Lebensgrundlagen bewahren.
Wir erforschen unseren Planeten, um ihn und seine Umwelt zu erhalten - von der Landoberfläche über die Ozeane bis hin zu den entlegensten Polarregionen. Unsere Wissenschaftler:innen arbeiten weltweit an Projekten, die uns helfen, die komplexen Zusammenhänge der Prozesse auf unserer Erde zu verstehen.
Erdbeben, Vulkanausbrüche, Tsunamis oder Erdrutsche gefährden weltweit Milliarden Menschen. Nur wenn wir mehr über die ursächlichen physikalischen Prozesse wissen, lassen sich die Auswirkungen minimieren.
Die Architekten der Energiewende
Um die Energiewende zu schaffen, muss unser Energiesystem komplett neu gedacht werden. Was bei konventionell erzeugter Energie kein Problem war, ist bei klimaneutralen Technologien nicht mehr ohne weiteres möglich. Sonne und Wind kann man nicht gerade auf- und abdrehen, wie man gerade will.
Der Schlüssel liegt sowohl bei vollkommen neuen Wasserstofftechnologien, der Weiterentwicklung von Solarzellen als auch bei der Digitalisierung von Vernetzungen mit Hilfe von KI.
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Die Polarstern, ein Schiff wie kein anderes.
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Die Polarstern wird vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven betrieben.
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Sie ist als unbeschränkt eisgehendes Forschungsschiff ein wichtiges Werkzeug der internationalen Polarforschung.
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Das Schiff kann homogenes, glattes Eis mit einer Stärke von 1,2 Metern mit einer Geschwindigkeit von etwa 4 Knoten (Seemeilen pro Stunde) durchfahren.
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Während der MOSAiC-Expedition, der größten Arktis-Expedition aller Zeiten, erforschten mehr als 300 Wissenschaftler:innen aus 20 Nationen die Arktis im Jahresverlauf.
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Dazu ließ sich die Polarstern im Eis einfrieren und driftete ein Jahr durch das Nordpolarmeer. Die Forscher:innen haben auf diese Weise Einblicke mitgebracht, wie sie zuvor noch nie jemand gewinnen konnte.
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Ende 2027 wird die mehr als 40 Jahre alte Polarstern von der neuen Polarstern 2 abgelöst, die gerade gebaut wird.
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Klimawissenschaftlerin und Koordinatorin des Forschunsgbereichs Erde & Umwelt
Wasserstoff – die Komplexität der Natur entschlüsseln.
Olga Kasian
Leiterin der Nachwuchsgruppe Dynamische elektrokatalytische Grenzflächen am HZB
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Ist die Erzeugung von Wasserstoff nicht recht simpel?
Olga Kasian: "Nein ganz und gar nicht. In Wirklichkeit ist dieser Prozess sehr komplex. Da gibt es eine Menge Zwischenschritte und viele Energiebarrieren, welche die Atome überwinden müssen."
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Wie nähern sie sich dieser Herausforderung?
Olga Kasian: "Wir schlagen eine Brücke zwischen zwei spezialisierten Instituten. Mit Großforschungsgeräten wie dem Synchrotron haben wir am HZB eine hervorragende Infrastruktur. Und in Erlangen haben wir am HI ERN eine exzellente Expertise in Bezug auf Wasserstofferzeugung und -speicherung."
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Welche Rolle spielt Wasserstoff für die Energiewende?
Olga Kasian: "Nein ganz und gar nicht. In Wirklichkeit ist dieser Prozess sehr komplex. Da gibt es eine Menge Zwischenschritte und viele Energiebarrieren, welche die Atome überwinden müssen."
Hier steht eine Überschrift
Von der Einzelzellbiologie bis zur ganzheitlichen Betrachtung.
Life Time
LifeTime ist die gemeinsame Vision von mehr als 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus 90 Forschungseinrichtungen in 21 Ländern.
Das verbindende Ziel von LifeTime ist es, das Geschehen in einzelnen Zellen während einer Krankheit zu verstehen und zu beeinflussen.
Durch disruptive LifeTime-Technologien (Einzellbiologie/Organoide/Künstliche Intelligenz) werden die Aktivitäten unseres Genoms in einzelnen Zellen verfolgt und entschlüsselt. Die zeitliche Entwicklung von Alterung oder Krankheit umfasst dabei unsere gesamte Lebenszeit, auf englisch: "LifeTime".
Das einzigartige Projekt schafft damit die Grundlagen für die Medizin von morgen.
One Health
"Unser Ansatz ist, dass wir uns mit dem Prinzip der Erregerübertragung beschäftigen. Unter welchen Umständen springen sie von Tieren auf Menschen über oder von Menschen auf Tiere? Und wie können wir basierend auf diesem Wissen zum Schutz von Mensch, Tier und auch Umwelt beitragen?
Dazu ist unser Team in der ganzen Welt unterwegs – um die Gesundheit aller zu gewährleisten."
Biologe und Veterinärmediziner Fabian Leendertz ist Gründungsdirektor des Helmholtz-Instituts für One Health (HIOH)
Der „High-Tech-Flieger
Das Forschungsflugzeug A320-232 „D-ATRA" wird genutzt, um neue umweltverträgliche Technologien zu erproben. So testet man hier beispielsweise bereits den Einsatz von Brennstoffzellen zur Stromversorgung an Bord künftiger Verkehrsflugzeuge.
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