Helmholtz-Gemeinschaft

Open Access

Open Access als Ziel der Helmholtz-Gemeinschaft

Open Access, der freie Zugang zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen und kulturellem Erbe, ist eine aktuelle und zukunftsweisende Bewegung in der Wissenschaftslandschaft. Textpublikationen und andere digitale Objekte wie z.B. Forschungsdaten werden dank Open Access im Internet frei zugänglich sein.

Die Helmholtz-Gemeinschaft gehörte 2003 zu den Erstunterzeichnern der „Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen". Dieses Bekenntnis zu Open Access wurde anschließend durch die Mitgliederversammlung der Helmholtz-Gemeinschaft ausdrücklich bestätigt: „Publikationen aus der Helmholtz-Gemeinschaft sollen künftig ohne Ausnahme kostenlos zugänglich sein, soweit nicht ausdrückliche Vereinbarungen mit Verlagen und anderen dem entgegenstehen.“ (Beschluss der Mitgliederversammlung vom 27.9.2004).

Das Helmholtz Open Access Projekt

Seit 2005 unterstützt das Helmholtz Open Access Projekt die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie deren Helmholtz-Zentren bei der Umsetzung von Open Access. Der eigene Newsletter und die Open-Access-Workshops sind nur zwei Beispiele dafür, wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über neueste Entwicklungen, Strategien und Ideen informiert und beraten werden.

Zu den Erfolgen der Projektarbeit gehört, dass die meisten der Helmholtz-Zentren inzwischen über frei zugängliche Volltextdatenbanken, sog. institutionelle Repositorien, verfügen. Die dort bereitgestellten wissenschaftlichen Texte und andere digitalen Objekte stellen mittlerweile einen signifikanten und stetig wachsenden Anteil am Publikationsaufkommen der Helmholtz-Gemeinschaft dar.

Regelmäßige Workshops unterstützen den Aufbau einer Open-Access-Community in der Helmholtz-Gemeinschaft. Zu dieser Gruppe zählen auch zahlreiche Helmholtz-Wissenschaftler und -Wissenschaftlerinnen, die sich als Herausgeberinnen und Herausgeber bzw. im Review-Board von Open-Access-Zeitschriften engagieren und den Open-Access-Gedanken in den Forschungszentren weiter entwickeln.

Der offene Zugang zu Forschungsdaten wird aus der wissenschaftlichen Arbeitsweise der Zukunft nicht mehr wegzudenken sein und einen erheblichen Mehrwert erbringen. Schon heute ist "data sharing" für viele Forschungszentren in der Helmholtz-Gemeinschaft von besonderer Bedeutung. So wird eine wachsende Anzahl von Datenzentren mit offen zugänglichem Material - darunter allein zwei der insgesamt drei ICSU- Weltdatenzentren in Deutschland - von Helmholtz-Zentren betrieben. Helmholtz-Wissenschaftler und -Wissenschaftlerinnen beteiligen sich federführend an nationalen und internationalen Initiativen zum offenen Zugang zu Forschungsdaten.

Wenn Sie mehr wissen möchten

Weitere Informationen, u.a. zu den Vorteilen von Open Access und den konkreten Projektaktivitäten, finden Sie auf den Helmholtz Open Access Webseiten: http://oa.helmholtz.de/

Druck-Version dieser Seite
PDF-Version dieser Seite
Perma-Link 
02.09.2010

Kontakt

Open Access Koordinationsbüro

Kathrin Gitmans

Telefon: +49 (0)471 4831-2118


Heinz Pampel

Telefon: +49 (0) 331 288-1948


Dr. Paul Schultze-Motel

Telefon: + 49 (0)331 288-1653