Helmholtz-Institut Oldenburg

Die Meere liefern uns Nahrung und Rohstoffe, sie beeinflussen das Klima und sind für viele Menschen Orte für Erholung. Doch der Klimawandel und menschliche Einflüsse verändern ihre biologische Vielfalt gravierend. Das bleibt für den Menschen nicht folgenlos. Ziel des neuen Helmholtz-Instituts für Funktionelle Marine Biodiversität an der Universität Oldenburg (HIFMB) wird es deshalb sein, ein besseres Verständnis der Bedeutung von Klimawandel und anthropogenen Einflüssen auf die marine Biodiversität zu erarbeiten.

Gemeinsam wollen Wissenschaftler der Universität Oldenburg und des Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) diese Auswirkungen für die marinen Ökosysteme und somit für den Menschen analysieren. Zudem werden sie entsprechende Naturschutz- und Managementstrategien entwickeln. Die Forschung am neuen Helmholtz-Institut ist interdisziplinär angelegt und beinhaltet auch gesellschaftswissenschaftliche Bezüge. Institutsdirektor ist der Oldenburger Biodiversitätsexperte Helmut Hillebrand. Der Aufbau des Instituts in den kommenden vier Jahren wird gemeinsam vom AWI, der Universität Oldenburg und dem Land Niedersachsen mit rund fünf Millionen Euro pro Jahr unterstützt. Das Land beabsichtigt überdies, ein neues Forschungsgebäude zu finanzieren. Im Anschluss an den Aufbau übernimmt die Helmholtz-Gemeinschaft ab dem Jahr 2021 die Basisfinanzierung von rund 5,5 Mio. Euro pro Jahr.

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Ansprechpartner

Prof. Helmut Hillebrand

Institut für Chemie und Biologie des Meeres 
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Tel.: 0441 - 798-3614

helmut.hillebrand(at)uol.de