Helmholtz-Energie-Allianz:

Synthetische flüssige Kohlenwasserstoffe - Speicher mit höchster Energiedichte

Die Energie-Allianz "Synthetische flüssige Kohlenwasserstoffe - Speicher mit höchster Energiedichte" arbeitet an innovativen Möglichkeiten, Energie zu speichern und zu transportieren. Dazu optimieren die Forscher gemeinsam die Erzeugung und Verbrennung von synthetischen flüssigen Kohlenwasserstoffen und untersuchen ihr Potential als Energiespeicher.

Eine zentrale Herausforderung des Projekts ist es, den Herstellungsprozess von Kohlenwasserstoff in seiner Gesamtheit zu erfassen und zu optimieren. Kohlenwasserstoffe sind im Vergleich zu gasförmigem Wasserstoff wesentlich einfacher und sicherer zu handhaben. Zudem lassen sie sich langfristig in großen Mengen und im Gegensatz zu Batterien ohne Verluste speichern.

Von großem Interesse sind synthetische Kohlenwasserstoffe auch für den Verkehrssektor: Als eine Art optimiertes Benzin – vergleichbar in Farbe und Konsistenz – verbrennen sie sehr schadstoffarm. Dabei können ähnliche Brennkammern und Turbinen zum Einsatz kommen wie bei herkömmlichen Benzin. Ziel der Allianz ist es, den Verbrennungsprozess weiter zu verbessern und den ohnehin geringen Schadstoffausstoß weiter zu minimieren.

Die Forscher untersuchen das Potenzial der synthetischen flüssigen Kohlenwasserstoffe als chemische Energiespeicher und wo sie zur Realisierung der Energiewende am besten genutzt werden können. Neben dem Einsatz in hocheffizienten Großkraftwerken oder direkt beim Primärenergieerzeuger vor Ort sei auch die Verwendung in dezentralen Anlagen wie beispielsweise in Blockheizkraftwerken für Wohnanlagen denkbar.

  • Laufzeit: Juli 2012 bis Juni 2015
  • Fördersumme: ca. 3,5 Mio. Euro
  • Federführer: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
  • Koordinator: Prof. Dr. Manfred Aigner
  • Beteiligte Helmholtz-Zentren: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
  • Hochschulen: Universität Stuttgart, Universität Bayreuth
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Koordinator

Prof. Dr. Manfred Aigner

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Institut für Verbrennungstechnik

Tel. +49 711 6862-309
Fax: +49 711 6862-578

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