Hildegard Müller

Hildegard Müller ist Senatorin der Helmholtz-Gemeinschaft für den Forschungsbereich „Energie“. Sie war zuvor für den Forschungsbereich „Erde und Umwelt“ zuständig.

Die Rheinländerin begann nach ihrer Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Dresdner Bank 1989 ein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, welches sie 1994 als Diplom-Kauffrau abschloss. Nach Abschluss ihres Studiums kehrte sie zur Dresdner Bank zurück, wo sie zuletzt als Abteilungsdirektorin tätig war.

Zu Beginn ihrer politischen Tätigkeit engagierte sie sich zunächst in der Jungen Union und war von 1998 bis 2002 deren erste weibliche Bundesvorsitzende. Von 1998 bis 2008 war sie Mitglied des CDU-Bundesvorstandes und gehörte seit April 2000 bis 2008 auch dem Präsidium der CDU an. Von 2002 bis 2008 vertrat sie ihre Heimatstadt Düsseldorf als Abgeordnete im Deutschen Bundestag.

2005 wurde Hildegard Müller als Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte für die Bund-Länder-Koordination in die von Bundeskanzlerin Angela Merkel geführte Bundesregierung berufen. Neben den Bund-Länder-Beziehungen war sie auch zuständig für das Regierungsprogramm zum Bürokratieabbau und verhandelte die Gesundheitsreform mit.

Mit Beginn Oktober 2008 wurde sie vom BDEW zur Vorsitzenden seiner Hauptgeschäftsführung berufen. Zum gleichen Datum hat sie ihr Amt als Staatsministerin im Bundeskanzleramt sowie ihr Mandat als Abgeordnete des Deutschen Bundestages niedergelegt. Auf eigenem Wunsch wurde ihr Vertrag mit dem BDEW zum Ende Januar 2016 aufgehoben. Zum 1. Mai 2016 wechselte sie in den Vorstand des RWE-Konzerns als Vorstand Netz & Infrastruktur bei innogy SE.

Sie ist Mutter einer Tochter und engagiert sich in mehreren Ehrenämtern. Sie ist unter anderem Mitglied im Komitee von UNICEF Deutschland und im Zentralkomitee der deutschen Katholiken. Zudem ist sie Vorsitzende des Deutschen Freundeskreises Yad Vashem e.V., der zentralen Gedenkstätte für die Opfer des Holocaust in Israel sowie Präsidentin der Deutsch-Israelischen Wirtschaftsvereinigung.

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    • Eva Maria Heck
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