Der Forschungsbereich Gesundheit

Der Forschungsbereich "Gesundheit"

Forschungsbereichskoordinator: Prof. Dr. Günther Wess, Helmholtz-Zentrum München, Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (HMGU); Pressestelle: Helmholtz-Zentrum München, Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, Sonja Opitz, Telefon: +49 89 3187-2711, presse(at)helmholtz-muenchen.de

Beteiligte Helmholtz-Zentren:

  • Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ),
  • Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)
  • Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI),
  • Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (HMGU)
  • Helmholtz Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR)
  • Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin Berlin-Buch (MDC)
  • GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung (GSI),
  • Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ

Programme: Der Forschungsbereich bündelt seine Aktivitäten ab 2014 in fünf Programmen:

  • Krebsforschung
  • Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen
  • Erkrankungen des Nervensystems
  • Infektionsforschung
  • Gen-Umwelt-Einflüsse auf Volkskrankheiten

Wissenschaftliche Herausforderungen

Die Gesundheitsforschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft verfolgen das gemeinsame Ziel, neue Ansätze für evidenzbasierte Vorsorgemaßnahmen, für die Diagnostik und Früherkennung und für hochwirksame individualisierte Therapien zu entwickeln. Die dazu erforderlichen Arbeiten sind in drei miteinander verflochtenen Säulen organisiert:

Ausgangspunkt bildet das Verständnis der molekularen und zellulären Ursachen und Entstehungsmechanismen der wichtigsten Volkskrankheiten, wie Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen oder neurodegenerative Erkrankungen. Entsprechende Erkenntnisse werden durch exzellente biomedizinische Grundlagenforschung gewonnen.

Systembiologische Analysen der gewonnenen Daten, einschließlich der Modellierung von Krankheitsprozessen in biologischen Systemen, dienen dazu, die komplexen Zusammenhänge bei der Krankheitsentstehung besser zu verstehen sowie neue Therapieansätze anhand von Modellen zu entwickeln und bestehende Therapien zu optimieren.

Die translationale Forschung, also die Überführung der wissenschaftlichen Erkenntnisse in die Anwendung am Patienten, insbesondere im Bereich der Entwicklung neuer Interventionsverfahren, sowie der ständige Diskurs der Wissenschaftler gemeinsam mit Partnern aus der Universitätsmedizin stellt die dritte Säule der Forschungsansätze dar.

Angesichts der demographischen Entwicklung ist es dabei von übergeordneter Bedeutung, die Grundlagen für eine bessere medizinische Versorgung und damit für eine Verbesserung der Lebensqualität bis ins hohe Alter zu legen. Aus diesem Grund werden auch Ansätze der Versorgungsforschung in die Programme der Helmholtz-Gesundheitszentren integriert. Die frühzeitige Berücksichtigung gesundheitsökonomischer Aspekte soll sicherstellen, dass die medizinische Versorgung der Bevölkerung auch künftig finanziert werden kann.

Gutachteraussagen und Empfehlungen zum gesamten Forschungsbereich "Gesundheit":

Im nationalen und internationalen Vergleich schätzten die Gutachter die wissenschaftliche Qualität aller im Forschungsbereich "Gesundheit" beteiligten Programme als herausragend und von außerordentlicher strategischer Relevanz für die Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft ein. Ihre Hinweise und Empfehlungen sind für die künftige Programmentwicklung von großem Wert. Im Folgenden sind die wesentlichen übergreifenden Aspekte und relevanten Empfehlungen zusammengefasst.

Translationale Forschung: Die Gutachter aller Programme unterstreichen die Bedeutung translationaler Forschung, mit einem wechselseitigen Austausch sowohl in Richtung Klinik als auch zurück in Richtung Grundlagenforschung und empfehlen daher, weiterhin eine starke Betonung auf die klinisch relevante Forschung sicherzustellen. Insgesamt plädieren sie dafür, eine erhöhte Anzahl von Klinikern in die Forschung des Programms einzubeziehen, um die Kooperationen zwischen der Grundlagenforschung und klinischer Forschung zu stärken. In diesem Zusammenhang empfehlen die Experten, die vorhandenen Translationszentren auszubauen bzw. für ausgewählte Themen neue Zentren zu etablieren (beispielsweise im Bereich Diabetes).

Validierung neuer therapeutischer Ansätze: Die Entwicklung neuer therapeutischer Ansätze (für kleine Moleküle, Biopharmazeutika, therapiebegleitende Diagnostik und Medizintechnik) stellt eine wesentliche Herausforderung der translationalen Forschung dar und erfordert daher die Entwicklung einer klaren Strategie. In diesem Kontext sollten die jeweiligen Rollen der Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung, der außeruniversitären Forschung und der Industriepartner aufgegriffen und genau beschrieben werden. Darüber hinaus empfehlen die Gutachter ein Konzept zu entwickeln, wie in bestimmten Zeitabständen eine begrenzte Anzahl neuer Therapieansätze erfolgreich validiert werden kann.

Immunologie: Die Gutachter haben zwischen verschiedenen Programmen vielversprechende Verbindungen bezüglich hochklassiger immunologischer Forschung zu chronischen Erkrankungen identifiziert. Sie empfehlen, diese in allen Programmen vorhandene Expertise zu bündeln und sich regelmäßig auszutauschen.

Management großer Datenmengen: Um mit internationalen Entwicklungen Schritt halten zu können, empfehlen die Gutachter, sich dem Management großer Datenmengen in einem forschungsbereichs-übergreifenden und umfassenden Ansatz anzunehmen. Zusätzlich soll die Nutzung und Analyse der Datenmengen durch einfache Zugangsmechanismen und geeignete Unterstützung erleichtert werden.

Zentralisierung von Infrastruktur: Die wissenschaftliche Herausforderung verschiebt sich zunehmend von der Generierung zur Analyse großer Daten- und Probenmengen. Daher empfehlen die Gutachter ein Konzept zu entwickeln, das eine sinnvolle Zentralisierung von Infrastrukturen zur Hochdurchsatzanalytik, Datenspeicherung und Langzeitarchivierung von Bioproben vorsieht. Ziel ist es, Ressourcen frei zu machen, den Fokus auf die bestmögliche Nutzung der Daten zu verlegen sowie lokal die Expertise für feld-spezifische Analysen zu stärken.

Empfehlungen zur Finanzierung durch den Helmholtz-Senat: 

In 2014 standen für den Forschungsbereich Gesundheit Zuwendungen in Höhe von 434 Millionen Euro zur Verfügung. Zudem erwirtschaftete der Forschungsbereich signifikante Beiträge an Drittmitteln. Für die fünfjährige Förderperiode ist ein jährlicher Aufwuchs von drei Prozent vorgesehen. Davon werden 6 Millionen Euro jährlich in die programmübergreifende Initiative zur Personalisierten Medizin investiert. Mit insgesamt 70 Millionen Euro beteiligt sich die Helmholtz-Gemeinschaft in den nächsten Jahren an der Nationalen Kohorte, der bisher größten Bevölkerungsstudie zur Verbesserung der Krankheitsvorbeugung.

Wesentliche Schwerpunkte und Gutachteraussagen zu den einzelnen Programmen im Forschungsbereich

Programm Krebsforschung:

Gutachtervorsitzender: Prof. Nancy E. Davidson, University of Pittsburgh Cancer Institute, USA Mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (73 Prozent, koordinierendes Zentrum), dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch (13 Prozent), dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) (12 Prozent) und dem GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung (2 Prozent) tragen vier Zentren zu diesem Programm bei. Das Ziel des Programms ist es, die Ursachen und Mechanismen der Krebsentstehung zu verstehen und, basierend darauf, neue Ansätze für Diagnose- und Therapieoptionen sowie Früherkennung und Prävention zu entwickeln. Die Gutachter sehen die wissenschaftliche Qualität sowohl in der Grundlagenforschung als auch in der translationalen Forschung als herausragend an. Dem Programm bzw. den beteiligten Zentren wird eine exzellente internationale Position bescheinigt mit besonders herausragenden Bewertungen in den Bereichen der Immunologie und der Radiologie. Sie sind beindruckt, wie Ergebnisse der Grundlagenforschung direkt in die Entwicklung neuer, innovativer Ansätze zu Therapie, Diagnostik und Vorsorge einfließen (für weitere Informationen s. Anhang GES 1: Kurzbeschreibung des Programms: Krebsforschung). Zur weiteren Entwicklung des Programms empfehlen die Gutachter ein Konzept zur Durchführung und Finanzierung von klinischen Studien zu entwickeln. Zudem empfehlen sie, das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen markant auszubauen und vorhandene Infrastrukturen zur Beteiligung an standortübergreifenden klinischen Studien zu nutzen. Für eine noch bessere Nutzung von Interaktionen im Programm sollte vermehrt ein Austausch zwischen Disziplin-, Programm- und Standort-übergreifenden Themen stattfinden. Schließlich sei es wesentlich für das zukünftige Programm, im Rahmen des anstehenden Generationswechsels in einigen Bereichen des Programms ausscheidende Schlüsselpositionen hochkarätig nachzubesetzen.

Kontakt: Programmsprecher: Prof. Dr. Otmar D. Wiestler, Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ); Pressestelle: Deutsches Krebsforschungszentrum: Stefanie Seltmann, Telefon: 06221 422854, presse(at)dkfz.de

 

Programm Herz-, Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen

Gutachtervorsitzender: Prof. Joseph Loscalzo, Harvard Medical School, USA

Mit dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch (88 Prozent, koordinierendes Zentrum) und dem Deutschen Krebsforschungszentrum (12 Prozent) tragen zwei Zentren zu diesem Programm bei. Das Ziel des Programms ist es, die normalen kardiovaskulären Funktionen zu charakterisieren um Abweichungen, die zu Erkrankungen von Herz, Niere und Gefäßsystem führen, zu identifizieren. Die genetische, biochemische und klinische Diagnostik soll verbessert werden, um sie effizient für gezielte Prävention und die Entwicklung neuer Therapieformen der assoziierten Erkrankungen einzusetzen.

Die Gutachter bescheinigten dem Programm eine herausragende wissenschaftliche Qualität mit hohem Einfluss auf die Entwicklungen im jeweiligen Forschungsgebiet und würdigen die hohe Originalität der Forschungsansätze. Das Programm nutzt die neusten Ansätze der Systembiologie einschließlich modernster Technologieplattformen. Etliche der beteiligten Gruppen zählen nach Einschätzung der Gutachter zu den besten auf ihrem jeweiligen Gebiet (für weitere Informationen s. Anhang GES 2: Kurzbeschreibung des Programms: Herz-, Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen). Zur weiteren Entwicklung des Programms empfehlen die Gutachter eine verstärkte strategische Ausrichtung der Forschung in Richtung klinischer Anwendungsmöglichkeiten, insbesondere im Rahmen der Personalisierten Medizin, sowie die Etablierung der geplanten Infrastruktur zur Analyse metabolischer Erkrankungen.

Kontakt: Programmsprecher: Prof. Dr. Norbert Hübner, Max Delbrück-Zentrum für Molekulare Medizin (MDC); Pressestelle: Barbara Bachtler, +49 30 9406-3896, presse(at)mdc-berlin.de

 

Programm Infektionsforschung:

Gutachtervorsitzender: Prof. Philippe J. Sansonetti, College de France, Institut Pasteur, Frankreich

Das Ziel des Programms ist es, mit besonderem Fokus auf Virulenzfaktoren und den Verteidigungsmechanismen des Wirts die zellulären und molekularen Mechanismen der Wirts-Pathogen-Interaktion zu entschlüsseln, um neue Strategien für Prävention, Diagnose und neue Therapien von Infektionserkrankungen zu entwickeln. Die Gutachter waren von der wissenschaftlichen Leistung, beispielsweise in der Hepatitis- Forschung und der Wirkstoffentwicklung beeindruckt (für weitere Informationen s. Anhang GES 3: Kurzbeschreibung des Programms: Infektionsforschung).

Zur weiteren Entwicklung des Programms empfehlen die Gutachter, ausgewiesene klinische Expertise zu Rate zu ziehen, um die strategische Ausrichtung entlang aktueller und zu erwartender klinischer Bedarfe zu priorisieren. Außerdem wurde angeregt, neue Positionen für wissenschaftlich arbeitende Ärzte zu schaffen, um den Transfer von Forschungsergebnissen in die klinische Anwendung zu beschleunigen.

Kontakt: Programmsprecher: Prof. Dr. Dirk Heinz Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI); Pressestelle: Manfred Braun, +49 531 6181-1401, presse(at)helmholtz-hzi.de

 

Programm Erkrankungen des Nervensystems:

Gutachtervorsitzender: Prof. Yves Agid, Hôpital Pitié Salpêtrière, Frankreich

Mit dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) (80 Prozent, koordinierendes Zentrum) und dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch (20 Prozent) tragen zwei Zentren zu diesem Programm bei. Das DZNE wurde 2009 als erstes von heute sechs Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung neu gegründet und in die Helmholtz-Gemeinschaft aufgenommen. Es ist Vorreiter für ein neues Modell der institutionellen Zusammenarbeit in Deutschland, bei dem ein neu gegründetes Zentrum mit neun Standorten, davon dem größten in Bonn, mit Universitäten, Universitätskliniken und weiteren Partnern verbunden wird (für weitere Informationen s. Anhang GES 4: Kurzbeschreibung des Programms: Erkrankungen des Nervensystems).

Das Programm wurde in mehreren Teilbereichen als weltführend bezeichnet. Zur weiteren Entwicklung des Programms empfehlen die Gutachter vor allem, die sehr gute Aufbauarbeit fortzusetzen und dabei den Standort- und disziplinübergreifenden Austausch und die Koordination zu intensivieren. Weiterhin sollen der Pflegebereich verstärkt und weitere Trainingsprogramme für Nachwuchskräfte etabliert werden.

Kontakt: Programmsprecher: Prof. Dr. Pierluigi Nicotera, Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), Pressestelle: Dirk Förger, +49 228 4330 2279, presse(at)dzne.de

 

Gen-Umwelteinflüsse auf Volkskrankheiten:

Gutachtervorsitzender: Prof. Maja Bucan, University of Pennsylvania, USA

Mit dem Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (95 Prozent, koordinierendes Zentrum) und dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ (5 Prozent) tragen zwei Zentren zu diesem Programm bei. Das Ziel des Programms ist es, den Einfluss von genetischen und umweltbedingten Faktoren auf sogenannte Volkserkrankungen mit dem Fokus auf Diabetes, chronische Lungenerkrankungen und Allergien zu untersuchen.

Nach Meinung der Gutachter überzeugt das Programm vor allem durch seine herausragende, patientenorientierte Forschung. Besonders die innovativen Ansätze im Bereich der Diabetes- und Lungenforschung sowie einzigartige Mausmodelle und Infrastrukturen zeichnen das Programm im internationalen Vergleich aus (für weitere Informationen s. Anhang GES 5: Kurzbeschreibung des Programms: Gen-Umwelt-Einflüsse auf Volkskrankheiten).

Zur weiteren Entwicklung des Programms empfehlen die Gutachter die Bereiche Immunologie und Allergieforschung neu zu strukturieren und auszubauen, ein Stammzellzentrum und eine bioinformatische und biostatistische Infrastruktur zur Analyse u.a. von "Omics"-Genom- und Proteindaten zu etablieren, das Fachgebiet Chemische Biologie zu verstärken sowie den geplanten interdisziplinären Nachwuchscampus für Elite-Wissenschaftler/innen (Helmholtz Pionier Campus) weiter zu entwickeln.

Kontakt: Programmsprecher: Prof. Dr. Wolfgang Wurst, Helmholtz-Zentrum München, Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (HMGU), Pressestelle: Helmholtz-Zentrum München, Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, Sonja Opitz, Telefon: +49 89 3187-2711, presse(at)helmholtz-muenchen.de

 

Programmübergreifende strategische Initiativen:

Helmholtz-Anteil an der Nationalen Kohorte:

Gutachtervorsitzender: Prof. Albert Hofman, Erasmus Medical Center, Niederlande

Die Nationale Kohorte ist eine ursprünglich von der Helmholtz-Gemeinschaft initiierte programmübergreifende Initiative, die das Ziel verfolgt, eine bedeutende, große und langfristig angelegte Studie an Probanden (Kohortenstudie) für die deutsche und internationale Forschung zu etablieren. In dieser sog. prospektiven Kohortenstudie werden in einer engen Kooperation der beteiligten Helmholtz-Zentren mit zahlreichen deutschen Universitäten und weiteren Partnern 200.000 gesunde Personen aus Deutschland eingehend untersucht und über einen Zeitraum von über 20 Jahren begleitet. Unter anderem sind universitäre Standorte in München Augsburg, Regensburg, Heidelberg, Mannheim, Freiburg, Münster, Essen, Düsseldorf, Saarbrücken, Halle, Leipzig, Berlin, Braunschweig, Hannover, Hamburg, Bremen, Kiel und Greifswald beteiligt. Mit dieser Langzeitstudie wird eine international einmalige Daten- und Gewebeplattform für die präventive und klinische Medizin geschaffen.

Die Gutachter, die in diesem Rahmen den Beitrag der Helmholtz-Zentren an dieser großen Studie bewerteten, zeigen sich beeindruckt vom exzellenten Gesamtkonzept. Die Deutsche Nationale Kohorte wird sich nach ihrer Meinung zu einer international bedeutenden Plattform für populationsbasierte Forschung entwickeln, die von vielen Forschungsgruppen genutzt werden wird. Die Experten erwarten, dass sich die Nationale Kohorte zudem als starke Basis für die Aus- und Weiterbildung von Wissenschaftlern in den Bereichen der Epidemiologie, klinischen Forschung, Grundlagenforschung und translationaler Forschung erweisen wird.

Kontakt: Sprecher der Helmholtz-Beteiligung an der Nationalen Kohorte: Prof. Dr. Rudolf Kaaks, Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ), Pressestelle: Deutsches Krebsforschungszentrum: Stefanie Seltmann, Telefon: 06221 422854, presse(at)dkfz.de

 

Querschnittsverbund Personalisierte Medizin:

Gutachtervorsitzender: Prof. Max Burger, Novartis Science Board, Schweiz

Von dem Querschnittsverbund zur Personalisierten Medizin (iMed) zeigen sich die Gutachter begeistert von der hohen Qualität und dem enormen Potential dieses disziplinübergreifenden Ansatzes. Es wird empfohlen, dieses Vorhaben mit höchster Priorität und unter Mitbeteiligung aller Programme umzusetzen.

Kontakt: Sprecher Prof. Dr. Christof von Kalle, Deutsches Krebsforschungszentrum und Nationales Centrum für Tumorerkrankungen, Pressestelle: Deutsches Krebsforschungszentrum: Stefanie Seltmann, Telefon: 06221 422854, presse(at)dkfz.de

Druck-Version

Kontakt

  • Photo of Juliane Kampe
    • Dr. Juliane Kampe
    • Forschungsbereichsbeauftragte Gesundheit
      Helmholtz-Gemeinschaft