Forschen ohne Grenzen – ist die Freie Wissenschaft in Gefahr?

Wissenschaftliche Erkenntnisse haben viele Urheber. Sie entstehen, wenn kluge Köpfe die richtigen Schlüsse ziehen, wenn sie aus Versuchen oder Gedankenexperimenten Neues erschaffen. Das gelingt ihnen in den seltensten Fällen allein. Der Austausch über akademische Disziplinen und Nationen hinaus ist für Forscherinnen und Forscher unverzichtbar. Ihre Arbeit beruht auf dem freien Diskurs. Beim "March for Science" werden am 22. April 2017 Menschen aus aller Welt für Freiheit, Toleranz und Weltoffenheit auf die Straße gehen. Denn sie sehen diese Werte an einigen Orten der Welt in Gefahr. Ist ihre Sorge berechtigt? Haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vielleicht sogar eine besondere Verpflichtung, jetzt Gesicht zu zeigen und sich in das politische Weltgeschehen einzumischen? Steht unser Wohlstand ohne freie Wissenschaft auf dem Spiel?

Wir laden Sie ein, mit uns und interessanten Gästen aus Wissenschaft und Gesellschaft über die Freiheit der Wissenschaft zu diskutieren!


Am Donnerstag, 20. April diskutierten in der Bauakademie auf dem Podium:

Martin J. Lohse, Vorstand, Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft

Anna-Lena Scholz, Redakteurin, DIE ZEIT

Liane G. Benning, Sektionsleiterin Interface Geochemistry, Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ

Bruno Gross, Vorstand Goethe-Institut

Moderation: Jennifer Schevardo

Nachbericht zur Veranstaltung


Die Veranstaltungsreihe „Fokus@Helmholtz“ bringt regelmäßig Forschung, Politik und Gesellschaft zusammen, um miteinander über strittige Fragen zu diskutieren. Die Helmholtz-Gemeinschaft möchte dabei gemeinsam mit ihren Gästen den Blick über den Tellerrand wagen, Handlungsoptionen hinterfragen und Denkanstöße liefern.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Tagesspiegel statt.

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    • Christin Liedtke
    • Wissenschaftskommunikation / Veranstaltungen
      Helmholtz-Gemeinschaft