Helmholtz-Gemeinschaft

Talente für die Zukunft

Haus der kleinen Forscher, SchülerlaboreAusbildung, Praktika, Diplom, Promotion, Doktoranden, PostdocsMentoring, Akademie, W2/W3, Professuren

Die Helmholtz-Gemeinschaft legt großen Wert auf eine exzellente Nachwuchsförderung. Sie hat deshalb eine Strategie entwickelt, die den Nachwuchs auf allen Ausbildungsstufen unterstützt.


Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses hat in der Helmholtz-Gemeinschaft höchste Priorität. Das Qualifizierungsangebot im Bereich der Nachwuchsförderung konzentriert sich auf Promovierende, Postdocs und Nachwuchsführungskräfte. Darüber hinaus leistet die Gemeinschaft durch gezielte Angebote für Kinder und Jugendliche sowie Studierende und Auszubildende einen Beitrag zur Sicherung von qualifiziertem Personal für die Forschung in der Zukunft. 

Für ihr Talentmanagement hat die Helmholtz-Gemeinschaft hohe Standards gesetzt: Ihre Strategie beginnt mit einer gezielten Rekrutierung von hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf allen Ebenen, gefolgt von einerumfassenden Unterstützung und Weiterentwicklung ihrer Potenziale. Das Prinzip der Chancengleichheit durchzieht alle Talentmanagement-Aktivitäten in der Helmholtz-Gemeinschaft. Denn für eine Wissenschaftsorganisation sind Menschen - Männer und Frauen - ihr wertvollstes Kapital. Es gilt dieses zu pflegen und auszubauen. Der Pakt für Forschung und Innovation stellt der Helmholtz-Gemeinschaft die dafür notwendigen finanziellen Mittel bereit, um junge Frauen und Männer in Wissenschaft, Administration und Infrastruktur durch die skizzierten Instrumente zu fördern.

Aktuelle Ausschreibungen und mehr als 900 aktuelle Stellenangebote

Nutzen Sie unser Stellenportal, um schnell und gezielt das passende Stellenangebot oder den richtigen Ansprechpartner zu finden. Durchsuchen Sie Ausschreibungen, die über die Geschäftsstelle der Helmholtz-Gemeinschaft koordiniert werden. 

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Engagement in der Berufsausbildung

Außer den Programmen, die sich an Wissenschaftler in bestimmten Ausbildungsstufen richten, engagiert sich die Helmholtz- Gemeinschaft auch in der Berufsausbildung. Mit der höchsten Ausbildungsquote unter den außeruniversitären Forschungsorganisationen leisten wir einen Beitrag zum Wissenschafts- und Innovationstandorts Deutschland.

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Doktorandenausbildung: Helmholtz-Graduiertenschulen und Helmholtz-Kollegs

In der Promotionsphase qualifizieren Helmholtz-Graduiertenschulen und Helmholtz-Kollegs Doktoranden in einem wissenschaftlich anspruchsvollen Umfeld für eine Karriere in Wissenschaft oder Wirtschaft. Während die Graduiertenschulen eine Dachstruktur für alle Doktoranden eines Zentrums bilden und interdisziplinär ausgelegt sind, stellen die Kollegs kleinere Einheiten dar, in denen die Doktoranden gemeinsam an einem übergeordneten Thema forschen. Der Großteil der Helmholtz-Zentren hat bereits Kollegs und/oder Graduiertenschulen eingerichtet und bietet den Doktoranden eine strukturierte Ausbildung auf höchstem Niveau. Die flächendeckende Einrichtung der Kollegs und Graduiertenschulen soll in den nächsten Jahren durch ein Förderprogramm realisiert werden. 

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Helmholtz-Postdoktoranden-Programm

Mit diesem Instrument will die Helmholtz-Gemeinschaft talentierte junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler nach Fertigstellung einer vielversprechenden Promotion dabei unterstützen, ihre wissenschaftliche Exzellenz effektiv weiter auszubauen. Mithilfe einer zwei- bis dreijährigen Individualförderung können sie direkt nach Abschluss ihrer Promotion ein von ihnen definiertes Forschungsthema selbstständig weiter verfolgen und sich in diesem Forschungsgebiet etablieren, etwa durch entsprechende Publikationen. 

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Helmholtz-Nachwuchsgruppen

Ein zentrales Element ist die Förderung von Nachwuchsgruppen. Sie richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, deren Promotion zwei bis sechs Jahre zurückliegt. Erfolgreiche Bewerber leiten eigene Arbeitsgruppen und qualifizieren sich gleichzeitig für eine Universitätskarriere. Die Helmholtz-Gemeinschaft bietet ihnen für Deutschland einmalige Bedingungen: eine frühe wissenschaftliche Selbstständigkeit und die Option auf ein unbefristetes Arbeitsverhältnis (Tenure) nach erfolgreicher Evaluation. Seit Beginn des Programms 2003 wurden bisher 150 Personen in die Förderung aufgenommen. In den nächsten Jahren soll die Zahl durch jährliche Ausschreibungen weiter erhöht werden.

Zu den Helmholtz-Nachwuchsgruppen

Helmholtz-Akademie für Führungskräfte

Die Nachwuchsförderung der Helmholtz-Gemeinschaft geht über die üblichen Zielgruppen der Graduierten und Promovierten hinaus. Um Führungskräfte für die besonderen Anforderungen im Forschungsmanagement vorzubereiten, hat die Helmholtz-Gemeinschaft im Frühjahr 2007 eine Akademie für Führungskräfte gegründet. Das Programm umfasst Angebote für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler und Nachwuchskräfte aus der Administration, aber auch für die obere Führungsebene der Helmholtz-Gemeinschaft, für Vorstände, Geschäftsführer, Programmsprecher und Leiter von Instituten. Die inhaltliche und methodische Durchführung übernimmt ein externer Partner mit hervorragenden Referenzen, das Malik Management Zentrum St. Gallen.

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Förderung von Frauen und Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Nachwuchsförderung muss auch im Auge behalten, dass die Zahl von Frauen in Spitzenpositionen steigt und dass wissenschaftliche Karrieren vereinbar mit dem Familienleben sind. Die Helmholtz-Gemeinschaft hat deshalb unter anderem ein Netzwerk-Mentoring-Programm für junge Wissenschaftlerinnen und für Nachwuchskräfte in der Administration aufgelegt: Seit 2005 werden pro Jahr bis zu 20 Teilnehmerinnen für ein Jahr von Führungskräften aus anderen Zentren in der Karriereplanung unterstützt. Um den Wiedereinstieg in die Wissenschaft nach einer familienbedingten Unterbrechung zu erleichtern, hat sich die Helmholtz-Gemeinschaft verpflichtet, systematisch Wiedereinstiegsstellen zu schaffen und Maßnahmen zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung für Frauen und Männer zu ergreifen.

Mehr zur Chancengleichheit in der Helmholtz-Gemeinschaft

Zum Mentoring-Programm "In Führung gehen"

21.05.2012

Kontakt

Dr. Stephanie Dittmer

Bereichsleiterin Strategie

Helmholtz-Gemeinschaft

Telefon: +49 30 206329-41
stephanie.dittmer (at) helmholtz.de


Franziska Broer

Leiterin Administration und Controlling

Helmholtz-Gemeinschaft

Telefon: +49 30 206329-33
franziska.broer (at) helmholtz.de