Denn zum einen sind Simulation, Leistungsvergleich (Benchmarking) und Kontrolle von Viel-Qubit-Systemen unerlässlich, um Quantensysteme der Zukunft mit einer hohen Qubit-Anzahl zu entwickeln. Zum anderen werden Hybrid-Simulationen, die klassische und quantenbasierte Ansätze vereinen, mit optimierten numerischen Techniken in Physik, Chemie, Biologie und anderen Forschungsfeldern einen Beweis für die Verwendbarkeit von Quantencomputern neben klassischen Computern liefern. Dies wird völlig neue Wege in der Wissenschaft eröffnen und es ermöglichen, Probleme zu lösen, die heute nicht zu bewältigen sind.

In der Quantentechnologie will die Helmholtz-Gemeinschaft die Simulation als dritte Säule neben Theorie und Experiment stärken. Kurzfristiges Ziel ist es Algorithmen, Methoden und Werkzeuge für bahnbrechende Berechnungsmöglichkeiten zur Lösung bisher unlösbarer Rechenprobleme in Wissenschaft und Industrie zu entwickeln. Langfristig soll in gemeinsamer Anstrengung aller Helmholtz-Zentren ein breit einsetzbares Softwarepaket entwickelt werden, das einer großen Forschergemeinde verschiedener Disziplinen hilft, effiziente Quantenberechnungen durchzuführen.

Jülicher Forscher trugen zu Googles Nachweis der Quantenüberlegenheit bei

Nachdem seit einigen Wochen Gerüchte kursierten, ist es nun offiziell. Forscher von Google haben gemeinsam mit Partnern, unter anderem des Forschungszentrums Jülich, den Nachweis der sogenannten Quantenüberlegenheit erbracht. 

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Gemeinsame Forschergruppe für Quantenrechnen und -simulation

Mit einer neuen Forschergruppe stärken die Freie Universität Berlin und das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) die Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Quantenrechnens und der Simulation. Quantenmaterialien haben sehr interessante Eigenschaften, die Forschende nutzen wollen, um Daten deutlich schneller und effizienter zu verarbeiten.

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