Wissen als Europas Motor

Die Präsidenten von sechs großen europäischen Forschungsorganisationen betonen in einer gemeinsamen Erklärung die Bedeutung der Wissenschaft für die künftige Entwicklung des Kontinents.

Eine starke europäische Zusammenarbeit in der Forschung als Zukunftssignal für Europa  wünschen sich die Präsidenten der Forschungsorganisationen von CNR (Italien), CNRS (Frankreich), CSIC (Spanien), Leibniz-Gemeinschaft  Max-Planck-Gesellschaft und Helmholtz-Gemeinschaft.

Sie legen nun eine gemeinsame Erklärung vor, die „Wissen als Europas Motor“ definiert. Die Erklärung hebt sechs Themen und Empfehlungen hervor, an denen sich die Entscheider in der europäischen Forschungspolitik orientieren sollten, um die angestrebten Ziele erreichen zu können. Nur so ließen sich nachhaltige Entwicklung und gemeinsamer Fortschritt umsetzen.

  • Europäische Ausgaben für Forschung sind eine unerlässliche Investition in die Zukunft und tragen zu Europas Wettbewerbsfähigkeit bei
  • Exzellenz muss das wichtigste Kriterium für europäische Forschungsprojekte sein und bleiben
  • Nur mit Grundlagenforschung gelingt auch zukünftig Innovation
  • Europäische Forschung benötigt große Forschungsinfrastrukturen
  • Kooperation über Grenzen hinweg ist eine europäische Besonderheit, die Europa nutzen sollte, um die besten Talente zu gewinnen
  • In Zeiten von „fake news“ ist es eine wichtige Rolle der Wissenschaft, Wissen der Gesellschaft zugänglich zu machen und evidenzbasierte politische Entscheidungsprozesse zu unterstützen.

Die gemeinsame Erklärung ist das Ergebnis eines Auftakt-Treffens der Präsidenten der Organisationen am 16.10.2018 in Brüssel. Die Präsidenten wollen zukünftig einen engeren Austausch pflegen und ihre Zusammenarbeit verstärken.

Gemeinsame Erklärung

Six EU science bosses join forces to push for more EU funding for ‘excellent’ science (Science Business)

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