Prof. Dr. Rolf Heuer

Prof. Dr. Rolf-Dieter Heuer ist Senator der Helmholtz-Gemeinschaft für den Forschungsbereich "Materie" und Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG).

Rolf-Dieter Heuer studierte Physik an der Universität Stuttgart und promovierte 1977 an der Universität Heidelberg. Zwischen 1977 und 1983 forschte er an Experimenten an den Speicherringen beim DESY in Hamburg und wechselte 1984 zur Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN) in die Schweiz. Dort arbeitete er am OPAL-Experiment und leitete von 1994 bis 1998 die OPAL-Kollaboration. Im Jahr 1998 folgte er dem Ruf auf eine Professur an die Universität Hamburg und arbeitete am DESY an den Vorbereitungen für den International Linear Collidor. Von Dezember 2004 bis Dezember 2008 wurde er zum Forschungsdirektor für den Bereich Teilchen- und Astroteilchenphysik beim DESY ernannt. Er stärkte die Zusammenarbeit mit Universitäten und mit CERN (Helmholtz-Alliance "Physics at the Terascale"). Von Januar 2009 bis Dezember 2015 wurde Rolf-Dieter Heuer zum Generaldirektor des CERN ernannt, bevor er im April 2016 sein Amt als Präsident antrat.

Heuer ist Mitglied in einigen Europäischen wissenschaftlichen Akademien, z.B. der Nationalen Akademie Leopoldina, und Ehrenmitglied der European Physical Society. Er ist designierter Vorsitzender des Rats des Synchrotronlabors SESAME (Centre for Synchrotron Light and Experimental Sciences and Applications in the Middle East) und einer von sieben Beratern in der High Level Group im Scientific Advice Mechanism (SAM), das Wissenschaftsberatungsgremium der EU-Kommission, das im November 2015 seine Arbeit aufnahm.

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    • Eva Maria Heck
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