Prof. Dr. Konrad Samwer

Professor Dr. Konrad Samwer ist Senator der Helmholtz-Gemeinschaft für den Forschungsbereich „Schlüsseltechnologien“ und Professor für Physik an der Georg-August-Universität in Göttingen.

Konrad Samwer studierte Physik an den Universitäten in Göttingen und Bonn und promovierte 1981 am Institut für Physik an der Universität Göttingen, wo er 1987 auch habilitierte und die venia legendi verliehen bekam. 1989 nahm er einen Ruf auf eine C4-Professur im Fachgebiet Experimentalphysik am Institut für Physik an der Universität Augsburg an, bevor er 1999 den Ruf auf seine jetzige C4-Professur für Physik an der Universität Göttingen erhielt.

Konrad Samwer war und ist Mitglied in diversen Beratungsausschüssen verschiedener Universitäten und Organisationen, so war er beispielsweise von 1992 bis 1996 Leiter des Beraterkreises der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde, von 1994 bis 1996 Mitglied des Senats der Universität Augsburg, von 1996 bis 2001 Mitglied des Heisenberg-Ausschusses der DFG, von 1997 bis 2007 stellvertretender Fachbeiratsvorsitzender des Max-Planck-Instituts für Metallforschung, von 2003 bis 2007 Mitglied des Auswahlausschusses der Alexander von Humboldt-Stiftung, von 2004 bis 2007 Mitglied der Senatskommission und des Bewilligungsausschusses der DFG für die Sonderforschungsbereiche, von 2007 bis 2013 Vizepräsident der DFG, seit 2007 im Vorstand der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und seit 2008 Mitglied der Leopoldina, Halle, sowie des Scientific Committee Bayer Climate Award, Bayer AG.

Konrad Samwer wurde 1983 mit dem Heinz Maier-Leibnitz-Preis der DFG und 2003 mit dem Honda Kotaro Memorial Preis der Tohoku Universität in Sendai, Japan, der für beachtliche Beiträge zur Bildungsarbeit und Forschung der Universität Tohoku durch akademischen Austausch vergeben wird, ausgezeichnet. 2004 folgte die Auszeichnung mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der DFG und 2008 mit dem Senior Scientist Award des International Symposium on Metastable, Amorphous and Nanostructured Materials (ISMANAM), der herausragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet amorpher und nanokristalliner Materialien ehrt.

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    • Eva Maria Heck
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