Die ausgebrannte Gesellschaft - Kommt unsere Psyche an ihre Grenzen?



Etwa 13 Millionen Arbeitnehmer sind in Deutschland nach Schätzungen von Gesundheitsexperten vom Burnout-Syndrom betroffen. Somit zählt Burnout zusammen mit der Depression zu den psychischen Erkrankungen, die Arbeitnehmer hierzulande am häufigsten zur Arbeitsunfähigkeit zwingen. Kommt unsere Leistungsgesellschaft langsam aber sicher an ihre natürlichen Grenzen? Kann der Mensch den immer komplexer werdenden beruflichen Anforderungen einfach nicht mehr gerecht werden?

Das öffentliche Bild von Depressionen wurde lange Zeit von Vorurteilen geprägt, wodurch die Betroffenen oft noch stärker gesellschaftlich ausgeschlossen wurden. Wie gehen wir heute mit diesen Erkrankungen um? Und was weiß die Wissenschaft aktuell über deren Entstehung und Behandlung? Welche Symptome deuten auf ein Burnout-Syndrom hin? Was können wir alle präventiv tun?

Nachbericht zur Veranstaltung


Auf dem Podium saßen:

Susanne Fiege, Vorstandsmitglied Deutsche DepressionsLiga e.V.

Karl-Heinz Ladwig, Institut für Epidemiologie II, HelmholtzZentrum München | Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Klinikum rechts der Isar, TUM

Andreas Meyer-Lindenberg, Direktor des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit, Mannheim 

Moderation: Angela Elis


Datum | Dienstag, 10. Oktober 2017, 17:30 Uhr

Ort|Tieranatomisches Theater,    Philippstraße12/13,10115 Berlin

Eingang über die Hofeinfahrt der Luisenstraße 56


Die Veranstaltungsreihe „Fokus@Helmholtz“ bringt regelmäßig Forschung, Politik und Gesellschaft zusammen, um miteinander über strittige Fragen zu diskutieren. Die Helmholtz-Gemeinschaft möchte dabei gemeinsam mit ihren Gästen den Blick über den Tellerrand wagen, Handlungsoptionen hinterfragen und Denkanstöße liefern.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Tagesspiegel statt.

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    • Christin Liedtke
    • Referentin Wissenschaftskommunikation / Veranstaltungen
      Helmholtz-Gemeinschaft