Ausbau der Forschungslandschaft in den Neuen Bundesländern

Im Ergebnis einer gezielten Förderpolitik konnten 20 Jahre nach der Wiedervereinigung zahlreiche Forschungseinrichtungen in den neuen Bundesländern ausgebaut und weiterentwickelt werden. Auch die Helmholtz-Gemeinschaft, die 1990 noch eine lose Arbeitsgemeinschaft der Großforschungseinrichtungen war, hat seit der Wiedervereinigung systematisch ausgewählte Wissenschaftseinrichtungen in den Neuen Bundesländern gefördert. Dazu gehören beispielsweise die Helmholtz-Zentren in Leipzig, Potsdam oder Berlin-Buch sowie mehrere ostdeutsche Forschungsinstitute, die als Außenstellen von großen Helmholtz-Zentren übernommen und erweitert wurden. Dieses nachhaltige Agieren hat dazu beigetragen, eine wichtige Forschungslandschaft in den Neuen Bundesländern zu erhalten bzw. auf hohem wissenschaftlichem Niveau auszubauen.

Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ

Das heutige Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ wurde 1991 unter dem Namen UFZ-Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle GmbH am Standort der ehemaligen Institute für Isotopen- und Strahlenforschung und Biotechnologie der Akademie der Wissenschaften der DDR gegründet. Am 2. Januar 1992 wurde der Forschungsbetrieb aufgenommen. Als Großforschungseinrichtung wurde es als neues Mitglied in die Vorläuferorganisation der Helmholtz-Gemeinschaft aufgenommen. Das UFZ hat Standorte in Leipzig, Halle, Magdeburg, eine Versuchsstation in Bad Lauchstädt  und eine Lysimeterstation in Falkenberg. 2006 benannte sich das Zentrum in Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung um. Heute beschäftigt das Forschungszentrum an seinen Standorten insgesamt fast 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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Das Helmholtz-Zentrum Potsdam, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ

Das heutige Helmholtz-Zentrum Potsdam, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ wurde 1992 am Standort des ehemaligen DDR-Zentralinstituts für Physik der Erde als neue Großforschungseinrichtung gegründet, dessen Infrastrukturen bis 1997 wesentlich ausgebaut wurden. Als Großforschungseinrichtung mit zunächst 290 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern (heute 1000) wurde es zum Mitglied in der Vorläuferorganisation der Helmholtz-Gemeinschaft. Seine Forschung umfasst – weltweit erstmals – alle Disziplinen der Geowissenschaften von der Geodäsie bis zum Geoingenieurwesen. Das GFZ betreibt sie in einem engen interdisziplinären Verbund mit den benachbarten Naturwissenschaften Physik, Mathematik und Chemie sowie den ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen Felsmechanik, Ingenieurhydrologie und Ingenieurseismologie. 2008 benannte sich das Zentrum in Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ um.

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Das Max-Delbrueck-Centrum für Molekularmedizin (MDC) Berlin-Buch

Das heutige Max-Delbrueck-Centrum für Molekularmedizin (MDC) Berlin-Buch wurde 1992 mit der Vision gegründet, Erkenntnisse über die fundamentalen Bausteine des Lebens für neue Verfahren der Diagnostik und der Therapie nutzbar zu machen. Die über 800 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am MDC verbinden heute molekularbiologische Grundlagenforschung mit klinischer Forschung. Historisch geht das MDC auf das Institut für Medizin und Biologie der Akademie der Wissenschaften der DDR zurück. Das Institut war ein international bekanntes Zentrum für Krebs- und Herz-Kreislauf-Forschung, in dem Grundlagenforschung und klinische Forschung eng miteinander verknüpft waren. Nach der Vereinigung beider deutscher Staaten ging aus den drei ehemaligen DDR-Zentralinstituten für Krebsforschung, Herz-Kreislauf-Forschung und Molekularbiologie am Standort Berlin-Buch das MDC hervor. Die beiden zu den Zentralinstituten gehörenden Forschungskliniken wurden der Charité der Humboldt-Universität zu Berlin angegliedert. Das MDC wurde in dieser Zeit Mitglied in der Vorläuferorganisation der Helmholtz-Gemeinschaft.

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Außenstellen von Helmholtz-Zentren:

Seit 1992 hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Berlin-Adlershof einen Standort, der sich wichtigen Themen aus der Weltraum- und Verkehrsforschung widmet. Die Wurzeln des 1981 gegründeten Institutes für Kosmosforschung (IKF) gehen u.a. auf die Beteiligung am Interkosmos-Programm sowie auf die DDR-Forschungsstelle für kosmische Elektronik und das Institut für Elektronik zurück. 1990 unterzeichneten das IKF und das DLR eine Vereinbarung, um die Arbeiten beider Einrichtungen aufeinander abzustimmen. Das Know-how des IKF auf den Gebieten der extraterrestrischen Physik, der spektrometrischen Fernerkundung und der Entwicklung optoelektronischer Systeme blieb erhalten und wurde in neue Strukturen der gesamtdeutschen Forschungslandschaft eingebracht. 1992 wurden zunächst zwei DLR-Institute gegründet, die im Februar 1999 zum „Institut für Weltraumsensorik und Planetenerkundung“ zusammengefasst wurden. 2001 kam das Institut für Verkehrsforschung hinzu (mehr zum Institut für Planetenforschung und zum Institut für Verkehrsforschung).

Das Teilinstitut Greifswald des Max-Planck-Institutes für Plasmaphysik (assoziiertes Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft) wurde 1994 nach der positiven wissenschaftlichen Begutachtung eines Gremiums des europäischen Fusionsforschungsprogramms gegründet. Ein Ziel war es, mit der Neugründung des Standortes für WENDELSTEIN 7-X in Greifswald die Forschung in den neuen Bundesländern zu beleben. Bereits in der DDR war in Greifswald eine renommierte Niedertemperatur-Plasmaphysik angesiedelt gewesen. Parallel zum Aufbau von WENDELSTEIN 7-X wurde die Fusionsforschung an der Universität Greifswald angesiedelt: Das IPP und die Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald vereinbarten ab 1994 die weitere Zusammenarbeit auf dem Gebiet der fusionsorientierten Plasmaphysik. Ein wichtiger Meilenstein für die Einbindung der Plasmaforschung der ehemaligen DDR in das europäische Fusionsprogramm war auch die Umwandlung des Zentralinstituts für Elektronenphysik der Akademie der Wissenschaften in Berlin in eine IPP-Außenstelle. Sie wurde 1992 auf Empfehlung des Wissenschafts­rates gegründet. Diese Außenstelle wurde 2003 in das Teilinstitut Greifswald integriert (mehr Informationen zum heutigen Teilinstitut Greifswald).

Seit 1992 hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt einen Standort in Neustrelitz: Die ehemalige Satellitenbodenstation in Neustrelitz wurde 1990 durch das DLR und vom Wissenschaftsrat 1991 positiv evaluiert. Im Resultat wurde eine  Empfehlung zur neuausgerichteten Weiterführung unter der Trägerschaft des DLR ausgesprochen. 1992 wurde die neue Außenstelle des DLR als "Fernerkundungsstation Neustrelitz" des Deutschen Fernerkundungszentrums eingerichtet. Heute sind die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten am Standort den Themenbereichen satellitengestützte Erdbeobachtung und Navigation zugeordnet und gliedern sich damit in die Europäischen Forschungsprogramme GMES und GALILEO ein. Das Nationale Bodensegment mit rund 60 Wissenschaftlern, Ingenieuren und Angestellten ist eine Abteilung des Deutschen Fernerkundungsdatenzentrums (mehr zum DLR-Standort Neustrelitz).

Die Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung geht auf eine Abteilung des auf dem Telegrafenberg angesiedelten DDR-Zentralinstituts der Physik der Erde zurück, die in der Polarforschung sehr aktiv war. Im Fokus der heutigen Forschungsstelle des AWI steht die Untersuchung der polaren Landregionen, geowissenschaftliche Studien in den Periglazialgebieten am Rand der Inlandeise und in Permafrostregionen sowie modellierende und experimentelle Untersuchungen atmosphärischer Prozesse. Historisch bedingt – auch durch die enge Zusammenarbeit mit den sowjetischen Forschern vor der Wende 1989 - widmen sie sich verstärkt der Arktisforschung insbesondere in den Dauerfrostgebieten Sibiriens und der arktischen Inselgruppe Spitzbergen, da hier auch der Schlüssel zum Verständnis des Klimageschehens in Europa liegt (mehr zur Forschungsstelle Potsdam).

Im Fokus der wissenschaftlichen Arbeiten am Standort Teltow des Helmholtz-Zentrum Geesthacht Zentrum für Material- und Küstenforschung (ehemals: GKSS-Forschungszentrums Geesthacht) stand stets die Problematik der Polymerforschung. Hier hatte zuvor die Akademie der Wissenschaften der DDR in ihrem Institut für Faserstoff-Forschung, dem späteren Institut für Polymerenchemie, Polymerforschung betrieben. Nach der Wiedervereinigung wurden die Forschungsarbeiten dieses Akademieinstituts wissenschaftlich als sehr gut evaluiert. Die damals 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fanden daher ab 1992 neue Aufgaben in der Neugründung des GKSS-Forschungszentrums Geesthacht sowie in Einrichtungen der anderen außeruniversitären Forschungsorganisationen. Die Tradition der Polymerforschung wird heute im Institut für Polymerforschung sowohl in Teltow als auch in Geesthacht fortgesetzt (mehr zum Zentrum für Biomaterialentwicklung in Teltow).

Als Nachfolger des DDR-Instituts für Hochenergiephysik wurde 1991 der Standort Zeuthen des Deutschen Elektronen-Synchrotron DESY gegründet. Das Institut für Hochenergiephysik hatte seit seiner Gründung eng mit dem Vereinigten Institut für Kernforschung in Dubna, dem osteuropäischen Beschleunigerzentrum, zusammengearbeitet, aber auch bereits zu DDR-Zeiten mit dem DESY und dem CERN kooperiert: Ab 1986 konnte das IfH bei H1 mitforschen, einem der beiden großen Teilchendetektoren, der für den HERA-Speicherring bei DESY gebaut wurden. Nach der positiven Begutachtung durch externe Experten im Jahr 1990 kam es 1991 zum Staatsvertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Ländern Brandenburg und Hamburg über die neue Zugehörigkeit des IfH Zeuthen zu DESY (mehr Informationen zu DESY sowie zur Geschichte des DESY in der Jubiläumsbroschüre 50 Jahre DESY).

Zusammenschlüsse, Neugründungen und neue Mitglieder in der Helmholtz-Gemeinschaft

Fusion des Helmholtz-Zentrums Berlin für Materialien und Energie: Im Januar 2009 fusionierte das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) aus dem Hahn-Meitner-Institut (HMI) in der Helmholtz-Gemeinschaft und der Berliner Elektronenspeicherring-Gesellschaft für Synchrotronstrahlung BESSY (BESSY II), die damit aus der Leibniz-Gemeinschaft in die Helmholtz-Gemeinschaft wechselte. Das ältere der beiden Institute, das HMI, wurde 1959 in Wannsee gegründet. Die Namensgeber, Lise Meitner und Otto Hahn, waren beide bei der Einweihungsfeier am 14. März 1959 dabei, außerdem der damals regierende Bürgermeister, Willi Brandt. Der Bau von BESSY II begann im März 1993 auf dem ehemaligen Gelände der Akademie der Wissenschaften der DDR in Adlershof. Im September 1998 wurde die neue Hochbrillanz-Synchrotronstrahlungsquelle BESSY II in Betrieb genommen.

Mehr zur Geschichte von HZB sowie HMI und BESSY

Neugründung des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE): Erstmals seit der Wiedervereinigung wurde im April 2009 ein neues Helmholtz-Zentrum gegründet, das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen. Neben dem Kernzentrum in Bonn, widmen sich sechs Standorte an deutschen Universitäten Spezialgebieten, u.a. in folgenden neuen Bundesländern:

  • Standort Rostock/Greifswald: Mecklenburg-Vorpommern gilt als Modellregion für die Auswirkung des demografischen Wandels, da es dort bereits heute demografische Probleme gibt, die es in anderen deutschen Ländern erst in 20 bis 30 Jahren geben wird. Das DZNE untersucht hier gemeinsam mit den Universitäten und Universitätskliniken Rostock und Greifswald den demenzbedingten Bedarf an medizinischer und pflegerischer Versorgung. Es gilt, neue Versorgungsnetzwerke zu ermitteln, umzusetzen und auf ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen.
  • Standort Magdeburg: Hier werden in einem multidisziplinären Ansatz die Mechanismen und therapeutischen Perspektiven der Neuromodulation untersucht. Zentral sind dabei parallele von Mensch und Tier, um funktionelle Biomarker für die Frühdiagnostik degenerativer Demenzen zu entwickeln und die Effekte neuer kognitiv-physiologischer auf molekularer, zellulärer und systemischer Ebene zu identifizieren.
  • Standort Dresden: Hier werden Plastizitätsvorgänge im erwachsenen und alternden Gehirn erforscht und untersucht, wie Plastizität die Kompensationsfähigkeiten des Gehirns angesichts von Degeneration bestimmt. Ziel ist es, die Erkenntnisse der Stammzell- und Plastizitätsforschung für Prävention und Therapie neurodegenerativer Erkrankungen nutzbar zu machen. Es sollen biologisch fundierte Strategien zur Weckung der körpereigenen Potenziale für Kompensation und Regeneration entwickelt werden.

Mehr zur Gründung des DZNE

Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR)

Auf Empfehlung des Wissenschaftsrats wird 2011 das Forschungszentrum Dresden-Rossendorf (FZD) aus der Leibniz-Gemeinschaft als Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) in die Helmholtz-Gemeinschaft überführt. Das HZDR betreibt sechs Großgeräte darunter die Strahlungsquelle ELBE, ein Ionenstrahlzentrum und ein Hochfeldmagnetlabor. Hauptstandort des Forschungszentrums ist Dresden, daneben gibt es eine Forschungsstelle in Leipzig und die Rossendorf-Beamline an der ESRF im französischen Grenoble. Das HZDR geht auf das Zentralinstitut für Kernphysik (ZfK) in der DDR zurück, das 1991 aufgelöst wurde. Es war die größte Kernforschungseinrichtung in der DDR. 1992 wurde im Anschluss der Verein für Kernverfahrenstechnik und Analytik (VKTA) Rossendorf e. V. sowie das Forschungszentrums Rossendorf e. V. am ehemaligen ZfK gegründet.

Mehr zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf

Helmholtz-Institut Jena

Im thüringischen Jena hat das Helmholtz-Institut Jena (HIJ) die Arbeit aufgenommen mit dem Fokus, Laser und Beschleuniger extremer Materiezustände zu erforschen. Partner sind das GSI Helmholtz-Zentrum für Schwerionenforschung, Deutsches Elektronensynchrotron und die Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Teilnahme am BMBF-Programm „Spitzenforschung und Innovation in den Neuen Ländern“

Mit dem Programm „Spitzenforschung und Innovation in den Neuen Ländern“ hat das BMBF in jüngster Vergangenheit ein neues Förderinstrument geschaffen, bei dem die Helmholtz-Zentren auch in der zweiten Ausschreibungsrunde erfolgreich waren. Unter Leitung des Helmholtz-Zentrums Berlin wird ein Kompetenzzentrum zur Dünnschicht- und Nanotechnologie für Photovoltaik aufgebaut. Darüber hinaus sind das Helmholtz-Zentrum Potsdam und das AWI am Verbundprojekt „PROGRESS“ beteiligt, in dem Naturgefahren, Klimawandel und Nachhaltigkeit erforscht werden. Das GFZ war außerdem mit den Verbundprojekten „GeoEn“ und „GeoX“ erfolgreich, in denen Technologien entwickelt werden, die eine klimaverträgliche und nachhaltige Nutzung von Ressourcen ermöglichen.

Nachwuchsförderung in den Neuen Bundesländern

Haus der Kleinen Forscher

Die Initiative "Haus der kleinen Forscher" besteht seit 2 Jahren und ist bundesweit aktiv. In den Bundesländern Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen können schon heute alle Kitas auf Wunsch ein Haus der kleinen Forscher werden.

  • In Thüringen wird die Landespartnerschaft von der Stiftung Bildung für Thüringen getragen und regional vom Kultusministerium in Form von abgeordneten Lehrkräften des Landes für das Netzwerk unterstützt.
  • In Sachsen-Anhalt und Sachsen werden die Netzwerke von mehreren Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern getragen. In beiden Ländern gibt es Kooperationsverträge, die auch von den jeweils zuständigen Ministerien unterzeichnet sind.
  • In Sachsen ist die Unterstützung der Kitas, die ein Haus der kleinen Forscher werden wollen, Teil des Koalitionsvertrags der Landesregierung. Die Initiative hat dort mit Ministerpräsident Tillich gemeinsam die 10.000. Kita in Dresden begrüßt.
  • Sachsen-Anhalt wird als erstes Bundesland das Fortbildungsangebot der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ für Lehrerinnen und Lehrer an Grundschulen bereitstellen und somit die Leistungen der Initiative auch auf Kinder zwischen 6 und 10 Jahren ausdehnen.

Zum Haus der kleinen Forscher

Das Netzwerk Schülerlabore in der Helmholtz-Gemeinschaft

Die Helmholtz-Gemeinschaft spricht bereits weit im Vorfeld wissenschaftlicher Ausbildung gezielt Kinder und Jugendliche an, um sie für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern und Interessen früh zu fördern. Ein Erfolgsbeispiel dafür sind die Schülerlabore, die mittlerweile bundesweit an 25 Standorten eingerichtet sind. Jedes Jahr besuchen rund 50.000 Schülerinnen und Schüler die Labore. In den Schülerlaboren sind in den ostdeutschen Bundesländern das DESY in Zeuthen, das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik/Standort Greifswald, das Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches Geo­Forschungs­Zentrum GFZ und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ aktiv und in engem Kontakt mit zahlreichen Schulen sowie aktiv in der Lehrerausbildung. Ebenso engagieren sie sich von Beginn an in den Wissenschaftssommern der Initiative Wissenschaft im Dialog.

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20 Jahre Helmholtz-Gemeinschaft

Die Helmholtz-Gemeinschaft feiert ihr 20jähriges Bestehen. In einer interaktiven Zeitreise zeigen wir Ihnen die wichtigsten Meilensteine aus den vergangenen 20 Jahren.

 

20 Jahre Helmholtz-Gemeinschaft

Festschrift der Helmholtz-Gemeinschaft

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