Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren
Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen. Sie ist mit 28.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 16 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 2,8 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).
Aktuelles aus der Forschung
Zur Übersicht der Presseinformationen der Helmholtz-Gemeinschaft und der Helmholtz-Zentren
| 10.03.10 | Karlsruher Institut für Technologie |
Optische Chips reduzieren Internet-Energieverbrauch
Wirtschaft und Informationsgesellschaft sind auf die schnelle Internet-Kommunikation angewiesen. Zwar rasen die Daten bereits als Licht codiert durch Glasfasern, doch verarbeitet werden sie elektronisch. Diese Übersetzungsarbeit an der Nahtstelle kostet Zeit und teure Energie. Das von KIT-Wissenschaftlern koordinierte Projekt SOFI zielt deshalb darauf ab, die Optik auf der selben Art von Chips zu integrieren, wie sie seit langem in der Halbleiterindustrie verwendet wird.
| 05.03.10 | Helmholtz-Geschäftsstelle |
Bei Helmholtz gehen Frauen in Führung
„In Führung gehen“ heißt das Mentoring-Programm, das die Helmholtz-Gemeinschaft speziell für junge Frauen anbietet. Deutschlands größte Forschungsorganisation will damit weibliche Nachwuchskräfte aus Wissenschaft und Verwaltung auf anspruchsvolle Positionen und Führungsaufgaben vorbereiten sowie ihre Vernetzung innerhalb der Gemeinschaft stärken – unter anderem beim Jahresnetzwerktreffen aller Teilnehmerinnen am 8./9. März. „In Führung gehen“ ist eines von zahlreichen Angeboten des Helmholtz-Strategieprogramms zur Chancengleichheit.
| 02.03.10 | Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ |
Waren kurze Warmphasen in vormenschlicher Zeit typisch für den Übergang zu einer Kaltzeit?
Am Ende der vorigen Warmzeit, vor rund 115.000 Jahren, hat es deutliche Klimaschwankungen gegeben. Der langsame Übergang von der Eem-Warm- zur Weichsel-Kaltzeit war in Mittel- und in Osteuropa durch eine wachsende Instabilität in der Vegetationsentwicklung und wahrscheinlich durch mindestens zwei kurze Warmphasen gekennzeichnet. Zu diesem Ergebnis kommen deutsche und russische Klimaforscher durch die Auswertung von geochemischen und Pollenanalysen von Seesedimenten in Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Russland.
Waren kurze Warmphasen in vormenschlicher Zeit typisch für den Übergang zu einer Kaltzeit?
| 01.03.10 | Max-Planck-Institut für Plasmaphysik |
Sauber bleiben - Hochleistungs-Plasmen für ITER
Die Fusionsanlage ASDEX Upgrade im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching ist die weltweit einzige Anlage, die mit einem vollständig mit dem Metall Wolfram bedeckten Gefäß experimentieren kann. Jetzt konnte gezeigt werden, dass die Vorteile dieser Wolfram-Wand auch in den Hochleistungsplasmen realisierbar sind, mit denen der Testreaktor ITER arbeiten soll – ein vielversprechendes Ergebnis für den ITER-Betrieb, da ASDEX Upgrade bezüglich wichtiger Vergleichsgrößen dichter als alle anderen Anlagen an ITER herankommt.









