Unsere Forschungszentren im Überblick

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in 19 Helmholtz-Zentren arbeiten an den unterschiedlichsten Themen von A wie Astrophysik bis Z wie Zellforschung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzen modernste wissenschaftliche Infrastruktur, insbesondere Großgeräte, die auch der internationalen Scientific Community zur Verfügung stehen. Im Auftrag des Staates verfolgen Helmholtz-Wissenschaftler das ehrgeizige Ziel, wesentlich zur Lösung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen beizutragen.

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Was die Menschen in Zukunft bewegt

Welche Informationen können Satelliten für das Umweltmonitoring und den Katastrophenschutz liefern? Wie entstand und entwickelte sich das Universum? Wie kann Energie effizient und umweltschonend  bereitgestellt werden? Mit welchen Konzepten und Techniken gelingt es uns, zu Land und in der Luft sicher und umweltschonend mobil zu sein? - Das sind Fragen, mit denen sich die Wissenschaftler und Ingenieure im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) befassen. Denn beim DLR bündeln Bund und Länder die Forschungs- und Entwicklungskapazität für Luft- und Raumfahrt sowie in ausgewählten Bereichen von Verkehr und Energie. Als nationale Raumfahrtagentur nimmt das DLR ferner die Aufgabe des Raumfahrt-Managements im Auftrag der Bundesregierung wahr und fungiert als Dachorganisation für den national größten Projektträger.
 
Das DLR konzentriert seine Forschung und Entwicklung auf die entscheidenden technologischen Themen des 21. Jahrhunderts. Mit seiner Weltraumforschung trägt es entscheidend dazu bei, dass Europa mit eigenen Träger-Systemen Satelliten in die Erdumlaufbahn schicken kann, und betreibt selbst Erdbeobachtung mittels Satelliten. Das reicht von der Definition der entsprechenden Sensoren bis zu Datenempfang und Datennutzung. Ein wichtiges Zukunftsthema sind auch schadstoffarme, leise und zugleich leistungsfähige Flugzeuge, neue Verfahren in der Antriebs- und Verbrennungstechnik sowie die Nutzung der Solarenergie. Das DLR erkundet Schlüsseltechnologien wie Adaptronik und Mechatronik sowie "intelligente" Werkstoffe. Es treibt die Nutzung von Simulationsverfahren voran, entwickelt Software und Datenmanagement weiter.

In seiner wissenschaftlichen Arbeit setzt das DLR modernste Versuchs- und Testeinrichtungen sowie Forschungsflugzeuge ein. Es sieht sich in Europa als Motor für die gemeinschaftliche Bearbeitung von Forschungs- und Entwicklungsaufgaben.

Technologische Basis für wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit

Das DLR hat großen Anteil daran, dass in Deutschland die technologische Basis für internationale Wettbewerbsfähigkeit gestärkt wird. Es kooperiert eng mit der Industrie. Dadurch können seine Forschungsarbeiten schnell praktisch verwertet werden. Besonders wichtig ist dem DLR die Partnerschaft mit innovationsorientierten Unternehmen des Mittelstands.
 
Das DLR hat 8.000 Mitarbeiter an 16 Standorten. Dazu zählen neben Köln (Sitz des Vorstandes) unter anderen Berlin, Bremen, Braunschweig, Göttingen, Lampoldshausen, Oberpfaffenhofen und Stuttgart. Außerdem ist das DLR an mehreren internationalen Versuchsanlagen beteiligt sowie mit Verbindungsbüros in Brüssel, Paris, Tokio und Washington D. C. vertreten.

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