Helmholtz-Förderung für den Wissenstransfer

Die Helmholtz-Gemeinschaft will mit einer Fördermaßnahme den Wissenstransfer mit definierten Zielgruppen der Gesellschaft fördern. Gesucht werden innovative Wissenstransfer-Projekte mit hohem gesellschaftlichem Mehrwert.

Es ist unser Selbstverständnis, durch hochkarätige Forschung zur Lösung der drängenden Fragen und Probleme der heutigen Zeit beizutragen. Wissenschaftlichen Erkenntnisse, die an den Helmholtz-Zentren entstehen, müssen dazu die richtigen Zielgruppen in der Gesellschaft erreichen und ihnen wissenschaftliche fundierte Entscheidungen ermöglichen. So entsteht ein enger Dialog mit den verschiedensten gesellschaftlichen Akteuren aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Bildung und Medien, sodass die Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung letztendlich zur Basis für Fortschritt und Zukunftsentscheidungen werden.

Mit dieser Fördermaßnahme soll der Wissenstransfer zwischen der Helmholtz-Gemeinschaft und definierten Zielgruppen der Gesellschaft gefördert werden. Gesucht wurden innovative Wissenstransfer-Projekte mit hohem gesellschaftlichem Mehrwert.

Eine erste Ausschreibungsrunde gab es bereits 2017, nun sollen in einer zweiten Runde weitere Projekte zur Förderung ausgewählt werden.

Bisher geförderte Projekte

Wichtige Umweltthemen – etwa der Klimawandel oder Biodiversität – werden global über verschiedene zwischenstaatliche Zusammenschlüsse wie den Weltklimarat IPCC oder den Weltbiodiversitätsrat IPBES erörtert. Diese wissenschaftlich geprägten Instanzen entwickeln auch Handlungsempfehlungen zur Zielerreichung internationaler Verpflichtungen zur nachhaltigen Entwicklung. Während solche Assessments in globalen Politikprozessen eine wichtige Rolle spielen, fließen die Ergebnisse deutlich seltener in die nationalen gesellschaftlichen Diskussionen ein. In der deutschen Umweltpolitik etwa bleibt die notwendige Kontextualisierung auf Basis des politischen Bedarfes oft aus. Ziel des Projektes INTERNAS ist es, aktuelle internationale Assessments und deren Analysen und Handlungsoptionen besser für die nationale Politikberatung aufzubereiten und nutzbar zu machen. Dadurch soll zugleich die Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele auf nationaler und internationaler Ebene gestärkt werden. Hierzu sollen gemeinsam mit einem breiten Spektrum von Akteuren aus Politik und Gesellschaft noch während der Assessment-Finalisierung mögliche Konsequenzen in Form von Handlungsoptionen für die deutsche Politik erarbeitet werden. Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) und das Alfred-Wegener-Institut Helmholtz Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) bündeln in diesem Wissenstransferprojekt ihre Expertise zu terrestrischen, marinen, Küsten- und Polarsystemen.

 

Ansprechpartner:

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ

Dr. Kristina Raab

Tel: +49 341 235 1650

E-Mail: kristina.raab(at)ufz.de

 

Alfred-Wegener-Institut Helmholtz Zentrum für Polar- und Meeresforschung – AWI

Dr. Gesche Krause

Tel: +49 471 4831 1631

E-Mail: gesche.krause(at)awi.de

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Kontakt

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    • Dr. Uli Rockenbauch
    • Referent der Geschäftsführung
      Helmholtz-Gemeinschaft

Frist für die Einreichung von Skizzen war der 29. Juni 2018. Stichtag für die Einreichung von Vollanträgen ist der 26. Oktober 2018.