Helmholtz-Energie-Allianz:

Das Beste aus zwei Welten: Anorganisch/organische Hybrid-Solarzellen und -Techniken für die Photovoltaik

Die Energie-Allianz "Anorganisch/organische Hybrid-Solarzellen und -Techniken für die Photovoltaik" bringt Expertisen im Bereich der anorganischen und organischen Materialien zusammen, um diese für Hybrid-Solarzellen einzusetzen.

Eine Möglichkeit um Effizienz und Wirtschaftlichkeit von Solarzelllösungen zu steigern, besteht darin, anorganische und organische Materialien in Hybrid-Solarzellen zu kombinieren. Dafür bedarf es der Expertise zu zwei ganz unterschiedlichen Materialklassen. Die Allianz bündelt genau diese und kann damit das hochaktuelle Forschungsfeld entscheidend vorantreiben. Dabei stehen Prozesse an Grenzflächen zwischen anorganischen Halbleitern und konjugierten organischen Polymeren bzw. kleinen organischen Molekülen im Fokus der Forschung. Um hocheffiziente Solarzellen herstellen zu können, müssen optimierte Nanostrukturierungen der Hybride entwickelt werden. So sollen anorganische Nanopartikel und Nanodrähte mit organischen Matrixmaterialien in kostengünstigen Verfahren kombiniert werden, aber auch die Einbettung organischer Halbleiter zwischen anorganischen Nanosäulen ist vielversprechend.

Aufgrund der Komplexität der angestrebten Systeme wird die Forschung und Entwicklung von Hybrid-Konzepten für die Photovoltaik nicht nach den drei Jahren der Förderperiode abgeschlossen sein, sondern mit einer langfristigen Perspektive im Raum Berlin-Potsdam fortgeführt. Durch die Helmholtz-Energie-Allianz werden laufende Aktivitäten soweit gestärkt, dass ein international sichtbares Zentrum für Forschung und Entwicklung innovativer Hybrid-Photovoltaik entsteht: das gemeinschaftlich vom Helmholtz-Zentrum Berlin, Forschungszentrum Jülich, von Humboldt-Universität zu Berlin, Freie Universität Berlin, Technische Universität Berlin und der Universität Potsdam betriebene "Zentrum für Hybrid-Photovoltaik". Dieses Zentrum verknüpft einerseits virtuell die Aktivitäten der Partner und bekommt andererseits auch eine reale räumliche Heimat am Campus Adlershof in Berlin.

  • Laufzeit: Mai 2012 bis April 2015
  • Fördersumme: ca. 4,8 Mio. Euro
  • Federführer: Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie
  • Koordinator: Prof. Dr. Norbert Koch
  • Beteiligte Helmholtz-Zentren: Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie, Forschungszentrum Jülich
  • Hochschulen: Humboldt-Universität zu Berlin, Universität Potsdam, Freie Universität Berlin
  • Assoziierter Partner: Kompetenzzentrum Dünnschicht- und Nanotechnologie für Photovoltaik, Berlin PVcomB
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Koordinator

Prof. Dr. Norbert Koch

Helmholtz-Zentrum Berlin und Humboldt-Universität zu Berlin

Tel. +49 30 2093-7819

norbert.koch(at)helmholtz-berlin.de