Forschungsbereich Gesundheit

Understanding and overcoming resistance to apoptosis and therapy in leukemia

Deutsches Krebsforschungszentrum

Beteiligte Partner: DKFZ, Universität Duisburg-Essen, Universität Würzburg, Universität Ulm, University of London, Technical University of Denmark, Nationales Centrum für Tumorerkrankungen Heidelberg (NCT)
Sprecher: Prof. Dr. Peter Lichter und Prof. Dr. Daniel Mertens, DKFZ
Laufzeit: Okt. 2011 bis Sept. 2016

Ein ungelöstes Problem bösartiger Krebserkrankungen ist die Widerstandsfähigkeit von Tumorzellen gegenüber dem programmierten Zelltod (Apoptose) und Chemotherapeutika.
Ziel des virtuellen Institutes unter der Leitung des DKFZ ist es, grundlegende und übertragbare Resistenzmechanismen von Tumorzellen zu verstehen und die Erkenntnisse auf die klinische Anwendung zu übertragen. So wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Widerstandsfähigkeit der Tumorzellen mit biologisch aktiven Substanzen durchbrechen, den molekularen Wirkmechanismus dieser Substanzen verstehen und ihr therapeutisches Potential in klinischen Studien testen. Als Modellsystem eignet sich dabei die Chronisch Lymphatische Leukämie, die die häufigste Leukämie der westlichen Welt ist.

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Functional nanomaterials for multimodality cancer imaging (Nano Tracking)

Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf

Beteiligte Partner: HZDR, Universität Münster, Universität Heidelberg, Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung, OncoRay Dresden, Monash University Melbourne, University College Dublin
Sprecher: Dr. Holger Stephan, HZDR
Laufzeit: Okt. 2011 bis Sept. 2016

Das virtuelle Institut “Nano Tracking” unter der Leitung des HZDR beschäftigt sich mit der Entwicklung von neuen maßgeschneiderten Nanomaterialien für den Einsatz in der Tumordiagnostik. In Zusammenarbeit mit den erforschen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler spezielle Wechselwirkungen in Nanomaterialien und ihre Verteilung in vitro und in vivo .  Nanomaterialien können in der nichtinvasiven Bildgebung nützliche Funktionen erfüllen, da sie als Transportvehikel überall im Körper hingelangen.

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Viral Strategies of Immune Evasion VISTRIE

Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung

Beteiligte Partner: HZI, Universität Hannover (MedH), Universität Düsseldorf, University of Rjeka
Sprecher: Luka Cicin-Sain, HZI
Laufzeit: Okt. 2011 bis Sept. 2016

Neue relevante Prinzipien der Immunfunktionen erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im virtuellen Institut „VISTRIE“. Unter der Leitung des HZI werden Forscher neue virale immunmodulatorische Mechanismen aufdecken, die Einblicke in die Funktion des Wirtsimmunsystems liefern. Dabei konzentrieren sie sich auf die Herpesviren (Cytomegalievirus) als Werkzeuge zur Erforschung des Immunsystems. Eine bessere Kenntnis der Immunfunktionen wird neue Perspektiven für die Prävention und Therapie von Infektionskrankheiten aufzeigen.

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The Helmholtz Virtual Institute of Complex Molecular Systems in Environmental Health – HICE

Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt

Beteiligte Partner: HMGU, MDC, KIT, Universität Rostock, Universität München, University of Eastern Finland, University of Cardiff, University of Luxembourg
Sprecher: Prof. Dr. Ralf Zimmermann, HMGU,
Laufzeit: Jan. 2012 bis Dez. 2016

Welche Effekte haben feinste luftgetragene Staubpartikel (Aerosole), die durch Verkehr, Industrie oder Haushalte erzeugt werden, auf die menschliche Gesundheit? In dem Virtuellen Institut untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diese Frage, indem sie Lungen- und Tiermodelle solchen anthropogenen Aerosolen aussetzen und  diese Aerosole außerdem umfassend chemisch und physikalisch analysieren. Langfristig sollen so Ursachen und Mechanismen umweltbedingter Erkrankungen untersucht und Biomarker für Exposition, Gefährdung und Gesundheitseffekte identifiziert werden.

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RNA dysmetabolism in Amytrophic Lateral Sclerosis and Frontotemporal Dementia

Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)

Beteiligte Partner: DZNE, Universität Ulm, University of Umea (Schweden), INSERM U692/ Université Strasbourg (Frankreich)
Sprecher: Prof. Dr. Gerd Kempermann, DZNE
Laufzeit: Okt. 2012 bis Sept. 2017

In dem Helmholtz-Virtuellen-Institut werden die vorhandenen Forschungen am DZNE mit der sehr großen und international anerkannten Expertise zum Thema Frontotemporale Demenz (FTD) und Amytrophe Lateralsklerose (ALS) an der Universität Ulm zusammengebracht. Aktuelle Forschung hat gezeigt, dass eine Störung des RNA Metabolismus in der Ätiologie von ALS und FTD involviert ist. Ziel des neuen virtuellen Instituts ist jetzt, Mechanismen aufzuklären, die diese Störungen im RNA-Stoffwechsel hervorrufen. Letztlich soll damit geklärt werden, welche Folgen das für die Funktion der Nervenzellen hat. Dabei nehmen die Wissenschaftler vor allem den Stoffwechsel und die Bildung neuer Synapsen genauer unter die Lupe. Beide spielen eine wichtige Rolle für die Nervenzellen und können die Ursache für einen Funktionsverlust und das Absterben von Nervenzellen und damit für neurodegenerative Erkrankungen sein.

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