Helmholtz-Institut Würzburg

Am Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) in Würzburg sollen Ribonukleinsäuren (RNA) und ihre Rolle bei Infektionskrankheiten in einer neuen Dimension erforscht werden. In dem Institut arbeiten das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig und die Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) eng zusammen.

Die RNA von Krankheitserregern interagieren mit den RNA von Wirtszellen. Diese Wechselbeziehungen sollen am HIRI mit einem neuen Analyseverfahren auf genetischer Ebene untersucht werden. Die Forscher versprechen sich davon ein großes Potenzial der RNA als Ansatzpunkt für Medikamente sowie als Therapeutika selbst.Gründungsdirektor des HIRI ist Jörg Vogel, der Direktor des Institutes für Molekulare Infektionsforschung an der JMU. Der renommierte RNA-Forscher wurde erst im März 2017 für seine Forschung auf dem Gebiet der Ribonukleinsäure-Biologie mit dem wichtigsten deutschen Forschungspreis, dem Leibniz-Preis, ausgezeichnet.

Der Freistaat Bayern trägt die Anschubfinanzierung in Höhe von 16,5 Millionen Euro sowie die Kosten für einen Neubau, der in einigen Jahren für 30 Millionen Euro erstellt werden soll. Nach der Aufbauphase fördert die Helmholtz-Gemeinschaft das Institut mit jährlich 5,5 Millionen Euro.

RNA-Forschung auf dem Vormarsch (Video-Interview mit Gründungsdirektor Jörg Vogel)

 

 

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Ansprechpartner

Prof. Jörg Vogel

Direktor des Institutes für Molekulare Infektionsforschung 
Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Josef-Schneider-Str. 2/D15
97080 Würzburg

Tel.: +49 931 3182575
joerg.vogel(at)uni-wuerzburg.de