Berlin an der Ostsee - unvorstellbar oder bald Realität?


Jetzt im Sommer genießen wieder viele Menschen die Strände von Nord- und Ostsee. Doch die beliebten Küstenregionen sind nicht nur witterungsbedingten, sondern auch klimatischen Veränderungen unterlegen. Bis zum Ende des Jahrhunderts könnte zum Beispiel der Meeresspiegel der Ostsee um 30 bis 80 Zentimeter ansteigen. Wie lange also wird es die Küsten noch in ihrer uns vertrauten Form geben? Und was bedeutet das für die Qualität des Wassers? Viele Veränderungen können wir nicht mehr aufhalten, aber darauf reagieren. Worauf müssen wir uns einstellen und was können wir tun, um unsere Küsten zu schützen?

Nachbericht zur Veranstaltung


Auf dem Podium saßen:

Bärbel Höhn, Mitglied des Deutschen Bundestages, Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Fokke Saathoff, Leiter Lehrstuhl für Geotechnik und Küstenwasserbau, Universität Rostock

Ralf Weisse, Institut für Küstenforschung, Helmholtz-Zentrum Geesthacht Zentrum für Material- und Küstenforschung

Karen Wiltshire, Vizedirektorin Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung

Moderation: Julia Vismann, radio eins


Datum | Mittwoch, 28. Juni 2017

Ort | Marie-Elisabeth-Lüders-Haus Veranstaltungsfoyer Adele-Schreiber- Krieger-Straße1, 10117 Berlin


Die Veranstaltungsreihe „Fokus@Helmholtz“ bringt regelmäßig Forschung, Politik und Gesellschaft zusammen, um miteinander über strittige Fragen zu diskutieren. Die Helmholtz-Gemeinschaft möchte dabei gemeinsam mit ihren Gästen den Blick über den Tellerrand wagen, Handlungsoptionen hinterfragen und Denkanstöße liefern.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Tagesspiegel statt.

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    • Christin Liedtke
    • Referentin Wissenschaftskommunikation / Veranstaltungen
      Helmholtz-Gemeinschaft