit wurde in Kooperation mit Wissenschaftlern der Stanford University in Kalifornien erstellt und im hochrangigen „Journal of Clinical Investigation“ veröffentlicht.
Multiple Sklerose: Blutdrucksenker stoppt Entzündung im Gehirn









